IOTA meldet sich wieder zurück und dieses mal mit Dominik Schiener, dem Co-Founder der IOTA Foundation, in einem Interview mit der NYSE. In dem Interview ging es um verschiedene Themen rund um IoT (Internet der Dinge) und die Rolle, die IOTA dabei einnehmen will. Blockchain hat das Problem der Skalierbarkeit noch nicht gelöst und das ist der Punkt, an dem IOTA ansetzen will.

Solltest du noch nichts über IOTA wissen, könnte dieser Einsteiger-Artikel sicherlich hilfreich für dich sein: IOTA in a Nutshell: Was ist IOTA? Wer steckt hinter dem Projekt, was wollen sie erreichen?

IOTA steht für Autonomie – IoT für Automatisierung

Wie der Name vermuten lässt, hat sich IOTA das Thema IoT (Internet of Things) ganz groß auf die Fahne geschrieben und richtet das Produkt immer mehr in diesen Use-Case aus. Der Vorteil des Tangle spielt IOTA hier in die Karten, denn er ermöglicht, anders als der klassische Blockchain Ansatz, eine sehr viel höhere Skalierbarkeit, die für die Kommunikation zwischen Maschinen zwingend notwendig ist. Schiener über die Skalierbarkeit von Blockchains:

Es ist nicht skalierbar – wir befinden uns noch in einer frühen Erkundungsphase, in der wir herausfinden müssen, was funktioniert und was nicht. Wir müssen diese technologische Kluft überwinden, um sicherzustellen, dass diese Technologien skalierbar und produktionsreif sind.

Dominik Schiener stellte die Rolle von IOTA im Zusammenhang mit IoT nochmals besonders heraus und sagte, dass IOTA mit Bitcoin und Ethereum der einzige echte Proof-of-Concept (PoC) im Markt sei. Fakt ist, alle 3 besetzen ihre eigene Nische, sicherlich ein guter Anfang und auch sinnvoll.

Bei IoT dreht sich alles um Automatisierung. IOTA geht noch einen Schritt weiter – es geht nicht mehr um Automatisierung, sondern um Autonomie. Wir wollen es ermöglichen, dass Maschinen wirklich autonom sind und selbstständig entscheiden, mit wem sie Geschäfte tätigen, wofür sie bezahlen und sogar Geld verdienen.

Wie sieht ein klassischer Use-Case aus? – IoT in der Industrie

Es wird viel über mögliche Anwendungen gesprochen, aber wie sieht ein konkreter Use-Case für IOTA und IoT nun aus?

Laut Schiener ermöglicht es IOTA beispielsweise, ein Auto mit einer eigenen Wallet auszustatten, so dass es zu einem autonomen Wirtschaftsakteur wird. Das Auto wäre in der Lage, für Parkdienstleistungen, Mautgebühren oder Tanken von Strom selbst zu zahlen. Außerdem könnten erhobene Daten aus dem Auto verkauft werden, die dann genutzt werden können, um den Straßenverkehr, das Fahrerlebnis und auch die Effizienz zu verbessern. Das Pilotprojekt von IOTA mit Jaguar und Landrover geht genau in diese Richtung.

Heute schon erleben wir laut Schiener kleine Komponenten von IoT in unserer eigenen Welt, zum Beispiel in einem Smart-Home mit Alexa und Thermostaten oder Licht. Das viel größere Potential liegt laut ihm aber in der Industrie, wo sehr viel mehr Maschinen miteinander kommunizieren müssen.

IOTA und seine Partnerschaften – Open Source und permissionless Innovation als oberstes Ziel

Auf die Frage nach der Partnerschaft der IOTA Foundation mit namhaften Organisationen wie der Linux Foundation und Jaguar antwortete Schiener:

Wir können so viel technologischen Fortschritt schaffen. Wenn er aber nicht angenommen wird, ist es nur eine Technologie, die vielleicht schön ist, aber keine praktischen Probleme löst. Wir entwickeln unsere Technologie für und mit der Industrie, und deshalb ist die Akzeptanz der Industrie für uns so wichtig.

Dominik Schiener betonte auch nochmal sehr deutlich die Rolle der IOTA Foundation bei der Technologie des Tangle. Open Source und permissionless Innovation sind ihm sehr wichtig und das ist auch das Ziel des Projekts: die Schaffung eines offenen Standards als Basisprotokoll für IoT und decentralized Ledger Technologie.

Permissionless Innovation war wirklich der Schlüssel zu dieser Mission, die wir haben, denn wir wollen ein Basisprotokoll, das standardisiert ist und in all diesen verschiedenen Branchen weit verbreitet sein wird.


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Unsere Mission ist es, das Ökosystem um uns herum in die Lage zu versetzen, gewinnorientierte Lösungen und kommerzielle Anwendungen zu entwickeln. Wir sind nur das Wesen, das das Ökosystem um das herum fördert und erweitert.

Wenn du das gesamte Interview sehen willst, kannst du gerne einen Blick auf das Video werfen:

DOMINIK SCHIENER, CO-FOUNDER OF IOTA FOUNDATION

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[Bildquelle: Shutterstock]
Autor
Mirco ist Mitgründer und Project Lead von CryptoMonday. Er ist bereits seit vielen Jahren in der Blockchain & Crypto Szene aktiv und seit 2 Jahren auch in diesem Bereich beruflich tätig. Sein Schwerpunkt als Berater bei KI-decentralized liegt dabei in der Tokensierung von Assets, Tokenomics, Blockchain-based Business Models. In seiner Freizeit ist er im Namen des CryptoMonday in allen Städten Deutschlands als Speaker und Moderator aktiv.

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