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Bitcoin Futures verhindern Bullrun nach Halving? -  PlanB klärt uns auf

Bitcoin Futures verhindern Bullrun nach Halving? - PlanB klärt uns auf

Zuletzt aktualisiert am 21st Jul 2022
Hinweis

So ziemlich alle Bitcoin – und Crypto-Fans wünschen sich einen Bullrun wie im Jahr 2017. Gleichzeitig kommt es im Mai 2020 zum nächsten Halving, das in der Vergangenheit immer wieder mit dem Eintritt des Kurses in eine parabolische Wachstumsphase in Verbindung gebracht wurde. Doch, ob es dieses Mal zu einem ähnlichen Verlauf kommen wird, ist dem Tenor einiger Diskussionen nach fraglich.

Viele sind der Meinung, dass der Effekt vom Halving aufgrund der verstärkten Aufmerksamkeit bereits eingepreist ist. Hinzu kommt, dass es seit 2017 Futures auf Bitcoin gibt, denen ein negativer Effekt auf den Kurs nachgesagt wird und die sogar für den Crash der letzten 2 Jahre verantwortlich gemacht werden. Der Twitter Account „PlanB“, Urheber des bekannten Stock-to-Flow-Modells für Bitcoin hat sich nun zu dem Thema geäußert und gibt uns wieder Hoffnung auf eine Bitcoin Kurs Explosion in den nächsten 1-2 Jahren.

Bitcoin Futures als Zerstörer einer Kurs Explosion?

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Alles fing damit an, dass sich vor einigen Monaten der Ex CFTC-Chef öffentlich zu den Bitcoin Futures äußerte, die Ende 2017 erstmals auf den Markt gebracht wurden. Laut ihm haben diese dazu beigetragen, dass die Blase platzte und der Preis crashte. Andere wiederum sind der Meinung, dass diese Aussagen haltlos sind, da das damalige Handelsvolumen der Kontrakte noch viel zu gering war, um einen Effekt auf den Kurs gehabt haben zu können.

Die Diskussion um einen möglichen negativen Effekt von Bitcoin Futures auf den tatsächlichen Bitcoin Kurs wurden mit Aussagen von Alex Krüger und Andreas Antonopoulos weiter angeheizt, die sich der Meinung anschlossen, dass der Preis durch die Derivate unten gehalten werden könnte.


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PlanB ist anderer Meinung

In einem gestrigen Twitter Post gab nun der bekannte „PlanB“ seine Meinung zu dem Thema ab. Bei PlanB handelt es sich um den Autor des bekannten Medium Artikels, der das Stock-to-Flow-Modell auf Bitcoin bezieht. Dieses Modell korreliert mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% mit dem Bitcoin Kurs der vergangenen Jahre, weshalb es viele als sehr aussagekräftig einstufen.

In dem Post gab sich PlanB positiv in Sachen Bitcoin Futures:

Ich sehe Futures nicht als eine Bedrohung für #bitcoin. Die Zentralbanken können mit unbegrenzter Fiat-Geldmenge große Mengen an Futures verkaufen, wodurch die Futures-Preise unter die Spotpreise gedrückt werden (Backwardation), aber die Spotmärkte werden nicht bis zum Ende folgen, weil ihnen die Verkäufer ausgehen (im Gegensatz zu Gold ist das Angebot unelastisch).

I don't see futures as a threat to #bitcoin. Central banks can future sell large amounts with unlimited fiat money, pushing future prices below spot (backwardation), but spot markets will not follow all the way, because they run out of sellers (unlike gold, supply is inelastic). pic.twitter.com/boEzjqV6zh

— PlanB (@100trillionUSD) December 25, 2019