Nach offiziellen Berichten von Reuters plant Coinbase, eine der führenden US-amerikanischen Exchange, einen Börsengang. Offenbar arbeitet die Börse bereits konkret an den Plänen für ein Börsenlisting. Doch bevor es zu dem Börsengang kommen kann, benötigt die Börse offensichtlich noch das „Go“ der amerikanischen Securities and Exchanges Commission (SEC).

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Coinbase vor Börsengang: Erste Exchange an der Börse?

Die aktuelle Nachricht ist neu und wurde erst gestern von Reuters (siehe Quelle) veröffentlicht. Demnach befindet sich Coinbase in der Vorbereitungsphase für das Listing an dem amerikanischen Aktienmarkt.

Wenn es tatsächlich zum Börsenlisting käme, wäre die US-Exchange die erste Börse am Aktienmarkt. Dies wäre nicht nur ein Novum in der Kryptogeschichte, sondern würde auch die steigende Relevanz des gesamten Marktes unterstreichen. Insofern handelt es sich bei der Coinbase News, um einen positiven Faktor für den Markt.


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Genehmigung der SEC steht noch aus

Allerdings müssen wir nach wie vor im Konjunktiv sprechen, denn eine große Hürde muss überwunden werden. Die Rede ist von der Genehmigung durch die amerikanische SEC. Wenn die Aufsichtsbehörde grünes Licht gibt, steht dem Listing wohl aber nichts mehr im Wege.

Nach dem Reuters-Bericht will Coinbase dabei aber nicht auf das altbekannte Verfahren eines IPO zurückgreifen, sondern strebt ein direktes Listing an. Die Erwartungshaltung darf dabei durchaus hoch sein: Denn fest steht, dass eine solche Genehmigung, das Interesse institutioneller Investoren verstärken würde. Es wäre ein starkes Signal und würde das Vertrauen in den Kryptomarkt untermauern.

Wie denkst du über ein bevorstehendes Listing von Coinbase? – Könnte sich ein Börsengang positiv auf das Vertrauen in den Kryptomarkt auswirken oder siehst du keinen Unterschied?

[Bildquelle: Shutterstock]
QUELLEreuters.com
Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.