Der Crypto-Bereich ist im Vergleich zu anderen Industrien noch sehr jung. Die älteste Kryptowährung Bitcoin gibt es gerade erst einmal 11 Jahre. Die meisten anderen Coins und Token haben sogar eine noch kürzere Geschichte. Damit einher geht, dass BTC, ETH und Co. sehr innovativ sind und bei Erfolg ein riesiges Potential entfalten können. Doch wo Sonne ist, ist bekanntlich auch Schatten. Gleichzeitig gibt es einige nicht zu unterschätzende Risiken, die das Überleben des Crypto-Bereichs gefährden könnten. Laut dem Gründer von Ethereum, Vitalik Buterin, gibt es vor allem 2 große Risiken.

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Ethereum und Bitcoin Gefahr durch Technik-Fehler und Behörden

In einem neuen Interview im Podcast What Bitcoin Did wägt der Schöpfer von Ethereum, Vitalik Buterin, die Risiken ab, denen Bitcoin, Ethereum und alle anderen Kryptowährungen insgesamt ausgesetzt sind.

Laut Buterin hat er die größten Bedenken bezüglich Ethereum, Bitcoin und Co. bei einem möglichen technische Fehler, als auch bei der Intervention von staatlicher Seite.

Die Sache, über die ich mir also Sorgen mache – ich meine, eine ist, dass es immer diese Art von schwarzem Schwan gibt, bei dem das Risiko eines technischen Versagens besteht. Was ist, wenn die NSA aus heiterem Himmel mit einem Quantencomputer herauskommt und einfach einen Haufen Coins stiehlt, bevor man etwas dagegen unternehmen kann?

[Es gibt auch] politisches Versagen. Was wäre also, wenn die Regierungen Bitcoin verbieten, die Minenpools beschlagnahmen und sie benutzen würden, um das zu tun, was ich einen Spawn-Camping-Angriff von 51% nenne – die Kette immer und immer wieder anzugreifen, bis sie nicht mehr lebensfähig ist?


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Bitcoin mehr in Gefahr als ETH?

Wie sollte es anders sein, sieht Vitalik Buterin als Gründer von Ethereum speziell für BTC eine weitere besondere „Gefahr“. So stellt Buterin speziell für BTC die Frage, ob Entwickler und Investoren auf lange Sicht weiterhin Interesse an der ursprünglichen Kryptowährung zeigen werden.

Bitcoin hat nicht das, was ich Funktionalität als Fluchtschnelligkeit bezeichne. Also im Grunde genügend Funktionalität, um als vertrauenswürdige Basisschicht für viele verschiedene Anwendungen zu dienen. Infolgedessen besteht die Möglichkeit, dass die Leute Bitcoin mit der Zeit immer uninteressanter und andere Plattformen immer interessanter finden werden.

Aktuell ist BTC neben Ethereum die mit Abstand erfolgreichste Kryptowährung. Die Gedanken, dass BTC langfristig für Entwickler und Investoren uninteressanter werden könnte als andere Kryptowährungen, sind also reine Spekulation. Buterins Argument der geringeren Funktionalität bei BTC kann ebenso ins Gegenteil umgekehrt werden.

Demnach wäre dieser Punkt ein Vorteil für das digitale Gold, weil es Investoren und Entwicklern mehr Sicherheit gibt. Alles in allem sind die Gedanken von Buterin rund um die Gefahren bei Bitcoin, Ethereum und Co. zwar berechtigt, die Szenarien bleiben allerdings sehr unwahrscheinlich.

[Bildquelle: Shutterstock]

Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.