Bei IOTA steht das Netzwerk nach wie vor still. Es können seit über zwei Wochen keine Werttransaktionen mehr durchgeführt werden, da der Koordinator abgeschaltet wurde. Der Grund lag an einer Sicherheitslücke in der Trinity Wallet, die von Hackern ausgenutzt wurde. Dabei sind bisher IOTA im Wert von ca. 2,37 Millionen USD entwendet worden. Nun hat die IOTA Foundation verkündet, dass das Netzwerk am 10. März wieder gestartet wird. Die IOTA Foundation hat in Rahmen des Restarts eine Migrationsphase eingeleitet, um die Funds der User ausreichend abzusichern.

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IOTA Foundation stellt Migrationstool vor

Seit über zwei Wochen kommen die Nutzer nicht mehr an ihre IOTA aus der Trinity Wallet. Seit dem 13. Februar wurde der Koordinator abgeschaltet. Dadurch sind keine Werttransaktionen mehr möglich. Somit können auch keine IOTA mehr empfangen oder verschickt werden. Damit wurde auch eine Debatte bezüglich der Dezentralisierung von IOTA und dem Netzwerk losgetreten.

Doch nun geht es voran. Die IOTA Foundation hat gestern ein Migrationstool vorgestellt, mit dem Nutzer ihren alten Seed erneuern können. Die Migrationsphase wurde gestern gestartet und läuft bis zum 07. März 2020. Hinter der Aktion verbirgt sich auch ein möglicher KYC-Prozess (Know-Your-Customer), wenn zwei Personen denselben Seed als ihren eigenen angeben. Das dient zur Sicherheit, dass auch bereits gestohlene Seeds bei Inbetriebnahme des Koordinators nicht schamlos ausgenutzt werden können, um weitere IOTA zu stehlen.


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IOTA Transaktionen voraussichtlich ab dem 10. März wieder möglich

Nach der Migrationsphase erstellt die IOTA Foundation einen neuen Snapshot der eingereichten neuen Seeds. Die Node Betreiber müssen diesen Snapshot manuel herunterladen, bevor der Koordinator eingeschaltet wird. Erst wenn die Migrationsphase erfolgreich beendet wurde, wird der Koordinator wiederbelebt.

Nicht alle Nutzer der Trinity Wallet sind aber von den Unsicherheiten der vergangenen Wochen betroffen gewesen. Wichtig dabei ist auch der Zeitraum, wann die Trinity Wallet mit IOTA genutzt wurde. Es geht vor allem um den Zeitraum zwischen dem 17. Dezember 2019 und dem 17. Februar 2020. Falls man in diesem Zeitraum die Trinity Wallet genutzt hat, sollte man sich die jeweilige Version der Wallet näher anschauen. Denn davon sind die weiteren Schritte abhängig. Die Versionen 1.2.0, 1.2.1 und 1.2.2 sind anscheinend nicht betroffen. Daher ist hier die Nutzung des Migrationstools nicht erforderlich. Um festzustellen, ob man betroffen ist, hat die IOTA Foundation eine Entscheidungshilfe veröffentlicht.  Ihr findet die Entscheidungshilfe, alle Informationen im Detail und den genauen Ablauf unter diesem Link.

Es bleibt also abzuwarten, wie die Migrationsphase über die Bühne läuft. Falls alles wie geplant läuft, wird am 10. März der Koordinator wieder in Betrieb genommen und es können endlich wieder IOTA durch das Netzwerk fließen. Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob es zu einem stärkeren Verkaufsdruck kommt oder nicht. Viele Investoren sind vielleicht durch die letzten Wochen verunsichert worden und wollen ihre IOTA verkaufen. Wir bleiben weiterhin dran und halten euch wie immer auf dem Laufenden.

Wird die Migrationsphase der IOTA Foundation ohne Probleme verlaufen? Erwartet uns ein starker Verkaufsdruck beim Neustart des Koordinators? 

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[Bildquelle: Shutterstock]