Der Bitcoin ETF verfolgt uns nun schon einige Jahre. Immer wieder kam es zu Spekulationen, er könnte der „Game Changer“ für die Industrie sein und Massenadaption schaffen. Doch nichts davon hat sich bisher bewahrheitet. Das liegt daran, dass die SEC noch keinen der vielen Vorschläge für einen BTC ETF durchgewunken hat und das aus immer wieder denselben Gründen: der Bitcoin Markt ist zu manipulierbar. Doch kann er ohne weitere Finanzprodukte überhaupt genug Größe erreichen, um die Manipulationen zu reduzieren? Muss BTC tatsächlich erst auf 150.000 USD steigen, um einen Markt zu erreichen, der groß genug ist für einen ETF?

Bitcoin ETF von Bitwise und NYSE Arca im Review

Wie wir bereits wissen befindet sich der im Oktober abgewiesene Bitcoin ETF Antrag von Bitwise im Review. Einer der vielversprechendsten Ansätze und eine Firma, die bis zuletzt mit harten Bandagen gekämpft hat, um endlich eine Entscheidung zu erzwingen. Ein Kampf der sich womöglich lohnen könnte, aber sich wohl noch lange hinziehen wird.

Eine neue Mitteilung der fünf Kommissare haben nun ein kleines Update gegeben und den Review Prozess nochmals öffentlich bestätigt. Bis zum 18. Dezember können nun öffentliche Kommentare eingebracht werden.

„Dementsprechend wird gemäß der Geschäftsordnung 431 der Kommission angeordnet, dass jede Partei oder andere Person bis zum 18. Dezember 2019 eine Erklärung zur Unterstützung oder zum Widerspruch gegen die erhobenen Klagen abgeben kann.

Ferner wird angeordnet, dass der Beschluss, der die vorgeschlagene Regeländerung SR-NYSEArca-2019-01 ablehnt, bis zur Überprüfung durch die Kommission in Kraft bleibt.“

Und täglich grüßt wie SEC…

Dass die Welt nicht unendlich lange auf einen Bitcoin ETF warten wird, zeigt das aktuell gestiegene institutionelle Interesse an anderen Bitcoin Finanzprodukten. Außerdem stehen mit den BTC Optionen bereits andere neue Produkte in den Startlöchern, die im Dezember bei Bakkt bzw. im Januar bei der CME für weitere Spekulationen auf Bitcoin sorgen werden.

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Bakkt und das institutionelle Interesse an Bitcoin

Bakkt ist ohnehin seit Oktober in einem starken Aufwind und kann immer mehr Kunden für seine „echten“ Bitcoin Futures begeistern und schnellt von einem neuen Tagesvolumen-Rekord zum nächsten. Allerdings muss man auch sagen, dass Bakkt mit seinem Schritt nun auch Bargeld gedeckte BTC Futures und Optionen anbieten will. Das stößt nicht gerade auf viel Gegenliebe aus der Community. Die Kunden freut es umso mehr, denn hier geht es vielen nicht um Bitcoin sondern um die Spekulation selbst, aber das ist eine andere Geschichte.

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Muss BTC erst 150.000 USD erreichen für die Freigabe eines Bitcoin ETF?

Während der ein oder andere Bitcoin HODLer schon mehrere Tode gestorben ist, weil er auf den Bitcoin ETF wartet, gibt es auch Befürworter der Entscheidung der SEC. So glaubt Thomas Lee, Co-Founder von Fundstrat Global Advisors, dass die SEC sogar einen sehr guten Job macht.

Könnte eine unbeliebte Meinung sein, aber wir glauben, dass die SEC ihre Arbeit ziemlich gut macht.

In einem Bloomberg Interview sagt er sogar, dass der Crypto-Markt mit einem Volumen von ca. 200 Mrd. US-Dollar viel zu klein sei. Der Bitcoin müsste demnach einen Preis von ca. 150.000 USD erreichen bevor es für die SEC zu einer Entscheidung kommen wird.

Genau hier sehe ich aber auch das Problem: Kann der Bitcoin Kurs überhaupt auf 150.000 USD steigen ohne einen Bitcoin ETF? Kann die Marktgröße manipulationssicherer werden ohne mehr Geld und Volumen im Markt? Wenn ja, wo soll das Geld herkommen? Ich glaube nicht, dass wir zwingend einen Bitcoin ETF brauchen, aber ein wichtiger Schritt für weitere Investitionen wäre es mit Sicherheit, wenn wir an den Kurs denken. Meine Meinung.

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[Bildquelle: Shutterstock]
Mirco Recksiek
Autor
Mirco ist Mitgründer und Product Owner von CryptoMonday. Er ist bereits seit vielen Jahren in der Blockchain & Crypto Szene aktiv und seit 2 Jahren auch in diesem Bereich beruflich tätig. Sein Schwerpunkt als Berater bei KI-decentralized liegt dabei in der Tokensierung von Assets, Tokenomics, Blockchain-based Business Models. In seiner Freizeit ist er im Namen des CryptoMonday in allen Städten Deutschlands als Speaker und Moderator aktiv.