Dass der Cryptomarkt besonders schnelllebig ist, wissen die Meisten unserer Leser wahrscheinlich. Dass es hierbei auch schnell zu Missverständnissen und voreiligen Rückschlüssen kommt, sollte auch nicht unbekannt sein. Das aktuelle Beispiel vom vermeintlichen ‚Ripple Betrug‘ und deren ‚Fake‘-Partnerschaften offenbart nun wieder, wie sensibel die Community innerhalb der Cryptowelt ist.


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Ripple und die 450 bestehenden Partnerschaften

Zu Beginn des Wochenendes kam es zu einem kleinen ‚Eklat‘. Alles begann mit dem Tweet eines offensichtlich positiv gegenüber Ripple eingestellten Users. Dieser stellte fest, dass Ripple gemäß deren Angaben auf ihrer Webseite nun 450 Partner hätten. Im Vergleich zum Herbst des vergangenen Jahres wäre dies ein deutlicher Anstieg und ein bullishes Signal der in San-Francisco ansässigen Firma.

Daraufhin folgten einige bullishe Kommentare. Andere wiederum waren bereits zu diesem Zeitpunkt verwundert, denn seitens Ripple gab es hierzu keine offizielle Ankündigung. Eine so deutliche Erhöhung der Partnerschaften wäre normalerweise ein guter Grund für ein öffentliches Statement.

Aus 450 werden 300+ Partnerschaften

Nachdem diese Nachricht nun die Runden machte, folgte was folgen musste: einige User, die den Tweet gelesen hatte, recherchierten selbst und besuchten die Webseite von Ripple. Dort stellten sie jedoch erstaunt fest, dass die Zahl der 450 Partner sich auf 300+ geändert hatte.

Ripple ist also offensichtlich ein ganz simpler Fehler passiert. Was im Grunde genommen absolut irrelevant ist, wurde im Zeitalter von Social Media schnell zu etwas Großem. Die Botschaft dieses Artikels ist ebenso simpel: trefft keine voreiligen Entscheidungen und informiert euch selbst anstatt blind anderen zu glauben. Man möge sich nur vorstellen, dass es Leute gibt, die solche Informationen möglicherweise als Informationsvorsprung wahrnehmen und daraus den Entschluss treffen, XRP zu kaufen. Denn die neuen Partnerschaften hätten schließlich einen positiven Einfluss auf den XRP Kurs haben können. In diesem Sinne: auch bei Ripple arbeiten nur Menschen und Fehler sind menschlich.

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Der Bitcoin & Altcoin "Crash" - Warum Panik unangebracht ist! | BTC Report KW 9

 

Wie denkst du über die vermeintlichen 450 Partnerschaften von Ripple? -- Führen solche Fehler zu voreiligen Reaktionen oder sind sie zu vernachlässigen?

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[Bildquelle: Shutterstock]

QUELLEu.today
Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.