Mittlerweile gibt es wahrlich eine überwältigende Anzahl an verschiedenen sogenannten Kryptowährungen. Allein auf CoinMarketCap sind aktuell 5.035 verschiedene Coins gelistet. Die Liste geht also weit über Bitcoin, Ethereum und Ripple hinaus und 95% der aufgelisteten Kryptowährungen hat mit Sicherheit so gut wie niemand jemals gehört.

Natürlich gibt aber jede dieser 5.035 Coins vor, einen eigenen, praktikablen Anwendungsfall zu haben, was bedeutet, dass sie theoretisch das Potenzial haben, BTC, ETH und andere digitale Top-Assets zu übertreffen.

Bei vielen Exemplaren besteht Konsens innerhalb der Allgemeinheit darüber, dass das wohl niemals passieren wird. Bei anderen Kryptowährungen scheiden sich hingegen wieder die Geister und so hat sich eine Kultur der Portfolio-Diversifizierung im Bereich der Investitionen in Kryptowährungen entwickelt.

Während Bitcoin-Maximalisten darüber nur abwertend die Nase rümpfen können, gehen andere sogar so weit und sprechen für jeden Investor die Empfehlung aus, einen beträchtlichen Teil ihrer Bitcoin in eine Reihe von weiteren Kryptowährungen zu investieren.

Portfolio-Diversifikation ist ein Begriff, der aus dem klassischen Anlagegeschäft stammt und dient der Risikominimierung, indem das Kapital auf verschiedene Assets aufgeteilt wird, um sich möglichst gut, gegen eine signifikante Kapitalminderung oder gar einen Totalverlust möglichst gut abzusichern.

Doch wie viel Sinn macht das bei Investitionen in Kryptowährungen?

Die Antwort auf diese Frage wollte ein Investor genauer wissen und hat es in der Praxis getestet. Was dabei rausgekommen, werden wir im Folgenden erfahren.


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1.000$ Investition in Kryptowährungen – Was ist daraus geworden?

Kryptowährungen abseits von Bitcoin, also sogenannte Altcoins, waren insbesondere in dem Jahr 2017 und Anfang 2018 eine lohnenswerte Alternative zu BTC. Viele Altcoin Kurse sind regelrecht explodiert, als die Spekulation überhand nahm und einige Assets 3-stellige Renditen über Nacht in Aussicht stellten.

Während dieser Zeit hat eine Diversifikation durchaus Sinn gemacht, um seine Gewinnaussichten möglichst zu maximieren. Doch wie sah es im Jahr 2019 damit aus?

Die Antwort lieferte kürzlich ein Investor auf Reddit mit dem Namen „Joe-M-4“. Er behauptete, dass er pünktlich am 1. Januar 2019 genau 1.000 $ in die Top 10 der Kryptowährungen investiert hat.

I bought $1000 worth of the Top Ten Cryptos on January 1st, 2019 (Year End Update)

In aller Ausführlichkeit beschreibt er in seinem Post, wie er sein Experiment aufgebaut hat. So schrieb er, dass er Anfang 2019 jeweils 100 $ in jede der Top 10 Kryptowährung nach Marktkapitalisierung investiert hat, ohne während des gesamten Jahres aktiv zu traden. Joe selbst bezeichnet diese Art an Funds seinen lazy man’s [crypto] Index Fund.

Das Ergebnis war allerdings etwas ernüchternd.

Der Fonds hat das Jahr 2019 mit einer Gesamtrendite von 1,7 % beendet und sich damit innerhalb von 12 Monaten von 1.000 $ auf 1.017 $ erhöht. Selbst während des kleinen Bitcoin Kurs Runs im Jahr 2019 verzeichnete das Portfolio gerade mal Bestwerte von 114 %, während Bitcoin eine Spitzenperformance von 330 % aufwies.

Ist die Zeit der Altcoins vorbei?

Die Frage, ob die besten Zeiten der alternativen Kryptowährungen bereits vorüber ist, scheint aktuell abstrus zu sein. Derzeit sprengen die Altcoin Kurse wieder alle Nähte. Viele fragen sich sogar, ob die Altcoin Season wieder eingeläutet wurde.

Wen wundert es, wenn Kryptowährungen wie Bitcoin SV fast aberwitzige 300 % in wenigen Tagen machen? Wenngleich dieser massive Anstieg News getrieben zu sein scheint oder schlimmeres, denn er steht in direkter Verbindung zu Craig S. Wright und seinem angeblichen neuen Beweis dafür, Satoshi Nakamoto zu sein.

Doch auch andere Altcoins konnten nennenswerte Renditen erzielen. Trotzdem warnen einige Analysten davor, dass 2020 kein gutes Jahr für alternative Kryptowährungen werden könnte.

Der prominente Kryptowährungs-Kommentator und Analyst Ceteris Paribus stellte beispielsweise kürzlich fest, dass die Einführung der Bitcoin-Optionen von CME für Altcoins einen rückläufigen Effekt haben könnte. Seiner Ansicht nach stellt ein wachsendes Angebot solcher Produkte einen bearishen Indikator für alle Altcoins dar.

Er begründete diese Aussage, indem er schrieb, dass „99% der Alts im Grunde genommen Quasi-Derivate von Bitcoin“ seien. Schlussfolgernd bedeutet die Einführung tatsächlicher, regulierter Derivate für Händler ein potentiellen Einbruch des Handelsvolumen für alternative Kryptowährungen. Dieser Umstand könnte die Altcoin Kurse mit der Zeit aufgrund ihrer geringen Liquidität und des fehlenden Kaufdrucks immer weiter nach unten treiben, bis sie irgendwann im Nirvana verschwinden.

Auch hier dürften die Meinungen wieder auseinander gehen. Was denkst du?

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[Bildquelle: Shutterstock, Tradingview]