Der gestrige Tag stellte wohl ein Novum in der Geschichte der Kryptowährungen dar. Innerhalb weniger Stunden brach der Bitcoin Kurs um mehr als 40 Prozent ein. Wer soll bei einer solchen Situation also noch positiv bleiben? – Die Antwort lautet: Ich. Warum ich trotz der aktuellen Einbrüche optimistisch in die Zukunft blicke, möchte ich in diesem Artikel erläutern.

Die Stichworte hierbei sind die 1-Jahresperformance des Bitcoin Kurs sowie die starke Unterstützung zweier Indikatoren. Anders formuliert: BTC steht aktuell gar nicht so schlecht, wie es aussieht und der Boden könnte erreicht sein. Ein Blick auf die Charts hilft uns weiter!

Update: Offensichtlich hat der Bitcoin Kurs uns in den letzten Stunden härter getroffen als wir es gedacht haben. Dennoch wollen wir euch den Artikel in unveränderter Pracht zeigen. So schnell kann man sich irren und einige Indikatoren über Bord werfen. Der Artikel wurde am 12.03 um 19:00 Uhr deutscher Zeit verfasst.

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Bitcoin Kurs Performance schlägt Aktienindizes

Beginnen wir mit der Aussage, dass Bitcoin trotz des massiven gestrigen Einbruchs das beste Asset bleibt. Zunächst klingt dieses Statement etwas verrückt, aber im Vergleich zu den Aktienindizes steht BTC tatsächlich sehr gut dar. Weshalb dem so ist, möchte ich nun erläutern.

Year-to-Date Performance von Bitcoin besser als DAX und Dow

Aktuell fließen Unmengen an Gelder aus den globalen Aktienmärkten. Bitcoin bleibt von einem solchen massiven Abfluss natürlich nicht unberührt. Dennoch steht der Bitcoin Kurs seit dem Beginn des Jahres „nur“ 15 Prozent im Minus. Der folgende Chart zeigt die YTD-Performance:

Bitcoin Kurs Performance YTD

Werfen wir nun einen Blick auf den Dow Jones und den DAX. Konnten diese aus der YTD-Perspektive etwa bessere Ergebnisse erzielen oder ist BTC das stabilere Asset?

Dow Jones und DAX mit massiven Kursverlusten seit Jahresbeginn

Die Antwort ist eindeutig und lautet: Nein, konnten sie nicht und ja, BTC ist stabiler. Der Dow Jones hat seit Jahresbeginn fast 24% seines Marktkapitalisierung abgeben müssen. Damit verlor einer der größten Aktienindizes der Welt also gut 10 Prozentpunkte mehr als es Bitcoin tat:

Dow Jones Kurs Performance YTD

Der größte Deutsche Aktienindex, DAX, musste noch herbere Verluste einstecken. So liegt der DAX mit aktuell 9.100 Punkten gute 32 Prozent unter dem Wert zu Jahresbeginn (13.400 Punkte):

Dax Kurs Performance YTD

Das Fazit: Der Bitcoin Kurs hat trotz des massiven Abverkaufs eine stabilere Performance. Spannend wird es, wenn wir unseren Zeithorizont nicht nur auf die Year-to-Date Perspektive legen, sondern auch die 1-Jahresperspektive erweitern. Denn hier ergibt sich ein noch deutlicheres Bild.


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Bitcoin Kurs auf Jahressicht mehr als 50% im Plus

Um die aktuelle Situation zu bewerten, sollten wir einfach einmal tief durchatmen und schauen, wo wir vor einem Jahr standen. Wir sehen hierbei relativ schnell, dass BTC vor einem Jahr sogar noch deutlicher unter dem aktuellen Kurswert notierte. Genauer gesagt lag der Bitcoin Kurs am 12.03.2019 bei gerade einmal 3874 US-Dollar.

Bitcoin Kurs Performance 1 Jahr Um das Bild zu vervollständigen, werfen wir jetzt noch final einen Blick auf die Performance des Dow Jones. Dieser verzeichnet im Vergleich zu seiner Bewertung vom 12.03.2019 einen Rückgang von 15 Prozent. Hier sehen wir ebenso, dass die aktuellen Kursrückgänge – trotz der medialen Panik – für diejenigen, die bereits länger im Markt sind, nicht so drastisch sind, wie es aktuell gehandhabt wird.

Dow Jones 1 Jahresperformance

An dieser Stelle sollte jeder einmal kurz reflektieren und sich diese Charts genau anschauen. Ich hoffe, dass eine Erkenntnis eurerseits diejenige ist, dass man sich nicht von der massenhaften Panik anstecken sollte, sondern Ruhe bewahren und die Sache rational betrachten. Wer sich also überlegt hat, jetzt vielleicht sogar zu verkaufen, dem möchte ich noch folgende Botschaft mitgeben:

Bitcoin Kurs trifft Long-Term-Trend fast perfekt

In der aktuellen Situation gibt es keine Sicherheit. Dementsprechend sind Aussagen auch niemals zu 100% gewiss. Dennoch gibt es aktuell zwei sehr interessante Indikatoren, die BTC offensichtlich eine starke Unterstützung geben. Der erste Indikator ist die langfristige Bitcoin Trend Linie (log-Kurve):

Der zweite Indikator, der Bitcoin offensichtlich eine sehr starke Unterstützung gibt ist der gleitende Durchschnitt der letzten 200 Wochen (nicht Tage):

Die Besonderheit hierbei? – Als der Bitcoin Kurs dieser Kurve das letzte Mal nahe kam, war im Dezember 2018 bei einem Bitcoin Kurs von 3.200 Dollar. Wer sich an diese Zeit noch erinnern kann, weiß, dass BTC mit diesem Kurswert seinen vorläufigen Boden erreicht hatte. Anders formuliert: von diesem Punkt an ging es nur noch bergauf. Ein Grund zur Hoffnung?

Wie immer ist die Vergangenheit kein Garant für die Zukunft. Im Dezember 2018 gab es eine völlig andere makroökonomische Situation als heute. Der Aktienmarkt war zu dieser Zeit weitaus stabiler und niemand sprach von einem Corona-Virus. Dennoch ist der Blick auf die obigen Charts sowie die aktuell genannten Indikatoren – zumindest für mich – ein Lichtblick, was die Zukunft angeht.

Wer nach wie vor an das Werteversprechen von Bitcoin glaubt, kann jetzt mit einer vernünftigen Strategie, wie der Dollar-Cost-Average, eine gute Basis für die Zukunft bilden ohne dabei das eigene Risiko zu hoch zu halten.

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Wie ist dein aktuelles Gefühl zum Bitcoin Kurs und der Marktsituation? – Ist die Hysterie rund um Corona gerechtfertigt oder wie bewertest du das Geschehen? Ich bin gespannt auf deine Meinung!

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[Bildquelle: Shutterstock]

Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.