Bitcoin erlebt anscheinend alle paar Jahre einen Bullrun bei dem neue Allzeithochs erreicht werden. Dieses Muster hat sich in den vergangenen Jahren mehrfach gezeigt. Das letzte Mal 2017, als BTC am 17. Dezember bei knapp 20.000$ sein bisheriges All-Time-High (ATH) erreichte. Was danach geschah dürfte jedem Crypto-Fan noch gut im Gedächtnis geblieben sein. Die Blase der Euphorie, die den Bitcoin Kurs über Monate in immer weitere Höhen getrieben hatte, platzte, bis BTC bei knapp über 3.000$ seinen Tiefstand des letzten Bärenmarktes erreichte.

Doch woran lag das Platzen der Blase genau? Die Erklärungen hierfür sind vielfältig. Nun plaudert der ehemalige CFTC Chef aus dem Nähkästchen und erzählte, dass die Trump Regierung das Platzen der Blase geplant und indirekt herbeigeführt hat.

Trump Regierung ließ Bitcoin Blase platzen

Auf einer Konferenz namens „Pantera Summit“ in San Francisco am Montag, ließ Christopher Giancarlo, der bis April Vorstandsvorsitzender der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) in den USA war, eine nach seinen Worten „unausgesprochene Geschichte der letzten Jahre“ durchsickern.

Laut Giancarlo war der dramatische Preisanstieg Bitcoins im Jahre 2017 die erste Blase, die nach der Finanzkrise 2008 entstanden ist. Genau aus diesem Grund sah sich die Trump Regierung gezwungen Bitcoin Futures zu erlauben und voranzutreiben, damit sich der Markt wieder selber reguliere.

Eine der unausgesprochenen Geschichten der letzten Jahre ist, dass die CFTC, das Finanzministerium, die SEC und der damalige Direktor des [National Economic Council], Gary Cohn, glaubten, dass die Einführung von Bitcoin-Futures die Auswirkungen haben würde, die Bitcoin-Blase zum Platzen zu bringen. Und es hat funktioniert.


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Bitcoin Futures einen Tag nach dem ATH

Die Aussagen des EX-CFTC Chefs passen dabei wie die Faust aufs Auge der damaligen Ereignisse. An der Chicago Mercantile Exchange (CME) und der CBOE Futures Exchange (CFE) gelistete Bitcoin Futures wurden am 1. Dezember 2017 angekündigt und am 18. Dezember an den Markt gebracht. Genau einen Tag zuvor, am 17.12.2017 erreichte Bitcoin bei knapp 20.000$ sein bisheriges ATH, bevor die Blase platzte und die Dinge ihren Lauf nahmen.

Wir sahen sich eine Blase bilden und dachten, der beste Weg es anzugehen sei, dem Markt zu erlauben, mit ihr zu interagieren.

BTC Futures: ein Weg für Pessimisten

Doch weshalb „funktionierte“ das Einführen der BTC Futures unter dem Aspekt die Blase zum Platzen zu bringen? Laut Giancarlo bietet ein Markt, bei dem es keine Möglichkeit gibt „short“ zu gehen, also auf fallende Kurse zu setzen, keine Möglichkeit für Pessimisten ihre Meinung auszudrücken:

Wenn Sie glauben, dass es ein lächerlicher Preis ist, aber Sie nichts [von dem Asset] besitzen, gibt es keine Möglichkeit, diese Ansicht auszudrücken. Wenn Sie diese Derivate nicht haben, dann gibt es nur Optimisten und man hat einen Optimisten-Markt.

Natürlich sind die Sichtweisen auf die Geschehnisse der Jahre 2017 und 2018 am Bitcoin Markt unterschiedlich. Manche behaupten auch ohne ein solches indirektes Einschreiten der Behörden, wie es Giancarlo sagt, sei das Platzen der Blase, die sich im Laufe des Jahres 2017 aufgebaut hat, überfällig gewesen. Nichtsdestotrotz sind die Worte des EX-CFTC Chefs ein interessantes Geheimnis.

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[Bildquelle: Shutterstock]