Wie jetzt bekannt wurde, will sich der Mitbegründer von Ethereum, Anthony Di Iorio aus dem Kryptogeschäft zurückziehen. Als Grund gibt er an, dass die Sicherheitsbedenken zu groß seien und dass er kein Krypto-Typ sein möchte, sondern ein Typ der Probleme angeht. Er versucht sogar sein Unternehmen gegen Fiat-Geld zu verkaufen.

Mitbegründer von Ethereum hat große Sicherheitsbedenken

Anthony Di Iorio ist nicht nur Mitbegründer von Ethereum, sondern auch CEO und Mitbegründer des kanadischen Blockchain-Unternehmens Decentral, welches eine der beliebtesten Krypto-Wallets der Welt geschaffen hat – Jaxx. Wie Bloomberg jetzt mitteilte, zieht sich der Mitbegründer von Ethereum aus dem Kryptogeschäft zurück, weil er große Sicherheitsbedenken hat. Gleichzeitig versucht er Decentral in den kommenden Wochen gegen Fiat-Währung zu verkaufen. Auch in Zukunft möchte er nicht in weitere Kryptoprojekte investieren, sondern möchte sich lieber auf andere Projekte konzentrieren.

Zudem heißt es, dass der Risikokapitalgeber keine Blockchain-bezogenen Unternehmen mehr finanzieren wird. Sein Ziel sind andere Unternehmen wie etwa das von einem Schulfreund. Wie Bloomberg schreibt, ist Di Iorio an dem Projekt Arrow beteiligt, welches versucht ein emissionsfreies Fahrzeug zu bauen. Weiterhin soll der einen Senator aus Paraguay beraten. Hierzu gibt es aber keinerlei Informationen oder Details.

Der Ethereum Mitbegründer selbst sagt:

Es hat ein Risikoprofil, von dem ich nicht allzu begeistert bin. Ich fühle mich in diesem Raum nicht unbedingt sicher. Wenn ich mich auf größere Probleme konzentrieren würde, wäre ich sicherer. Ich möchte diversifizieren, um kein Krypto-Typ zu sein, sondern ein Typ, der komplexe Probleme angeht. Ich werde Krypto bei Bedarf integrieren, aber oft ist das nicht der Fall. Es ist wirklich ein kleiner Prozentsatz dessen, was die Welt braucht.

Auch Jackson Palmer, der Mitbegründer von Dogecoin hat sich erst vor Kurzem geäußert und eine viralen Tweetstorm ausgelöst, indem er die Kryptoindustrie anprangerte und ebenfalls nicht vorhat hierhin zurückzukehren. Jetzt noch die Meldungen von Di Iorio und schon könnte die Panik perfekt werden. Allerdings sind wohl eher keine Panikkäufe zu erwarten, da die, die Krypto als gefährlich sind, erst gar nicht investieren. Natürlich, und das weiß jeder, sind Kryptowährungen volatil und es kann von einem Tag auf den Anderen ein Totalverlust werden. Dennoch sind noch immer viele von den digitalen Vermögenswerten wie Bitcoin und Ethereum überzeugt und werden auch weiter in sie investieren – wie man beispielsweise auch an Elon Musk sieht.

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Stephanie Hahn
Autor
Ich bin Stephie, wohne im schönen Andalusien und seit rund 5 Jahren bin ich von Kryptowährungen fasziniert. Dadurch, dass ich selbst investiere, bin ich natürlich immer bestens informiert, lasse mich aber nicht durch Emotionen leiten. Aber ich kann auch nicht abstreiten, dass ich risikobereit bin - muss man auch sein, bei solchen Geldanlagen. Ansonsten bin ich eine echte Leseratte, liebe das Meer und gute Musik.