Der Goldmaximalist Peter Schiff hat erneut zugeschlagen: In einer aktuellen Reihe von Tweets diskutierten Peter Schiff, Max Keiser und Adam Back über Bitcoin. Dabei war die „Debatte“ weniger von guten Argumenten geprägt, sondern von reiner Polemik: Es ging dabei nämlich um nichts geringeres als die Hypothese Schiffs, dass Keiser seine letzten BTC erst dann verkaufe, wenn diese bei 0 liegen. Anders formuliert: Keiser werde solange hodlen bis der Bitcoin Kurs bei 0 Dollar liegt.

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Max Keiser: Verkauf erst bei Bitcoin Kurs von 0 Dollar?

Bereits in der Vergangenheit hat Peter Schiff mehrfach bewiesen, dass er kein Freund von Kryptowährungen ist. Schiff selbst ist überzeugt von Gold und sieht in dem Edelmetall das einzig wahre Asset als Absicherung im Portfolio.

Dabei konnte Schiff trotz valider Argumente nie davon überzeugt werden, dass Bitcoin vergleichbare Eigenschaften mit dem Edelmetall hat und dessen Performance sogar übertrifft. Im Gegenteil: Peter Schiff nutzt seinen Twitteraccount immer wieder, um gegen den Bitcoin Kurs und Befürworter der Kryptowährung zu schießen.

In einem aktuellen Tweet stellte Schiff dabei die Frage, wann Max Keiser seine Bitcoin verkaufen würde. Dabei sagten rund 72% der über 12.000 Befragten, dass Keiser erst dann das Handtuch werfen werde, wenn der Bitcoin Kurs bei 0$ liegt.

Dass es bei einer solchen Umfrage nur darum geht, sich über Max Keiser lustig zu machen, sollte offensichtlich sein. Ohne jegliche Art von Begründung oder Argumentation versucht Schiff den Bitcoin-Maximalisten Keiser in ein naives Licht zu rücken.

Misha Lederman, der seinerseits als Marketingdirektor bei TronWallet arbeitet, nahm den Tweet als Anlass, um auf Peter Schiffs fehlende Kompetenz im Bereich Bitcoin hinzuweisen.

Geht Bitcoin jetzt auf 0 Dollar?

Wie bereits oben erwähnt, hat der Tweet von Peter Schiff absolut keine Relevanz und Aussagekraft für den Bitcoin Kurs. Der Goldbefürworter ist für seine Provokationen bekannt und postuliert immer wieder, dass der Bitcoin Kurs sich in einem lange anhaltenden Abwärtstrend befinde.

Seiner Meinung nach hat BTC im Jahr 2017 sein absolutes Allzeithoch erreicht. Weiterhin denkt er, dass Bitcoin dieses Niveau nie mehr erreichen werde und sich sanft und kontinuierlich in Richtung Süden bewegt.

Wir müssen an dieser Stelle festhalten, dass der Standpunkt von Peter Schiff nicht repräsentativ ist. Während Schiff nämlich Bitcoins Rolle als Hedge komplett verneint, zeigte sich gerade in den letzten Wochen wie hoch das tatsächliche Interesse institutioneller Investoren gegenüber BTC ist.

So berichteten wir vor wenigen Tagen von der Zunahme des Volumens im Grayscale Bitcoin Trust. Vertreter der Firma sagten hierbei, dass immer mehr Hedgefonds zu BTC greifen, da sie in der Kryptowährung eine interessante und lukrative Absicherung gegen die aktuelle Geldpolitik sehen.

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Wie denkst du über die Aussagen von Peter Schiff im Zusammenhang mit dem Bitcoin Kurs? – Komm in unseren Telegram Chat und tausche dich mit den Experten und der Community aus!

[Bildquelle: Shutterstock]

Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.