Elon Musk hat es schon wieder getan und sich über Kryptowährungen auf Twitter geäußert. Erst im Mai hatte der „Dogefather“ Musk den Dogecoin in die Talfahrt geschickt. DOGE verlor innerhalb kürzester Zeit einen steilen Rückgang von 70 %. Dabei war er zu dieser Zeit auf seinem Höhepunkt – mit einer Marktkapitalisierung von 95 Milliarden US-Dollar. Zudem hat sich die Krypto Gemeinde erst vor einigen Tagen erklärt, dass sie auf Musk nichts mehr geben und seine Tweets ignorieren. Wie es aussieht, macht es die Community wahr.

Tweet von Elon Musk bringt wenig Gewinn aber einiges an Spott

Nun hat Musk wieder getwittert und behauptet, dass DOGE-Zahlungen mit Ethereum und Bitcoin konkurrieren könnten. Doch auch, dass der Dogecoin eine bessere Arbeit als BTC oder ETH leisten könne. Außerdem sagte er:

BTC und ETH suchen nach einem mehrschichtigen Transaktionssystem, aber die Transaktionsrate der Basisschicht ist langsam und die Transaktionskosten sind hoch. Es ist von Vorteil, dass Doge die Transaktionsrate der Basisschicht maximiert und die Transaktionskosten minimiert, wobei die Börsen de facto als sekundäre Schicht fungieren.

Im Grunde hat er damit aber dennoch mit seiner Werbeaktion nicht viel erreicht. Denn der Dogecoin hat seinen Preis um weniger als 8 % erhöhen können. Die Werbeaktion für den DOGE hat also nicht wirklich viel gebracht und die Krypto Community macht wohl ihr Versprechen wahr.

Der Tweet des CEO von Tesla und SpaceX war wohl eine Reaktion auf den Krypto-YouTuber Matt Wallace, der über ein bevorstehendes Protokoll-Update von Doge begeistert war.

Die User widersprechen dem selbsternannten Tesla-Techno-König bei seinem Tweet über den Dogecoin

So antwortete Podcast Moderator Peter McCormack spöttisch, dass Elon Musk und Jeff Bezos wohl nur nach einem multiplanetaren Space Shuttle suchen. Die Entwicklung jedoch sehr lahm ist und die Kosten zu hoch. Auch wäre es sinnvoll, Raketen aus Speichel und Pappe zu bauen, damit die Baugeschwindigkeit erhöht und die Kosten gesenkt werden können.

Zudem wurden verschiedene Gifs gepostet und so ganz ernst wurde der Tesla-Tech-König dann doch nicht genommen. Er hat sich also mehr Spott einfahren, statt dass er am Anstieg von DOGE etwas ändern konnte.

Das Problem ist einfach, dass Musk eine respektlose Haltung gegenüber dem Bitcoin an den Tag legt. Nachdem er zuerst die Krypto Community verunsichert hat, ist es nun so, dass ihn viele nicht mehr ernst nehmen. Vor allem das Auf und Ab seiner Tweets sorgte dafür, dass er Vertrauen verlor. Nachdem er den Dogecoin in höchsten Tönen lobte, twitterte er, dass die Kommentare zu Dogecoin doch nicht so ernste genommen werden sollen. Dennoch hat er aufgerufen den DOGE zu unterstützen und versprach sogar, einen Dogecoin durch SpaceX auf dem Mond zu platzieren.

Zudem hält Tesla noch immer 1 Milliarde US-Dollar an Bitcoin, die zu Beginn des Jahres gekauft wurden. Dieser Investition steht jedoch gerade das Wasser bis zum Hals. Weiterhin hat Musk auch angegeben, dass er persönlich auch Dogecoin besitzt.

Doch dieser Tweet war anders als davor. Lösten die Tweets von Musk Anfang des Jahres noch zweistellige Marktbewegungen aus, bewegte sich der Markt nur wenige Prozentpunkte nach oben.

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Stephanie Hahn
Autor
Ich bin Stephie, wohne im schönen Andalusien und seit rund 5 Jahren bin ich von Kryptowährungen fasziniert. Dadurch, dass ich selbst investiere, bin ich natürlich immer bestens informiert, lasse mich aber nicht durch Emotionen leiten. Aber ich kann auch nicht abstreiten, dass ich risikobereit bin - muss man auch sein, bei solchen Geldanlagen. Ansonsten bin ich eine echte Leseratte, liebe das Meer und gute Musik.