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Binance-Chef fordert strenge Regeln für die boomende Krypto-Industrie

Binance-Chef fordert strenge Regeln für die boomende Krypto-Industrie

Zuletzt aktualisiert am 21st Jul 2022
Hinweis

Der Chef der weltgrößten Kryptobörse Binance fordert strenge Aufsichtsregeln für die boomende Krypto-Branche.

Changpeng Zhao, CEO von Binance, fordert die Einführung strengerer Vorschriften für den schnell wachsenden Markt.

Binance veröffentlicht ein Krypto-Manifest

Zhaos Äußerungen kommen zu einer Zeit, in der die Kryptobörse „10 grundlegende Rechte für Krypto-Nutzer“ veröffentlichte. Man hofft wohl darauf, ein Gespräch zwischen Aufsichtsbehörden und politischen Entscheidungsträgern damit zu fördern.

Zhao sagte, dass die globalen Behörden die Krypto-Industrie in diesem Jahr genau beobachten und viele sich an Binance wenden, um zu erfahren, wie es am besten weitergeht. Er ist der Meinung, dass „es der richtige Zeitpunkt“ ist, um über Regulierungen und Aufsichtsregeln zu sprechen.

In diesem Jahr schauen sich die meisten Regulierungsbehörden auf der ganzen Welt Krypto genau an, und viele von ihnen kommunizieren mit uns.

Er fuhr fort und sagte, dass die Akteure der Branche sich an einen Tisch setzen und … „einige Regulierungen diskutieren sollten. Denn wenn die Regeln in einem Vakuum gemacht werden, haben sie möglicherweise keine praktischen Überlegungen, wie sie angewendet werden. Und sie werden nicht sehr gut angewendet.“

Strengere Kontrolle der Krypto-Industrie

Die Kontrolle über die Krypto-Branche hat sich in letzter Zeit eindeutig verschärft. Es passiert aufgrund der Tatsache, dass die Branche im Laufe der Jahre zum Mainstream wurde, verschärft. Ein Beispiel dafür ist der Anstieg von Bitcoin auf neue Rekordhöhen in der letzten Woche. Der Coin erreichte den Preis von fast 69.000 US-Dollar, bevor er wieder einbrach.

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Kryptowährungen werden so sehr zum Mainstream, dass Staples Center am ersten Weihnachtsfeiertag in Crypto.com Arena umbenannt wird. Auch wenn einige Fans protestieren.

Verbraucherschutz ist nicht klar definiert

Gary Gensler, der Vorsitzende der US-Wertpapier- und Börsenaufsicht bezeichnete die Krypto-Industrie einst als den Wilden Westen. Dabei meinte er insbesondere, dass die Anleger nicht gut geschützt sind.

Im Moment haben wir einfach nicht genug Anlegerschutz in der Krypto-Branche. In dieser Anlageklasse wimmelt es nur so von Betrug, Schwindel und Missbrauch in bestimmten Anwendungen.

Gensler erklärte weiter, dass der Hype um Kryptowährungen viele Anleger „blendet“ und sie nicht verstehen, wie digitale Vermögenswerte funktionieren.

Es gibt einen großen Hype und viel Gerede darüber, wie Krypto-Assets funktionieren. In vielen Fällen sind die Anleger nicht in der Lage, strenge, ausgewogene und vollständige Informationen zu erhalten.

Die Binance-Börse – die sogar einen eigenen Coin hat – räumt ein, dass Krypto-Plattformen einen klaren Rahmen für den Verbraucherschutz schaffen und Maßnahmen zur Verhinderung des illegalen Kryptohandels ergreifen sollten. Dafür sollte man zusammen mit globalen Regulierungsbehörden und Gesetzgebern arbeiten. So lassen sich die richtigen Standards festlegen, die die Sicherheit der Anleger gewährleisten.

Die Forderung von Binance nach Regulierung scheint seltsam. Aber der CEO der Kryptobörse sagt, dass die Regulierung der Branche unvermeidlich ist. Das kann aber auch Binance helfen, eine Schlüsselrolle in den Diskussionen zu spielen und sogar zögerlichere Menschen dazu zu bringen, sich dem Krypto-Zug anzuschließen.