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Bitcoin in El Salvador: Planungen laufen auf Hochtouren

Bitcoin in El Salvador: Planungen laufen auf Hochtouren

Zuletzt aktualisiert am 22nd Sep 2022
Hinweis

Ab dem 7. September 2021 wird der Bitcoin gesetzliches Zahlungsmittel in El Salvador. Als erstes Land überhaupt wagt das zentralamerikanische Land diesen Schritt. Während diese Meldung damals die Krypto-Fans enthusiasmierte, sorgte das Vorhaben von Präsident Nayib Bukele für Kritik bei der Opposition. Auch die Weltbank und der Internationale Währungsfond (IWF) stehen dem Vorhaben kritisch gegenüber.

In einer Sonntagsankündigung auf Twitter sagte Bukele, dass 4,5 Millionen Erwachsene in El Salvador die Möglichkeit haben werden, ihren Bitcoin in Bargeld umzuwandeln, sobald das Land die Kryptowährung offiziell als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt hat, oder ihn in Bargeld an einem der 200 Geldautomaten abzuheben.

Nach Angaben des Präsidenten von El Salvador wird es auch 50 Filialen geben, die in der Lage sind, Fiat abzuheben oder einzuzahlen, damit die Einwohner Kryptowährungen halten oder ihre Gehälter sofort liquidieren können.

Bitcoin-Nutzung ist jedem Bürger selbst überlassen

Bukele sagte zuvor, dass die Regierung die Infrastruktur zur Unterstützung einer staatlich ausgegebenen Bitcoin-Wallet namens Chivo aufbauen werde. Der Präsident behauptete, dass „Chivo-Geldautomaten“ schließlich „überall“ sein werden und es den Salvadorianern ermöglichen werden, 24 Stunden am Tag Bargeld abzuheben, ohne Gebühren auf ihre Bestände zu zahlen, aber niemand wird gezwungen sein, sie zu benutzen.

„Was ist, wenn jemand Bitcoin nicht benutzen will? Dann laden Sie die [Chivo]-App nicht herunter und leben Sie Ihr normales Leben weiter. Niemand wird deine Dollars nehmen […] Jemand kann sich immer bei Western Union anstellen und eine Provision bezahlen.“

Zudem plant die Regierung mit der Einrichtung von Bitcoin Mining-Zentren auf Basis von Vulkanenergie einen wichtigen Beitrag zur Bitcoin-Generierung leisten zu wollen.

Wie stehen die Einwohner zur Einführung des Bitcoins?

Nach der Ankündigung im Juni zeigten erste Umfragen, dass die meisten Einwohner mit dem Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel nichts anfangen können. Fakt ist jedoch, dass El Salvador aktuell auf viele Überweisungen aus dem Ausland angewiesen sind.

Hier werden hohe Gebühren fällig, die mit der Nutzung von BTC als Zahlungsmittel minimiert werden können. Zudem hat rund 70 Prozent der Bevölkerung kein eigenes Bankkonto. Dadurch wird illegale Arbeit ziemlich erleichtert.

El Salvador überspringt quasi den Aufbau einer umfangreichen Banken-Infrastruktur. Jede Person ohne eigenes Bankkonto könnte nun sein Gehalt in BTC erhalten. In Kürze wird sich zeigen, wie viele Einwohner Anspruch von dieser Möglichkeit nehmen werden.

Allerdings hatte Präsident Bukele bereits erklärt, dass man vor allem in Aufklärungsarbeit investieren müsse. Nur so sei es möglich, den Bitcoin langfristig als offizielle Währung in El Salvador zu etablieren.

Wie ist der aktuelle Stand?

In zwei Wochen ist es nun so weit. Viele stellen sich die Frage, ob der Bitcoin denn bereits in den Köpfen der einzelnen Leute in El Salvador fest verankert ist. Denn nach der Ankündigung gab es quasi jeden Tag Meldungen aus Lateinamerika – mittlerweile ist es vor allem mit Meldungen aus El Salvador rar geworden.

Wie die Bitcoin-Adoption in El Salvador voranschreitet, könnt Ihr folgendem Erfahrungsbericht entnehmen. Es bleibt mit Spannung abzuwarten, wie sich dies nach dem 7. September entwickeln wird.

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