Blockchain ist seit einigen Jahren in aller Munde. Die Technologie ist unter Experten eine der Zukunftstechnologien, wie z.B. Virtual Reality, Quantencomuter, 5G Internet und Co. Doch, ob „Blockchain“ alle Versprechungen und Erwartungen halten kann, daran scheiden sich die Geister. Viele Startups, aber auch große etablierte Firmen versuchen sich an der Technologie, die mehr Transparenz, sowie Zeit- und Kostenersparnis in allerhand Geschäftsprozessen verspricht.

Gerade für Banken, bei deren Geschäftsmodell eine große Zahl an Transaktionen und viel Vertrauen notwendig ist, könnte der Mehrwert von Blockchain enorm sein. Kein Wunder also, dass viele Banken ihre eigenen Projekte zum Thema Blockchain haben und dabei kooperieren. So auch die größte europäische Bank HSBC (Stand 2017) mit Sitz in London.

Blockchain Jahr 2020 – HSBC vorne mit dabei

In einem Interview mit „Tech Wire Asia“ gibt sich der Chef des „HSBC Global Commercial Banking Growth and Innovation Blockchain Lead“ Joshua Kroeker nun optimistisch, dass 2020 das Jahr der „Kommerzialisierung“ für die Technologie werden könnte, nachdem die letzten Jahre viel experimentiert wurde.

Wir wissen, dass die Technologie gut funktioniert und wir sind sehr daran interessiert, dass im nächsten Jahr ein Wechsel von Industrie-Tests und Lernen zu Industrie-Kommerzialisierung stattfindet.

Doch anscheinend möchte sich HSBC mit ihren Bemühungen rund um die Blockchain Technologie nicht nur auf den Banken Sektor beschränken. Ganz im Gegenteil: die Bank möchte Netzwerke aus verschiedenen Industrien verbinden, um „Partnern und Kunden bei der Überwindung des Trial-and-Error-Prozesses zu helfen.“


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Erste Erfolge bereits verbucht – Markt muss entscheiden

Was Joshua Kroeker erzählt, ist im Gegensatz zu vielen anderen Ideen rund um das Thema Blockchain keine blanke Theorie, sondern bereits praktische Erfolge. Das Unternehmen konnte in letzter Zeit die erfolgreiche Durchführung einiger Transaktionen über die eigenen Blockchain Plattformen feiern. Das rechtfertigt den Schritt vom „Testen“ hin zur „Kommerzialisierung“.

Obwohl Unternehmen noch nicht bereit für eine Markteinführung sind, beweisen diese erfolgreichen Transaktionen, dass die Technologie für Kunden funktioniert. Das hat zu einer deutlich höheren Nachfrage nach Teilnahme an Transaktionen geführt als noch vor sechs bis zwölf Monaten.

Angesichts des immer näher kommenden Jahres 2020 glauben Kroeker und sein Team, dass die Kommerzialisierung der Blockchain in Reichweite liegt, nicht nur für die Bank- und Finanzdienstleistungsbranche, sondern auch für andere Branchen, die Teil eines breiteren, intelligenteren Ökosystems sind. Am Ende wird laut Kroeker der Markt in Form der Kunden entscheiden, welche Blockchain Plattformen und Anwendungen ihren Bedürfnissen am meisten entsprechen.

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