Der Bitcoin Kurs hat 2019 seine Wiederauferstehen gefeiert. Nach dem harten Bärenmarkt in 2018 und einem Preis von ca. 3.100 USD, konnte sich BTC wieder behaupten und innerhalb weniger Monate ein kurzfristiges Hoch von bis zu 13.800 USD erreichen. Es hat sich kurzzeitig wie ein Bullrun angefühlt und obwohl ein Wachstum von über 300% erzielt wurde, war es noch ein weiter Weg bis zu dem letzten Allzeithoch von 20.000 USD in 2017. Zudem konnte der Preis nicht gehalten werden und ist innerhalb einiger Wochen auf ca. 8.000 USD eingebrochen und hält sich nun seit mehreren Tagen auf diesem Level.

Dieser Umstand hat dazu geführt, dass das vermeidliche Ende des Bärenmarktes in 2018 in Frage gestellt wurde und vielleicht der eigentliche Bitcoin Kurs Boden noch gar nicht erreicht wurde. Viele haben die Befürchtung, dass der BTC sich geradewegs auf neue Tiefststände zubewegt. Nun hat sich ein Krypto-Analyst zu Wort gemeldet und zusätzliches Feuer in die bereits angespannte Situation gegossen. Demzufolge könnte der Bitcoin Kurs nicht nur wieder auf 3.100 USD fallen, sondern um weitere 90% auf bis zu 300 USD einbrechen. Wie kommt der Krypto-Analyst zu so einer Aussage und wie realistisch ist dieses Horror-Szenario?

Update: Der Bitcoin Kurs ist vor wenigen Minuten um 500 USD schlagartig gefallen. Wir haben bereits in unserer BTC Chartanalyse von gestern die Wahrscheinlichkeit für einen zeitnahen Rückgang vorhergesagt.

Bitcoin Kurs könnte laut Krypto-Analyst auf 300 USD fallen

Die BTC Rallye in diesem Jahr war nur von kurzer Dauer. Bitcoin hat es zwar geschafft ein kurzzeitiges Momentum aufzubauen und das Interesse des Mainstream wieder auf sich zu ziehen aber scheinbar nicht nachhaltig genug. Das hatte nicht nur mit regulatorischen Problemen bei Libra, sondern auch mit der schwachen Start von der vielversprochenen Bitcoin Futures Börse Bakkt zu tun.

Genau diesen Mangel an nachhaltiger Nachfrage sieht der Krypto-Analyst „The Chonky One“ als sehr kritisch. Dabei zeigt er anhand eines Jahres-Chart, dass ein neuer BTC Tiefstand von unter 3.100 USD möglich ist. Beim Blick auf den Jahres-Chart wird erst das enorme Wachstum vom Bitcoin Kurs in den letzten 10 Jahren mehr als deutlich.

Laut diesem Chart, sieht der Analyst die „einzige anständige“ Unterstützung bei 4.000 USD. Wenn diese nicht halten kann, dann sind seiner Meinung nach weitere starke Einbrüche möglich. Das könnte dazu führen, dass der Bitcoin Kurs nicht nur wieder auf die 3.100 USD zurückfällt, sondern um weiter 90% auf bis zu 300 USD. Die Unterstützungszone (grüner Bereich) erstreckt sich von 300 USD bis 800 USD pro BTC. Daher sind die 300 USD das absolute Worst-Case Szenario in dieser Chartanalyse.


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BTC Kurs Horror-Szenarien und Mondprognosen

An dieser Stelle sollte sich aber jeder selbst die Frage stellen, wie realistisch und aussagekräftig solche Bitcoin Kurs Prognosen tatsächlich sind. Ähnlich wie bei den Mondprognosen von 100.000 USD mehr, sollten solche Prognosen niemanden in Panik versetzen. Denn es bleibt nur eine Meinung von vielen und es gibt keinen Beweis dafür, dass dieses Horror-Szenario jemals eintreten sollte. Keiner kann die Zukunft vorhersagen. Es bleibt uns also nichts anderes übrig als abzuwarten und sich in solchen Phasen mit den Fundamentaldaten von Bitcoin zu beschäftigen

Viele Investoren reagieren nicht nur entspannt auf solche Bitcoin Kurs Prognosen, sondern sehen darin sogar ein Zeichen dafür, dass scheinbar der Boden nicht mehr weit weg sein kann. In der Vergangenheit konnte BTC oftmals einen rasanten Anstieg erleben, als die Hoffnung am Boden war und neue Tiefststände ausgerufen wurden. Jedoch sieht der Analyst auch einen Mangel in den Fundamentaldaten, die die Nachfrage nach der beliebtesten Kryptowährung antreiben.

BTC Fundamentaldaten als Antreiber

Er sagt, dass sich die Eigenschaften wie Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Zugänglichkeit von Bitcoin in den letzten 2 Jahren nicht dramatisch verändert haben und deswegen das Interesse nicht nachhaltig gestiegen ist. Seiner Meinung nach ist die Nr. 1 aller Kryptowährungen langsam, unhandlich, volatil und steht zusätzlich vor möglichen regulatorischen Schwierigkeiten.

Doch bei Bitcoin hat sich in den letzten 2 Jahren so einiges getan. Nicht nur, dass die Akzeptanz von SegWit, um die Geschwindigkeit und Gebühren zu reduzieren, einen Meilenstein von 60% erreicht hat, sondern auch das Lightning Network, welches ein starkes Wachstum in diesem Jahr hingelegt hat, um sekundenschnelle und kostengünstige Transaktionen auf dem Bitcoin Netzwerk zu ermöglichen. Zudem gibt es auch von der regulatorischen Seite bisher keine großen Bedenken. Denn wie will man eine dezentrale Währung überhaupt richtig regulieren? Die G7 sieht jedenfalls auch keine Gefahren die von Bitcoin ausgehen.

Darüber hinaus sprechen alle anderen Fundamentaldaten wie die Hashrate, der UTXO Chart, die Anzahl neuer BTC-Adressen usw. für eine zunehmende Akzeptanz. Daher erscheint eine Prognose von 300 USD aktuell mehr als unrealistisch und tendiert sogar eher in die andere Richtung.

Wie realistisch ist deiner Meinung nach ein Bitcoin Kurs von 300 USD? Komm in unseren Telegram Chat und tausche dich mit den Experten und der Community aus. Abonniere zusätzlich unseren News Kanal, um keine News mehr zu verpassen.

[Bildquelle: Shutterstock]