Lang wurde im Bitcoin (BTC) und Crypto-Bereich auf sie gewartet und jetzt scheint sie da zu sein: die Institutionalisierung. Gemeint ist damit, dass institutionelle Anleger wie z.B. Hedge Fonds große Summen in BTC investieren, um von der Wertentwicklung zu profitieren. Lange Zeit schien das eher ein Wunschdenken vieler BTC Fans gewesen zu sein, denn der Bullrun 2017 wurde fast ausschließlich von privaten Investoren verursacht. Mit der Entwicklung des Crypto-Bereichs in den letzten 3 Jahren hat sich allerdings einiges getan.

Gerade in den letzten Wochen und Monaten ist die Coronakrise sowie das massive Gelddrucken der Zentralbanken rund um den Globus zu einem Katalysator für diese Entwicklung geworden. Das beste Beispiel hierfür ist die jüngste BTC News, dass der bekannte Wall Street Hedge Fonds Manager Paul Tudor Jones 1-2% des Kapitals seines Fonds in BTC durch Futures investiert hat. Auch aktuelle Zahlen des Grayscale Bitcoin Trust zeigen, dass BTC scheinbar zum Liebling der Investoren aufgestiegen ist.

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BTC wird durch Grayscale Trust zugänglich

Eines der Hauptprobleme der langersehnten Institutionalisierung war, dass die Beschaffenheit von BTC und die Crypto-Regulatorik es den meisten professionellen Anlegern schwer gemacht hat in BTC zu investieren.

Als einer der ersten hat sich die Firma Grayscale dieser Herausforderung angenommen und bereits im Jahr 2013 den Grayscale Bitcoin Trust eingerichtet bei dem Investoren Wertpapieranteile kaufen können. Mit dem Geld investiert Grayscale dann in BTC und lässt die Investoren so durch ein traditionelles Finanzinstrument an der Wertentwicklung teilhaben. Diese Möglichkeit scheint vielen institutionellen Anlegern zuzusagen.


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BTC durch Grayscale auf dem Vormarsch

Denn mittlerweile verwaltet Grayscale mit seinem BTC Trust ein Vermögen von 3,2 Milliarden USD, was einem Anteil von fast 2% an der gesamten Marktkapitalisierung von BTC entspricht. Bereits in den letzten Jahren haben sich die Summen, die institutionelle Anleger quartalsweise investiert haben, vervielfacht.

Aktuelle Zahlen zeigen, dass die Coronakrise und das Gelddrucken der Zentralbanken diese Entwicklung massiv angeheizt und viele Anleger in die Arme des BTC Trust gelenkt haben. Denn im 1. Quartal 2020 wurden wöchentlich durchschnittlich 30 Millionen USD investiert, das sind hochgerechnet über 360 Millionen USD in den letzten 3 Monaten und ein neuer Rekord.

Innerhalb eines Jahres hat sich das durchschnittliche wöchentliche Investitionsvolumen also verzehnfacht und laut den Aussagen des CEO Barry Silbert wird die rasante Entwicklung auch im 2. Quartal 2020 anhalten.

Was bedeutet das für den Kurs?

Die Institutionalisierung wird von vielen BTC Fans als entscheidender Treiber für die Entwicklung des Crypto-Bereichs und auch für eine positive Wertsteigerung des Bitcoin Kurs in den nächsten Jahren angesehen. Besonders interessant ist dabei, dass die institutionellen Anleger in der Regel aus der Sicht von uns Privatanlegern hohe Summen investieren.

Gerade unter Betrachtung der Tatsache, dass es mit steigender Marktkapitalisierung von BTC immer mehr Kapital erfordert, um den Kurs nach oben zu treiben, ist das eine interessante Entwicklung.

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[Bildquelle: Shutterstock]

Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.