Im Jahr 2020 verbrauchte das Bitcoin-Ökosystem etwa 67 TWh (Terawattstunden) an elektrischer Energie. In diesem Jahr hat der Verbrauch diesen Wert bereits überschritten. Schätzungsweise erreicht der Verbrauch des Netzwerks bis Ende 2021 91 TWh. Das entspricht in etwa der Menge an elektrischer Energie, die in ganz Pakistan verbraucht wurde, berichtet Bloomberg. Der Preis der bekanntesten Kryptowährung steigt. Deswegen wächst auch die Zahl der Schürfer mit weniger energieeffizienten Computern und Mining-Anlagen, die immer mehr Strom verbrauchen.

Übermäßige Kohlenstoffemissionen sind ein Problem

Umweltschützer warnen, dass eine Verbesserung der Effizienz des Krypto-Minings unerlässlich ist. Sie raten dazu, auf kohlenstoffarme Energiequellen umzusteigen und warnen davor, dass die Bemühungen um Nachhaltigkeit durch die Kohlenstoffemissionen des intensiven Bitcoin-Minings beeinträchtigt sind.

Bitcoin-Miner verbrauchen 66-mal mehr Strom als im Jahr 2015

Die Software, mit der Bitcoin geschürft wird, benötigt etwa 10 Minuten, um einen Block mit Hilfe eines komplexen Algorithmus zu verarbeiten. Dieser Prozess verbraucht viel Strom, da die Miner massive und leistungsstarke Systeme einsetzen, um Transaktionen zu überprüfen und Blöcke zu schürfen. Der größte Teil des Energieverbrauchs von Bitcoin fällt während des Mining-Prozesses an. Im Jahr 2021 verbrauchen Bitcoin-Miner 66-mal mehr Strom als noch vor sechs Jahren. Laut einem von Fortune zitierten Bericht der Citigroup Inc. werden die Regulierungsbehörden den damit verbundenen Kohlenstoffemissionen große Aufmerksamkeit schenken.

Bitcoin-Strombedarf erreicht 143 TWh

Im Frühjahr dieses Jahres erreichte der weltweite Strombedarf des Bitcoin-Netzwerks 143 Terawattstunden. Umgerechneten sind das 143 Milliarden KWh. Der Bedarf lag damit einige Prozentpunkte über der gesamten Stromerzeugung Argentiniens im Jahr 2019. Klimaexperten machen sich angesichts der Zunahme des Bitcoin-Minings immer mehr Sorgen über die Kohlenstoffemissionen im Zusammenhang mit Kryptowährungen. Insbesondere in Fällen, in denen der Strom für solche Operationen von Kraftwerken geliefert wird, die fossile Brennstoffe verwenden.

Das Bitcoin-Mining wächst weiter, und die Schürfer könnten aufgrund ihres Kohlenstoff-Fußabdrucks mit zunehmenden Vorschriften konfrontiert werden. Im Bericht der Citigroup heißt es:

Das Mining und die Verwendung dieser ‚Coins‘ ist zweifellos energieintensiv und könnte mit zunehmender Verbreitung einer strengeren Regulierung unterworfen werden, insbesondere wenn die USA ihren Krypto-Fußabdruck weiter vergrößern.

Die für die Verarbeitung der Transaktionen verwendeten Computernetzwerke benötigen ebenfalls große Mengen an Energie. Die Schürfer erhalten Provisionen oder neu geschürfte Coins als Belohung dafür. Es ist schwierig, die Emissionswerte zu überwachen, da die Emissionen aus dem Blockchain-Betrieb nicht separat aufgeführt werden. Das macht eine Kontrolleder Branche sehr schwierig.