Cardano, Ethereum, EOS, TRON, NEO. Die Lage bei den Smart Contract Plattformen spitzt sich zu und so werden die nächsten Monate zeigen, wer die Nase vorne haben wird beim Rennen um den begehrten Platz an der Sonne. Aktuell und das auch vollkommen zu Recht genießt Ethereum noch diese Position. Das mit Abstand am meisten genutzte und verbreitet Netzwerk für Smart Contracts steht aber mit dem Update auf Ethereum 2.0 vor einer echten Zerreißprobe. Kandidaten wie Cardano, EOS und viele andere stehen schon in den Startlöchern. Doch wer hat das echte Zeug ein Ethereum Konkurrent zu sein?

Die ultimative, skalierbare Smart Contract Plattform

Bevor wir auf die Frage von oben näher eingehen, wollen wir die Zeit nochmal zurückdrehen. Wer erinnert sich nicht an den ICO Hype und den wohl bis dato am meisten genutzten Use Case von Ethereum. Schnell stellte sich heraus, dass die Skalierung ein echtes Problem ist, ein Problem, was Ethereum scheinbar bereits beim Start des eigenen ICO bewusst war.

Die Lösung liegt nun auf dem Tisch, denn neben einem neuen Konsensus-Algorithmus bekommt Ethereum 2.0 ein deutliches Upgrade in Sachen Skalierbarkeit. Dringend notwendig mit Hinblick auf den nächsten Hype: Decentralized Finance.

Decentralized Finance (DeFi) – Was steckt dahinter? Welche Rolle spielen Ethereum und DAI?

Der Aufschrei 2017 war groß, dass Ethereum das Problem der Skalierbarkeit nicht in den Griff bekommen könnte. Das war die große Chance für eine ganze Reihe an Blockchain Plattformen, die die ultimative Problemlösung gefunden haben wollten, dafür brauchten sie nur genügend Geld in Form von ICOs. Das Ende der Geschichte kennen wir heute, die meisten Ambitionen sind gescheitert und werden wohl niemals starten.

Cardano, EOS, Ethereum, TRON – Wer macht das Rennen?

Dennoch brachte der Hype auch ernstzunehmende Konkurrenten für Ethereum mit an den Tisch. TRON und EOS geben derzeit schon Gas und scheinen auch ihre Nischen im Smart Contract und dApp Bereich gefunden zu haben. Der Kampf um den großen Kelch wird aber wohl zwischen Cardano und  Ethereum ausgefochten werden. Cardano konnte mit dem Shelly Testnet in den letzten Wochen für Aufsehen sorgen und bringt ernstzunehmende Ambitionen an den Tisch. Zu Recht, wie ich finde.

Dies sieht auch die Rating Agentur Weiss so und sieht Cardano zumindest schon mal deutlich vor EOS. Allerdings bleiben wirklich tiefgreifende Begründungen aus, warum sie dies so sehen. Es bleibt also erstmal nicht viel mehr als ein Shill und ein weiterer Tweet.

Das einzige was der Tweet mit sich brachte waren hitzige und scharfe Kommentare rund um den Tweet, die die „Fans“ der jeweiligen Projekte auf die Tagesordnung gerufen hat. Für Weiss an der Stelle wohl genau das, was sie erreichen wollten. Wir werden nochmal genauer drauf schauen und auch ein Video hierzu bringen, denn Cardano ist alles andere als einfach zu verstehen. Wie ist der Status Quo?


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Cardano – Blockchain der 3. Generation und ein „Sleeping Giant“?

Technologisch ist Cardano eine mehrschichtige Smart Contract- und dApp-Plattform, die sich dritte Generation nennt. Die erste Schicht ist eine „Abwicklungsschicht“, die für die Abwicklung von Kryptowährungstransaktionen mit dem nativen ADA-Token verantwortlich ist. Die zweite Schicht übernimmt die Ausführung von Smart Contracts. Cardano verwendet dabei einen proprietären modularen Proof-of-Stake-Konsens-Algorithmus, bekannt als Ouroboros. Wir sehen also, dass die Zukunft von Smart Contract Plattformen wohl bei PoS liegt.

Das Projekt befindet sich auch jetzt noch in einer frühen Phase, werfen wir aber einen Blick auf die Roadmap, werden wir feststellen, dass in 2020 dort noch einiges passieren wird. Der erste Meilenstein war der Start des Shelly Testnet, dieser sieht aus Sicht von einigen Experten sehr vielversprechend aus und ermöglicht erste Experimente mit der Plattform. Dies hat Weiss zumindest noch nachgeliefert, ob das allerdings als Begründung ausreicht besser als EOS zu diesem Zeitpunkt zu sein möchte ich gerne anzweifeln. Der Ausblick jedoch ist interessant, aber von einem Ausblick kann man sich auch nichts kaufen.

IOHK-Chef Charles Hoskinson erläuterte das Update und den aktuellen Stand von Cardano in seinem aktuellen Video. Wer also jetzt schon tiefer einsteigen will, kann auf Play drücken oder auf unsere nächsten Artikel und Videos warten.

Quick Update on the Balance Check

 

Fazit

Preistechnisch befindet sich ADA sicherlich noch im Niemandsland. Dies kann man von der Entwicklung der Plattform und des gesamten Konstrukts der Foundation nicht behaupten. Dass die Zukunft von dApps und Smart Contracts im Proof of Stake Algorithmus liegt scheint nun klar und dort könnten vielleicht auch die Vorteile für Cardano liegen, die eben nicht alles umbauen müssen sondern es vermeintlich direkt „richtig“ machen.

Eines ist aus meiner Ansicht nach klar, die Skalierbarkeit mit Hinblick auf den immer größer werdenden dApp Markt rund im Finance Produkte ist dringend notwendig. Wer am Ende die Nase vorn haben wird, wird sich wohl bis Ende 2020 besser beurteilen lassen. Fakt ist, die Konkurrenz steht in den Startlöchern und Ethereum ist unter Zugzwang und alle Augen sind auf die Nummer 2 aller Kryptowährungen gerichtet.

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[Bildquelle: Shutterstock]
Mirco Recksiek avatar
Autor
Mirco ist Mitgründer und Project Lead von CryptoMonday. Er ist bereits seit vielen Jahren in der Blockchain & Crypto Szene aktiv und seit 2 Jahren auch in diesem Bereich beruflich tätig. Sein Schwerpunkt als Berater bei KI-decentralized liegt dabei in der Tokensierung von Assets, Tokenomics, Blockchain-based Business Models. In seiner Freizeit ist er im Namen des CryptoMonday in allen Städten Deutschlands als Speaker und Moderator aktiv.