Sam Bankman-Fried, CEO der auf den Bahamas ansässigen Kryptobörse FTX, hält die Entscheidung der SEC über den börsengehandelten Bitcoin Futures-Fonds (ETF) für einen großen Schritt in Richtung der Massenakzeptanz. Bankman-Fried teilte seine Meinung in einem Interview am 21. Oktober mit. Er sagte, dass der ProShares Bitcoin Strategy ETF (BITO) ein Tor für Kryptowährungen geöffnet hat, um Mainstream zu werden.

In dem Interview wies Bankman-Fried darauf hin, dass die Zulassung des ETFs die USA für mehr strukturierte Produkte aus der Kryptoindustrie öffnet. Er fügte hinzu, dass diese Entwicklung auch die Einführung eines neuen Rechtsrahmens für digitale Vermögenswerte begünstigen könnte. Bankman-Fried merkte außerdem an, dass er nicht überrascht wäre, wenn die Märkte und Börsen stärker reguliert würden.

Sein optimistischer Ausblick kommt zu einem Zeitpunkt, als FTX eine Expansion plant. Das Unternehmen hat zwar Niederlassungen in mehreren US-Städten, darunter Chicago und Miami, betreibt aber keine Kryptobörse in dem Land. Laut Bankman-Fried haben Lizenzierung und Vorschriften die Einführung einer Kryptobörse in den USA zu einer Herausforderung gemacht.

Der 29-jährige Geschäftsführer von FTX erklärte, dass er bereit sei, eine Krypto-Plattform in den USA einzurichten.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Commodity Futures Trading Commission. Wir freuen uns auch auf die Zusammenarbeit mit der SEC und mit anderen Behörden. Es geht nun darum, den Weg für eine vollständig regulierte und lizenzierte Marktaktivität in den USA zu finden.

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FTX wächst weiter

Diese Nachricht kommt, nachdem FTX in einer Finanzierungsrunde der Serie B-1 mehr als 420 Millionen Dollar erhalten hat. In einer gestrigen Pressemitteilung gab man bekannt, dass 69 Investoren 420.690.000 US-Dollar in das Unternehmen investiert haben. Dadurch hat sich die Bewertung auf 25 Milliarden US-Dollar erhöht. Zu den Investoren, die sich an der Finanzierungsrunde beteiligt haben, gehören Temasek, Sequoia Capital, Sea Capital, ICONIQ Growth, Tiger Global sowie IVP.

Tom Loverro, General Partner bei IVP, lobte FTX:

FTX verfügt über die seltene Kombination aus einem visionären Gründer, tadelloser Ausführung und einem explodierenden Markt. Sie nehmen auch die Einhaltung von Vorschriften und das Engagement ernst.

Loverro fügte hinzu, dass nur die vertrauenswürdigen und regulierten Kryptobörsen auf lange Sicht gewinnen werden.

Mit den erhaltenen Mitteln will FTX die Nutzererfahrung verbessern. Die Börse beabsichtigt auch, andere angrenzende Marktchancen zu nutzen. Dazu gehören Aktien, Prognosemärkte, NFTs und Partnerschaften für Videospiele, so Ramnik Arora, Head of Product des Unternehmens.

Obwohl FTX erst seit zwei Jahren auf dem Markt ist, hat es sich als führende Kryptobörse etabliert. Sie konkurriert mit Anbietern wie zum Beispiel Coinbase, Binance und Kraken. Laut Bankman-Fried ist die Börse bestrebt, sich als vertrauenswürdige und innovative Plattform zu etablieren. Dafür will er aktiv mit Behörden auf der ganzen Welt zusammenarbeiten und nach Möglichkeiten suchen, das Angebot für Krypto-Investoren zu erweitern.