Über Cardano streiten sich die Geister. Während die einen das Projekt aufgrund seiner wissenschaftlichen Vorgehensweise loben, sehen die anderen diesen Ansatz als langwierig, träge und werfen Cardano daher vor, zu langsam Fortschritte zu machen. Doch das Projekt nahm in den letzten 6 Monaten gewaltig an Fahrt auf und konnte einige wichtige Meilensteine präsentieren.

Charles Hoskinson ist stolz auf diesen Fortschritt, der – trotz (oder gerade wegen?) des stark wissenschaftlichen Ansatzes – Cardano seiner Meinung nach zu dem Projekt mit dem besten Code macht. Wie er darauf kommt und was er sonst noch zu sagen hat, erfährst du in diesem Artikel.

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Cardano gibt mit 2.600 Commits pro Woche den Ton an

Auslöser für die aktuellen Diskussion rund um die Code Qualität von Cardano war ein Tweet des Users Red Pin. Dieser zeigte sich sichtlich erfreut über die stetigen Fortschritte des Blockchainprojektes. Besonders hervorzuheben war seiner Meinung nach der Fortschritt, den Cardano mit Shelley machte. Das bei einem solchen Vorhaben enorm viel Entwicklungsarbeit anfällt, sollte jedem klar sein.

Ein kurzer Exkurs zur Funktionsweise von Github

Die Zahlen, die Cardano vorlegt, sind dennoch interessant. Ein kurzer Exkurs hierzu: Entwickler arbeiten in der Mehrheit der Projekte über die Entwicklungsplattform Github. Dabei wird mit sogenannten „Repositories“ gearbeitet. Der Übersetzung nach handelt es sich hierbei um ein Lager; der Gedanke dahinter ist, dass es ein zentrales Lager gibt, das von allen Entwicklern, die weltweit verteilt arbeiten, weiterentwickelt werden kann. Dabei arbeiten die Entwickler zwar gleichzeitig am Code, tun dies jedoch nicht global, sondern lokal an ihren Geräten.

Wenn eine Änderung vom Entwickler fertiggestellt wurde, wird diese über einen Befehl namens -commit bestätigt. In einem anschließenden Schritt könnten die Änderungen dann auf das globale Repository ‚gepushed‘ werden.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wer viel commited, arbeitet viel am Code und führt regelmäßig Änderungen durch. Diese geben zwar noch keine konkrete Aussage über die Qualität, zeigen jedoch, dass ‚fleißig‘ gearbeitet wird.


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Charles Hoskinson mit Sarkasmus zu den ‚Nein-Sagern‘

Und genau diesen Fleiß nahm Hoskinson nun zum Anlass, sich über diejenigen lustig zu machen, die den Glauben an das Projekt verloren haben. So rezitierte er beispielsweise diejenigen, die behaupteten, dass Cardano ein Scam sei.

Cardano hat den besten Code laut Hoskinson

Wie ich bereits erwähnt habe, hat ein Commit noch keine Aussagekraft über die Codequalität. Ein Twitteruser zeigte sich daher skeptisch gegenüber der extrem hohen Anzahl von 2.600 Commits pro Woche. So stellte er die Frage, wie Cardano bei dieser Menge überhaupt sicherstellen könne, dass der commitete Code einer guten Qualität entspreche?

Hoskinson antwortete hierauf prompt und sagte, dass Cardano verschiedene Qualitätsmechanismen habe: So gibt es eine formale Verifizierung und Schnellchecks.

Er resultiere daraus, dass Cardano die beste Code Qualität habe.

Wie siehst du solche Aussagen? – Kann Cardano durch seine wissenschaftliche Vorgehensweise punkten?

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[Bildquelle: Shutterstock]

Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.