Ethereum (ETH) ist aktuell verstopft. Das Netzwerk ist mit den vielen Smart Contract Interaktionen so überlastet wie noch nie. Eine Transaktion auf Uniswap kostet aktuell zwischen 30-50 USD in Gwei und macht den Handel fast unmöglich. Das hindert die vielen Spekulanten und Trader aber nicht daran, weiterhin auf Uniswap und anderen dezentralen Börsen zu handeln.

Ethereum Transaktionsgebühren erreichen neues Allzeithoch

Auf Ethereum verdienen aktuell die Miner extrem viel durch Transaktionsgebühen – kein Wunder wenn man bis zu 50 USD pro Transaktion bezahlen muss. Die Situation ist aktuell sogar weitaus schlimmer als sie noch Anfang 2018 der Fall war, als das Ethereum Netzwerk ebenfalls überlastet war und die Transaktionsgebühren in die Höhe schossen.

Alleine gestern haben die Ethereum Miner ein Rekordhoch an Transaktionsgebühren generiert. Insgesamt wurden dabei ca. 17 Millionen USD eingenommen. Das ist fast das vierfache vom vorherigen Allzeithoch. Damit ist das Netzwerk für normale Interaktionen mit Smart Contract nicht mehr zu gebrauchen.

Yield Farming und andere DeFi Projektre setzen ETH unter Druck

Immer mehr dezentrale Anwendungen und Nutzer kommen auf den Markt und bringen das ETH Netzwerk ins wanken. Vor allem die Yield Farming Projekte und der allgemeine Hype um Decentralized Finance (DeFi) machen Ethereum zu schaffen. Darunter fallen aktuell Sushiswap und Kimchi Finance. Doch einen Großteil der Transaktionen machen immer noch USDT Transaktionen und Uniswap aus. Zusammen nehmen die beiden Posten etwa 40% des Netzwerkes ein und sind somit für den starken Anstieg der Transaktionskosten ebenfalls verantwortlich.

Über diese Einnahmen freuen sich natürlich die Ethereum Miner, doch auf der anderen Seite zeigt es deutlich, dass ETH in der Form nicht lange überleben wird. Die Nutzer weichen bereits jetzt auf Alternativen aus, um die hohen Transaktionsgebühren zu umgehen. Ethereum muss das Problem schnellstmöglich in den Griff bekommen, sonst wird die Nutzung jeglicher dezentraler Anwendung auf einen Schlag nicht mehr möglich sein. Vielleicht haben wir noch nicht die Spitze der Fahnenstange erreicht und die Gebühren gehen in den nächsten Tagen noch weiter hoch.

Der Kampf gegen die Zeit

Wenn die Transaktionsgebühren auf Ethereum noch weiter steigen sollten, dann kann es im schlimmsten Fall zu einem totalen Stillstand kommen. Das wäre vor allem für alle Projekte fatal, die nur über Uniswap oder andere dezentrale Börsen handelbar sind. Einige würden vielleicht ihr Geld abziehen, um eine Welle von Abverkäufen zu umgehen. Dagegen steht nur der Hype, der nicht locker lassen will.

Wir hoffen, dass sich das Netzwerk in den nächsten Tagen wieder etwas beruhigt und die Schritte in Richtung Ethereum 2.0 noch schneller ablaufen. Es ist ein Wettkampf gegen die Zeit und die Konkurrenz von ETH wartet nur auf den geeigneten Moment, um die verschiedenen Projekte für sich zu gewinnen.

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