Beim Investieren gilt generell das universelle Gesetz: der tatsächliche Wert eines Assets, bestimmt langfristig gesehen dessen Preis. Natürlich kann sich der Preis vom Wert lösen, wie es die meisten Kryptowährungen im Bullenmarkt 2017 gezeigt haben. Langfristig jedoch wird sich der Preis allerdings wieder dem tatsächlichen Wert annähern. Doch wie kommt der tatsächliche Wert zustande? Meistens bestimmt diesen der Use Case, also der Verwendungszweck des Assets. Genau aus diesem Grund wird immer wieder über den eigentlichen Use Case von Bitcoin diskutiert. Dabei sind sich selbst viele Experten hierüber nicht einig, da Bitcoin in der Theorie verschiedene Zwecke erfüllen kann.

Ripple CEO sieht Ende des nutzlosen Hypes

Die Frage nach dem Verwendungszweck, also des Use Cases eines Coins ist sehr entscheidend. Manche behaupten sogar, es sei die wichtigste Frage überhaupt für eine Kryptowährung. So erklärte Ripples CEO Brad Garlinghouse in einem kürzlich erfolgten Interview mit CNN Network, dass der Nutzen eines digitalen Token von größter Bedeutung ist und in Zukunft nur noch dieser den langfristigen Wert bestimmen wird.

Gerade im Crypto-Bereich gibt es immer wieder starke Hype Phasen, wie beispielsweise 2017. Das soll laut dem Ripple CEO allerdings in naher Zukunft für viele Kryptowährungen ein Ende finden. Für die meisten der heutzutage fast 2650 existierenden Coins würde das das Aus bedeuten.

Bitcoin hat viele Anwendungsmöglichkeiten

Bitcoin muss sich darüber weniger Gedanken machen. BTC ist der älteste aller Coins und dementsprechend hoch ist das Vertrauen in dessen Funktionsweise. Das spiegelt sich sowohl in dessen Marktkapitalisierung, als auch in dessen Dominanz wieder, die aktuell über 70% liegt.

Es gibt viele denkbare Anwendungen für Bitcoin. Manche sehen es als Grundlage für ein Web 3.0. Momentan wird Bitcoin eher als Ersatz für Fiat Währungen, also als Geld gesehen. Damit einher gehen 2 Eigenschaften, die jede Form des Geldes immer erfüllt: die Fähigkeit zum Wertspeicher (Store of Value) und die Fähigkeit zum Transport bzw. Austausch (Medium of Exchange). Beide erfüllt Bitcoin beim aktuellen Stand der Technik.


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Bitcoin ist eher Store of Value momentan

BTC erfüllt zwar beide Funktionen, doch um ein Investment in den Coin richtig einschätzen zu können, ist es wichtig zu wissen, ob dieser die Funktion nur auf dem Papier erfüllt oder, ob das tatsächlich auch so im Markt passiert. Die Diskussion um den momentanen Nutzen von Bitcoin flammt also immer wieder auf.

Nun hat sich Travis Kling, Chief Investment Officer bei Ikigai Asset Management, bei CNN dazu geäußert. Im Interview sagte er, dass Bitcoin momentan ein zu guter Store of Value wäre, als dass es gleichzeitig auch ein Medium of Exchange sein könnte. Mit anderen Worten: Bitcoin wird momentan eher als Investment, als als Zahlungsmittel genutzt.

Bitcoin als Zahlungsmittel der Zukunft?

Kling streitet aber nicht ab, dass Bitcoin die Funktion als Zahlungsmittel in Zukunft gleichermaßen, wie die Funktion des Store of Value, für sich beanspruchen wird. Er führt seine Aussage damit fort, dass Bitcoin mit einem steigenden Wert in den nächsten Jahren weniger volatil sein und deswegen dann auch mehr als Zahlungsmittel genutzt werden wird.

Im gleichen Interview äußert sich der Chief Investment Officer aber auch kritisch zu von zentralen Institutionen herausgegebenen Stablecoins, wie beispielsweise Libra von Facebook. Dieser soll seinen Wert durch einen zugrundeliegenden Korb an verschiedenen Fiat-Währungen bekommen:

Ob Sie WeChat in China oder Kakao in Südkorea verwenden, die zugrundeliegende Währung sind immer noch diese Fiat-Währungen, die sich in Bezug auf Bitcoin als minderwertige Form des Wertspeichers erweisen werden.

Das sind klar bullische Ansichten, die Kling im Interview äußert. Mit Sicherheit wird sich die Rolle Bitcoins in der Welt in den nächsten Jahren stark verändern. Aus Sicht eines Investors ist es jedoch beruhigend, dass sich die immer wieder aufkeimende Diskussion eher darum dreht, welche der vielen Funktionen BTC erfüllt und nicht ob überhaupt. Das war vor einigen Jahren noch anders und scheint sich geändert zu haben.

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