Die IOTA Foundation hat ein Förderprogramm in Höhe von 5 Millionen USD angekündigt. Das soll die Forschung und Entwicklung rund um den „Coordicide“ unterstützen und IOTA’s Zentralisierungsproblem endgültig lösen.

IOTA will Dezentralisierungsproblem lösen

Die IOTA Foundation hat sich zum Ziel gesetzt, einen neuen Standard für IoT (=Internet of Things) zu etablieren. Dabei sollen IoT-Transaktionen erleichtert werden, indem ein gebührenfreies und hochskalierbares Asset-Transfer-Nerzwerk geschaffen wird. IOTA gilt als einer der Vorreiter im Crypto-Space, um das Trilemma (=Skalierbarkeit, Dezentralität und Sicherheit) zu lösen. Um die Idee hinter IOTA besser zu verstehen, empfehlen wir dir unseren IOTA Grundlagenartikel.

Im Mai 2019 präsentierte die IOTA Foundation eine Lösung für die Dezentralisierungsprobleme seines Netzwerks. Dabei geht es um die Entfernung des zentralen Knotens im Netzwerk. Laut IOTA, könnte das Unternehmen das Netzwerk theoretisch schädigen, indem die Entscheidungsmacht über die Priorität der Transaktionen und das Einfrieren der Assets der Nutzer bei der IOTA Foundation liegt. Der Koordinator ist somit auch ein Single Point of Failure, der anfällig für Hacks sein kann und ein Engpass für die Skarlierbarkeit ist.

IOTA Foundation stellt 5 Millionen USD für Forschung an Coordicide zur Verfügung

Um diesen Prozess zu beschleunigen, stellt die IOTA Foundation 5 Millionen USD zur Verfügung. Hierbei soll vor allem in Richtung Spamschutz, Netzwerkoptimierung, Reputationssysteme und dezentrale Generierung von Zufallszahlen geforscht werden.

Im Gegensatz zu anderen großen Kryptowährungen verwendet IOTA keine blockchainbasierte Struktur für ihr Netzwerk. Stattdessen verwendet das Projekt eine andere Distributed Ledger Technologie (=DLT), die als Directed Acyclic Graph (=DAG) bezeichnet wird und es ermöglicht, dass mehrere „Chains of Transactions“ nebeneinander existieren und miteinander verbunden sind. Daher auch als „Tangle“ bekannt. DAGs ermöglichen eine hohe Skalierbarkeit, stellen aber besondere Anforderungen an Sicherheit, Dezentralisierung und Asset Management.

IOTA Coordicide erfolgreich in Testumgebung GoShimmer getestet

Im Gegensatz zu Bitcoin (BTC), der sich bei der Validierung von Transaktionen und der Aufrechterhaltung der Netzwerksicherheit auf Miner und Full Nodes stützt, hängt IOTA’s Tangle von den Nutzern ab, die Transaktionen tätigen und dafür zwei andere Transaktionen überprüfen müssen.

Währenddessen stellt der Koordninator sicher, dass Transaktionen nicht im Widerspruch zu früheren Transaktionen stehen. Einige Beispiele dafür sind Double Spends oder der Zugriff auf nicht vorhandene Mittel. Diese Eigenschaften können das Netzwerk theoretisch nachhaltiger und skalierbarer machen. Dafür muss aber eine ausreichende Anzahl von Transaktionen durchgeführt werden.

Dabei ist aber wichtig zu verstehen, dass der Coordicide noch nicht implementiert wurde. Der eingeführte Prototyp GoShimmer hat aber gezeigt, dass das Konzept funktioniert. Die Implementierung auf das Mainnet ist aber noch ziemlich theoretisch und Bedarf noch einiges an Forschung. Durch den Forschungszuschuss von 5 Millionen USD kommt IOTA diesem Schritt aber immer näher. Es bleibt also abzuwarten wie sich das Ganze in den nächsten Monaten entwickeln wird.

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