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Bitcoin Mining in Kasachstan: Regierung plant Besteuerung ab 2022

Bitcoin Mining in Kasachstan: Regierung plant Besteuerung ab 2022

Zuletzt aktualisiert am 21st Jul 2022
Hinweis

Kasachstan hat eine neue Besteuerungsregel unterzeichnet. Somit wird die Kryptowährungs-Mining-Industrie wohl in Zukunft Steuern zahlen müssen, um zu schürfen. Zahlreiche Bitcoin Mining Unternehmen haben sich natürlich gegen diese Besteuerung ausgesprochen, die ab 1. Januar 2022 in Kraft treten soll.

Was sieht das neue Bitcoin Mining Gesetz in Kasachstan vor?

Vor wenigen Stunden hat Kasachstan ein neues Besteuerungsgesetz für die Mining-Unternehmen der Kryptwährungen unterzeichnet. Die offizielle Mitteilung der Regierung besagt, dass das Gesetz am 1. Januar 2022 in Kraft tritt und der Regierung viele Milliarden in die Staatskasse spülen soll. Das durchaus arme Land kann die Milliarden Tenge (Landeswährung) gut gebrauchen. Allerdings haben sich die Mining-Unternehmen bereits gegen die Besteuerung in einer Höhe von 15 % ausgesprochen, was verständlich ist.

Neben dem Iran besteuern die Kasachen auch das Bitcoin Mining. Dies ist sicher nicht überraschend, da das lukrative Potenzial für Unternehmen sehr hoch ist, wenn sie über die perfekte Ausstattung in einer sehr hohen Anzahl verfügen. Das Problem dabei ist, dass dies tatsächlich der Tod des Bitcoin Minings sein könnte, da dies enorme Kosten für die Unternehmen bedeutet.

Mittlerweile ziehen immer mehr Länder in Betracht, das Bitcoin Mining zu besteuern oder gar zu verbieten. Das Mining geht mit extrem hohen Energiekosten einher und schaut man sich die Energiekosten an, ist es nicht verwunderlich. Das Minimum beim Bitcoin Mining liegt bei jährlich etwa 119 Terawattstunden, laut Cambridge Bitcoin Electricity Consumption. Allerdings nur dann, wenn die Unternehmen modernste Qualität und eine optimale Effizienz der Rechner nutzen. Das bedeutet, dass das Bitcoin Minging mehr Strom als die Niederlande pro Jahr verbraucht. Überspitzt gesagt, könnte die Energie, die für den Bitcoin aufgebracht wird die Cambridge Universität über 650 Jahre mit Strom versorgen.

China verbietet Krypto Mining

China hat erst vor Kurzem damit begonnen, das Bitcoin Mining in einigen Regionen zu verbieten. So hat das Land allein in Sichuan 26 Mining Farmen geschlossen. Das Reich der Mitte war bis vor diesem Verbot ein Anziehungspunkt für Krypto Mining. Die Unternehmen, die jetzt dort sind müssen zudem mit hohen Steuern rechnen. Ein weiterer Schlag gegen die virtuelle Währung ist auch, dass die strengen Anweisungen dazu geführt haben, dass Banken angewiesen wurden, die Transaktionen von Kryptowährungen zu erschweren. Die ersten Kryptowährungs Mining Unternehmen haben China bereits verlassen, um der Schließung oder den hohen Steuern zu entfliehen.

Ähnlich wie in China ist in Kasachstan der Strom sehr günstig. Dies hat natürlich dazu geführt, dass das Land für das Bitcoin Mining sehr interessant war. Daher sind viele Farmen von China nach Kasachstan gewandert, da es zu einer sehr attraktiven Option wurde. Trotz der Stromzuschläge, hat ASIC-Hersteller Canaan Ende Juni Einheiten ins Land geschickt. BIT Mining hat sogar im Mai hohe Investitionen getätigt.

Bitcoin Mining scheint für Regulierungsbehörden das nächste Ziel zu sein

Auf der ganzen Welt ist das Mining von Kryptowährungen im Gespräch. Zahlreiche Staaten wollen die Regulierung des Marktes und im letzten halben Jahr war es überall im Gespräch. So hat beispielsweise Südkorea bereits ein Regelwerk für den Austausch veröffentlicht. Die Erwartungen, dass dieses Regelwerk eingehalten wird, ist hoch. Denn nur so kann eine vollständige Lizenz für das Mining erhalten werden.

Auch in Kanada wurden schon mehrere Börsen darauf aufmerksam gemacht, dass sie die Vorschriften einhalten müssen. Bei KuCoin wie auch bei Poloniex werden Untersuchungen durchgeführt. Zudem denkt auch Kanada darüber nach höhere Steuern für Mining Unternehmen zu verlangen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich das Bitcoin Mining in Zukunft gestalten wird. Die Aufsichtsbehörden zahlreicher Staaten werden die virtuelle Währung im Auge behalten. Ob darüber hinaus strengere Beschränkungen eingeführt werden lässt sich erahnen. Denn Bitcoin & Co. ist den Staaten ein Dorn im Auge, da sie darüber keine Kontrolle haben. Ob dies der Tod von Bitcoin ist, ist zu bezweifeln. Dieser Coin lässt sich so schnell nicht unterkriegen, das haben wir alle schon gemerkt, nachdem er bereits mehrmals dem Tod geweiht wurde und noch immer lebt!

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