Die vergangenen Wochen und Monate waren mit Sicherheit für jeden eine Zeit, die noch lange in Erinnerung bleiben wird. Viele Bereiche, so vor allem die Wirtschaft und auch die Crypto-Welt erlebten eine Zeit, die es so noch nicht gab und dessen Auswirkungen uns noch lange begleiten werden. Das sieht auch der CEO von Ripple, Brad Garlinghouse, so und beschreibt in einem virtuellen Meeting auf Youtube 2 Entwicklungen, die Ripple und XRP als einen Gewinner der Krise darstehen lassen. Zum einen erlebte das Fintech-Startup eine wesentlich höhere Nachfrage an digitalen Zahlungen und zum anderen sieht Garlinghouse einen möglichen Crypto Bullrun bevorstehen. Wir fassen euch seine Aussagen zusammen, viel Spaß dabei!

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Ripple ist in Q1 2020 auf der Überholspur

Ganz im Gegensatz zu großen Teilen der Wirtschaft, scheint die Coronavirus Pandemie der Firma Ripple und der zugehörigen XRP-Infrastruktur nicht geschadet zu haben. Das kann man zumindest den Aussagen des Ripple CEOs Brad Garlinghouse entnehmen.

Begründet ist das in den Zahlen von Ripple, die eine starke Entwicklung vom 4. Quartal 2019 zum 1. Quartal 2020 zeigen. Verantwortlich dafür soll beispielsweise der Faktor der zunehmenden Digitalisierung sein, den die Coronakrise in allen möglichen Bereichen beschleunigt hat.

Laut Garlinghouse soll es so im RippleNet im 1. Quartal 2020 85% mehr Volumen (an Transaktionen) als im 4. Quartal 2019 gegeben haben. Auch die ODL erlebte eine Steigerung von 190% im gleichen Zeitraum. Und als wäre das noch nicht genug, übertraf Ripple seine prognostizierten 20 neuen Verträge mit neuen Partnern mit insgesamt 28 neu geschlossenen Verträgen.

Zwischen dem vierten Quartal und dem ersten Quartal verzeichneten wir im RippleNet einen Anstieg des Volumens um etwa 85 %, obwohl der März mit einer Verlangsamung des Wachstums endete. Speziell bei unserer On-Demand-Liquidität gab es einen 190%-igen Anstieg von Q4 bis Q1. Wir sahen einige unserer großen Kunden, einen Player in Thailand, live gehen. Das hat eine Menge Volumen vorangetrieben. Wir [hatten] 20 neue Verträge prognostiziert, und wir haben im Quartal schließlich 28 neue Produktionsverträge unterzeichnet. Trotz der Dynamik der Pandemie konnten wir das Quartal also mit einer starken Note abschließen.


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Crypto Bullrun durch Inflation?

Neben diesen ohnehin starken Zahlen, die Garlinghouse verkündet, könnte der gesamte Crypto-Space kurz vor einem möglichen Bullrun stehen, der vor allem durch die geldpolitischen Maßnahmen der Zentralbanken ausgelöst wird.

Direkt zu Beginn des virtuellen Meetings geht der Ripple CEO nämlich darauf ein, dass alleine die USA 3 Billionen USD an Stimulationspaketen als Antwort auf die Coronakrise veranlasst haben. Dabei geht er davon aus, dass sich diese Entwicklung in Zukunft fortsetzen wird, was langfristig zur Entwertung des Fiatgeldes führen wird.

Als Beispiel zieht er hierfür die Weimarer Republik heran, in der es nach dem 1. Weltkrieg zu solch einer starken Inflation kam, dass die Menschen mit Schubkarren voller Geld einkaufen gehen musste. Während Garlinghouse allerdings nicht glaubt, dass die Auswirkungen so extrem sein werden, betont er, dass die Maßnahmen auf jeden Fall Auswirkungen auf die Zukunft haben werden.

Garlinghouse stellt ebenfalls heraus, dass Bitcoin genau für solch eine Situation gemacht wurde und damit in einer Position für ein starkes Wachstum ist. Damit würde BTC natürlich auch andere der top Kryptowährungen mit sich ziehen, wozu auch Ripple zählen könnte. Den Aussagen von Garlinghouse nach können wir uns also auf weitere spannende Monate in 2020 freuen.

[Bildquelle: Shutterstock]

Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.