Im heutigen Artikel gibt es mal wieder Bitcoin News der speziellen Sorte: Konkret geht es um einen katarischen Geschäftsmann und Milliardär, dessen Identität für einen Bitcoin Scam verwendet wurde. Wie genau die Masche ablief und auf welche Art und Weise der Milliardär sich gegen den Missbrauch seiner Identität zur Wehr setzt, erfährst du in diesem Artikel.

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Bitcoin News: Identität eines Milliardärs für einen Scam

Der Mehrheit der Leser wird wohl bekannt sein, dass Facebook in der Vergangenheit nicht gerade ‚zimperlich‘ mit den generierten Daten umgegangen ist. Wir denken hierbei an den Cambridge Analytica Skandal. Hinzu kommen die vielen Anschuldigungen, dass Facebook zu wenig gegen Identitätsdiebstahl, Fake News und Hass auf der Plattform tue.

In diese Richtung geht nun auch der aktuelle Fall rund um Wissam Al Mana. Al Mana ist ein katarischer Millardär, der über seine Firma Al Mana Group Beteiligungen an vielen Firmen hält. Des Weiteren hält er das exklusive Vertriebsrecht für viele (Luxus)Firmen in seinem Land. Dazu gehören Hermès, Alexander McQueen, Harvey Nichols und Balenciaga. Diese Prominenz und der geschäftliche Erfolg wurde Al Mana nun insofern zum Verhängnis, als dass seine Identität für einen Scam benutzt wurde. In unseren heutigen Bitcoin News geht es nun um Al Manas Anklage gegen Facebook und den Scam Bitcoin Trader.

Vor einigen Wochen zog Al Mana in Dublin vor Gericht. Dabei wählte er wohl Dublin, da dort der europäische Hauptstandort von Facebook ist. In der Anklage geht es zunächst um den Tatbestand des Identitätsdiebstahls. Scammer hatten seinen Namen sowie Bilder von ihm verwendet, um Werbung für Bitcoin Trader zu machen.

In den vermeintlichen Werbeanzeigen sprach Al Mana positiv über den Autotrading-Bot. User, die im Anschluss auf den hinterlegten Link klickten, landeten dann natürlich auf der Seite von Bitcoin Trader.


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Wer steckt hinter dem Bitcoin Trader Scam?

Nach den Angaben der Irish Times (siehe Quelle) hat Facebook offensichtlich relativ schnell auf die Beschwerden von Al Mana reagiert. Dabei löschten sie die vermeintlichen Werbeanzeigen, die von der Identität und Prominenz des katarischen Millardärs Gebrauch machten. Ist der Fall damit zu Ende? -- Nein, unsere Bitcoin News gehen noch weiter:

Denn Al Mana gab sich damit nicht zufrieden. Nun will er die Identität der Hintermänner herausfinden. So heißt es in dem Zeitungsbereicht der Irish Times:

Al Mana möchte, dass Facebook ihm weitreichende Informationen zu den Hintermännern gibt. Dazu gehören Namen, Adressen, Emails, Handynummern, die IP-Adressen, hinterlegte Zahlungsmethoden sowie der Name der vermeintlichen Firma.

In Anbetracht des Vermögens, das Al Mana hat, wird er wohl die notwendige Zeit und Geduld mitbringen können, um das Verfahren mit allen Mitteln zu einem für ihn positiven Ergebnis zu bringen. Laut den Anwälten des katarischen Milliardärs soll das finale Ziel die Bestrafung derjenigen sein, die im Namen von Al Mana die Fake-Kampagnen starteten. Insofern könnten wir bald wohl mehr über die Menschen erfahren, die hinter diesen Scams stehen und damit Tausenden von Menschen das Geld aus der Tasche ziehen.

Bitcoin News zu einem katarischen Millardär und groß angelegten Betrug. Kennst du selbst Bitcoin Trader und hast du solche Werbeanzeigen bereits gesehen? 

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[Bildquelle: Shutterstock]

QUELLETheIrishTimes
Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.