Interoperabilität von Blockchains, eine Lösung hierfür ist Polkadot, ein Protokoll, die alle Blockchains miteinander verbinden will, um so ein „Internet of Blockchains“ zu ermöglichen. Um genau zu verstehen, wie das funktionieren soll, müssen wir allerdings erstmal einen Schritt zurückgehen und beleuchten, warum Polkadot überhaupt notwendig ist.

Die Zukunft und Vergangenheit der Blockchain

Die erste Blockchain entstand vor fast genau 10 Jahren mit dem Genesis-Block von Bitcoin. Seitdem erlebte die Technologie Jahr für Jahr neue Entwicklungen und bekam besonders seit dem Boom in 2017 enormen Aufwind. Ethereum brachte Smart Contracts ins Spiel, Litecoin rühmte sich damit 4 mal schneller als Bitcoin zu sein, ZCash brachte den 0-Knowledge Proof und viele weitere Blockchains versuchten sich mit verschiedenen Skalierungsansätzen. Die Zukunft der Technologie liegt wahrscheinlich nicht auf einer einzigen Blockchain, sondern eben auf vielen verschiedenen, die zum jetzigen Zeitpunkt jedoch kaum oder gar nicht miteinander kommunizieren können. Genau dieses Problem der Blockchain Interoperabilität will Polkadot lösen.

Warum also Polkadot? – Das Internet of Blockchains

Das Hauptproblem vorhandener Crypto Projekte ist die Tatsache, dass jede für sich alleine funktioniert und agiert. Jede der neuen Technologien behauptet von sich selbst die Lösung aller Probleme zu sein, sie bauen daher nicht nur eigene Blockchains sondern auch eigene Communities, eigene Konsensallgorithmen, eigne Community und auch eigene Miner sowie sonstige Bestandteile des Netzwerks. Anstatt voneinander zu profitieren, schließen die verschiedenen Projekte sich gegenseitig aus. Das Ziel von Polkadot ist es, genau dieses Problem zu lösen und die verschiedenen Blockchains zusammenzubringen, daher ist es ein inter-chain Protokoll. Eine Basis für das Internet of Blockchains und ein Netzwerk, in dem sich Informationen oder Transaktionen „trustless“ von einer auf die andere Blockchain übertragen lassen und das völlig dezentral.

Wie genau das funktioniert und warum wir das Ganze vielleicht wirklich brauchen versucht euch Ben (Polkadot) in unserem Interview mit Stefan und Constantin zu erklären. Neben Polkadot gehen die drei auch auf das Thema Parity Substrate ein und steigen hinab in die tiefen der „Black Magic“ und Möglichkeiten des Polkadot Protokolls. Ein spannender Talk zwischen drei Blockchain Experten und Entwicklern, der sowohl für Einsteiger, als auch Experten geeignet ist und die Zukunft der Blockchain zeigen könnte.

 

Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr euch gerne mit Ben in unserem Telegram Channel austauschen!

[Bild: Polkadot]

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