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BlockFi erhält eine weitere Fristverlängerung für das Verbot neuer Zinskonten in New Jersey

BlockFi erhält eine weitere Fristverlängerung für das Verbot neuer Zinskonten in New Jersey

Zuletzt aktualisiert am 22nd Sep 2022
Hinweis

Der Krypto-Kreditgeber BlockFi hat vom New Jersey Bureau of Securities (NJ BOS) eine weitere Fristverlängerung erhalten, bevor das Verbot der Einrichtung neuer BlockFi Interest Accounts (BIAs) in Kraft tritt. Das ist das vierte Mal, dass man das Verbot aufgrund der laufenden Diskussionen zwischen den beiden Parteien verschiebt.

BlockFi hat Probleme mit der Regulierungsbehörde von New Jersey

Im Juli erließ das New Jersey Bureau of Securities eine Unterlassungsverfügung an das Kryptounternehmen, um das Angebot dieser hochverzinslichen Konten einzustellen. Die Anordnung verbot BlockFi den Verkauf von nicht registrierten Wertpapieren über seine BIAs und die Annahme neuer BIAs im Bundesstaat, was laut der Aufsichtsbehörde gegen das Wertpapiergesetz des Bundesstaates verstieß.

New Jersey war jedoch nicht der einzige Staat, der gegen den Krypto-Kreditgeber vorging. Alabama und Texas haben ebenfalls behauptet, dass BlockFi nicht registrierte Wertpapiere zur Finanzierung von Kryptokrediten verkauft, auch wenn die beiden Staaten keine Unterlassungsverfügung ausstellten.

Darüber hinaus sagte NJ BOS, dass BlockFi 14,7 Milliarden Dollar an Vermögenswerten durch sein BIA-Produkt hält, obwohl es unklar ist, wie viel die Verbraucher in New Jersey besitzen.

Obwohl der CEO von BlockFi, Zac Prince, behauptete, dass ihr Zinskonto kein Wertpapier ist, sollte die Anordnung der NJ BOS am 22. Juni in Kraft treten. Das Verbot wurde jedoch um eine Woche auf den 29. Juli verlängert, dann auf den 2. September und schließlich auf den 30. September.

Über ihren Twitter-Account hat die Firma nun bekannt gegeben, dass die Aufsichtsbehörde eine weitere Verlängerung bis zum 1. Dezember gewährt hat.

Verlängerung durch die Regulierungsbehörden von NJ

Was genau sind die Details der Verlängerung?

BlockFi teilte einige Details darüber, was passiert, bevor das Verbot in Kraft tritt. Hier sind ein paar:

  • Das Unternehmen befindet sich in einem „aktiven Dialog mit den Regulierungsbehörden“ in Bezug auf die BIA, weil sie glauben, dass sie rechtmäßig ist.
  • Die Verfügung gegen die Einrichtung neuer BIAs ist noch nicht in Kraft. Daher sollte sie keine Auswirkungen auf die derzeitigen BIA-Kunden oder andere Produkte haben.
    Die bestehenden BIA-Kunden in New Jersey und überall sonst können auf ihre Konten zugreifen.
  • Andere Vermögenswerte auf der BlockFi-Plattform sind davon nicht betroffen.

Während die Konsultationen in New Jersey weitergehen, hat der texanische Staat BlockFi eine Anhörung für den 13. Oktober anberaumt. In dieser Anhörung wird festgestellt, ob der Staat auch eine Unterlassungserklärung wegen der Verletzung der Wertpapiervorschriften abgeben sollte.

Anhörungsankündigung

Während BlockFi behauptet, dass seine zinstragenden Konten legal sind, wird es interessant sein zu sehen, ob das Verbot in Kraft treten wird und wie sich dies auf seine Investoren auswirken wird.