Die TSB Bank möchte Kunden verbieten über die beiden Kryptobörsen Binance und Kraken zu handeln. Die Bank sieht sich dazu nach steigenden Betrugsfällen gezwungen.

Wie sicher sind Binance und andere Börsen für die Nutzer? Die TSB Bank nimmt an, dass Nutzer der beiden großen Börsen Binance und Kraken nicht gut genug vor Betrügern geschützt werden.

Die Bank begründe dies mit Sicherheitslücken bei beiden Anbietern. Eine überaus hohe Betrugsquote im Zusammenhang mit Kryptobörsen soll die Bank dazu geführt haben, den Handel über diese beiden Börsen den Kunden verbieten zu wollen.

Einem Bericht zufolge habe die TSB Bank zwischen dem 15. März und 15. April 849 Betrugsmeldungen durch Binance Nutzer erhalten. Wie dies relativ zu anderen Betrugsfällen steht ist nicht bekannt. Dass Banken sich generell oft für ein Bitcoin Verbot aussprechen, ist dabei nicht neu.

Bitcoin Verbot: TSB gegen Binance und Kraken

Die TSB Bank gibt an, auf die Nachrichten bezüglich der Sicherheitsbedenken von den beiden Plattformen keine Antworten erhalten zu haben.

Binance dagegen behauptet, dass es keine Nachrichten vom Sicherheitsteam der Bank gab. Gleichzeitig betonte Binance auch unabhängig von dieser Thematik, dass man sich sehr für die Sicherheit der Kunden einsetze.

„Binance nimmt seine Verantwortung, die Nutzer vor Betrug zu schützen, sehr ernst. Wenn wir auf diese Behauptungen aufmerksam gemacht werden, ergreifen wir sofort Maßnahmen und haben eine ausgezeichnete Bilanz der Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden.“

Auch Kraken antwortet damit, dass man sich sehr wohl um die Sicherheit der eigenen Nutzer kümmere.

„Wir bestreiten kategorisch die Behauptung, dass Kraken nicht auf Hilferufe zu Betrugsvorfällen reagiert. Kraken hat allein im Jahr 2020 auf weit über 1.000 verschiedene Anfragen von Strafverfolgungsbehörden geantwortet. Kraken arbeitet in voller Übereinstimmung mit den Strafverfolgungsbehörden.“

Betrugsfälle für die TSB Bank von besonderer Bedeutung

Die Bank bietet einen Betrugsschutz an, durch den Sie das Geld zurückerstattet, wenn Kunden Opfer von Betrug geworden sind.

Auch in Großbritannien investieren immer mehr Leute in Kryptowährungen. Gleichzeitig steigt hierbei auch die Anzahl an Leuten, die ohne Wissen in den Markt einsteigen. Das macht es Betrügern oft sehr einfach, neue potenzielle Opfer zu finden.

Eine offizielle Stellungnahme über Kraken und Binance hat die TSB Bank bisher noch nicht veröffentlicht. Dennoch intensivieren die britischen Regulierungsbehörden die Überwachungen von Kryptowährungsaktivitäten.