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common:homecommon:newsTrotz starker Kursverluste: Die Hälfte der Krypto-Besitzer in Deutschland plant mehr zu investieren.
Trotz starker Kursverluste: Die Hälfte der Krypto-Besitzer in Deutschland plant mehr zu investieren.

Trotz starker Kursverluste: Die Hälfte der Krypto-Besitzer in Deutschland plant mehr zu investieren.

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  • 3,5 Millionen Deutsche besitzen Bitcoin
  • Ein Mangel an ausreichenden Informationen wird als größtes Hindernis für die Adoption von Krytpo angesehen

Stillstand ist in der Welt der Kryptowährungen ein Fremdwort. Von der Einführung der ersten Kryptowährung Bitcoin im Jahr 2009 bis zu mehr als 20.000 unterschiedlichen Kryptowährungen in Zirkulation in 2023. Durch Bullen- und Bärenmärkte, durch neue Regulierungen und technologische Optimierungen.

Die Akzeptanz von Krypto hatte in Deutschland einen langsamen Start. 2016 gaben weniger als 10 % der Deutschen an, schon einmal von Kryptowährungen gehört zu haben, 2022 hat sich der Spieß umgedreht und nur 14 % haben noch nicht von Kryptowährungen gehört. 2022 von Coincub als kryptofreundlichstes Land der Welt gekrönt, steht Deutschland in Bezug auf Kryptowährungen sicherlich ein interessantes Jahr bevor.

Auf zu neuen Höhen

2021 war ein aufregendes Jahr für Krypto im Allgemeinen und Bitcoin im Besonderen. Für Bitcoin begann das Jahr mit einem Allzeithoch von 60.000 US-Dollar und kratzte nach einigem Auf und Ab im November sogar an der 70.000-er Grenze.

Zu diesem Zeitpunkt waren gerade einmal 2,6 % der deutschen Bevölkerung im Besitz von Kryptowährungen. Ein Jahr später hatte sich die Zahl mehr als verdoppelt – 2022 gaben 5,8 % der Deutschen, also beinahe 5 Millionen Menschen, an, Kryptowährungen zu besitzen und trotzten den fallenden Preisen.

Bitcoin, der Publikumsliebling

Nach wie vor bleibt Bitcoin bei Krypto-Investoren die beliebteste Wahl: Beinahe 70 % aller deutschen Krypto-Besitzer haben in Bitcoin investiert. Gefolgt von 45 %, die in Ethereum investiert haben.

Auch wenn der Traum von großen Gewinnen weiterhin viele Anleger beflügelt, macht sich ein langsamer Trend bemerkbar, dass Kryptowährungen nicht länger nur als reine Anlage angesehen werden, sondern auch mehr und mehr im alltäglichen Leben einen Anwendungszweck finden. 2022 gaben mehr als ein Drittel aller Krypto-Besitzer in Deutschland an, Kryptowährungen für Bezahlvorgänge zu nutzen. Insbesondere im E-Commerce-Bereich.

Ein Blick in die Zukunft

Einflüsse wie die Coronavirus-Pandemie und steigende Inflation vertrieben viele Anleger von risikoreichen Investitionen wie Kryptowährungen, aber die Zukunft sieht vielversprechend aus: Nur 8 % der Investoren haben vor, ihre Anlagen innerhalb des nächsten Jahres zu verringern, 46 % hingegen haben vor, mehr Kryptowährungen zu erwerben.

„Es macht sich bemerkbar, dass sich Deutschland auf dem Weg zu größerer Krypto-Akzeptanz befindet. Die Entscheidung, der langfristigen inländischen Sparbranche zu erlauben, Krypto-Investitionen zu nutzen, sowie die Tatsache, dass auf langfristige Kapitalgewinne aus Krypto keine Steuern anfallen, macht Krypto immer attraktiver.“
Jonathan Merry, CEO von CryptoMonday.de

Einer der hauptsächlichen Gründe für Deutsche, die sich noch zurückhalten, wenn es um Investitionen in Kryptowährungen geht, ist ein Mangel an Informationen. Mehr als zwei Drittel der Befragten erklärten, dass sie einfach nicht genug über Krypto wissen, um sich an Krypto-Investitionen zu versuchen.

Das Potenzial zum weiteren Wachstum ist also da und kann mit der richtigen Aufklärung und leicht zugänglichen Informationen angegangen werden.

Miriam Strohe

Miriam Strohe

Miriam liebt Semikolons, Gedankenstriche und Et-Zeichen. Sie lebt seit über zehn Jahren in London und verbringt ihre Zeit mit Schreiben, Übersetzen und Korrekturlesen in den Bereichen Theater, Kunst, Kultur, Sport und Finanzwesen.