Die jüngsten Anstiege beim Bitcoin Kurs haben vor allem zu einer Frage geführt: Was passiert, wenn das Allzeithoch übertroffen wird? – An diesem Punkt gibt es weitläufige Spekulationen und Interpretationen. Während die einen sagen, dass bei 50.000 USD Schluss ist gibt es Stimmen, die einen Bitcoin Kurs in Höhe von 150.000 – 300.000 Dollar als realistisch betrachten.

Eine dieser Stimmen kommt vom Top Bloomberg Senior Analyst Mike McGlone, dessen Fokus normalerweise auf dem Handel mit Rohstoffen liegt.

Bitcoin Kurs bei 180.000 USD laut Bloomberg Analyst

Ist der Bitcoin Kurs in der Lage sechsstellige Preisziele zu erreichen? – Die Antwort lautet nach der Meinung von Mike McGlone definitiv ja.

In einem Interview mit Bloomberg TV sprach der Senior Analyst über die historische Bitcoin Performance, die er als Grundlage für eine zukünftige Prognose des Bitcoin Kurs nimmt.

Kurzfristig sind 20.000 USD eine gute Resistance. Ich habe Angst, dass Bitcoin genau das macht, was Gold gemacht hat. Es erreichte 2.000$ und konsolidierte dann trotz eines Bullenmarktes.

Doch trotz dieser Sorgen, dass BTC beim Erreichen des Allzeithochs in eine Seitwärtsphase übergehe, sieht McGlone höhere Chancen für ein neues Allzeithoch. So sagte er weiter:

Die Sache ist folgende: Bitcoin hat in diesem Jahr einfach eine „1“ an den Anfang des Preises gehängt. Am Anfang des Jahres lag Bitcoin noch bei 7.000$. Nächstes Jahr könnte es gut sein, dass am Ende eine „0“ hinzugefügt wird.

Demnach schätzt der Analyst, dass der Bitcoin Kurs in der Lage sei ein Kurswachstum um den Faktor 10x aus der heutigen Perspektive betrachtet zu erreichen.

Bullrun 2020 nicht mit Allzeithoch aus 2017 vergleichbar

McGlone nennt im Verlauf des Interviews weitere Schlüsselfaktoren, die BTC als Kryptowährung so einzigartig machen. Dabei geht es dem Analysten nicht nur um beschreibende Eigenschaften wie die Knappheit, sondern auch um finanztechnische Eigenschaften.

Ein guter Punkt sei seiner Meinung nach die sinkende Volatilität im Vergleich zu den Aktienmärkten. Anders formuliert: Die Bitcoin Volatilität nähert sich langsam an die Aktienmärkte heran, was das Asset stabiler macht.

Bitcoin wird das Digitale Gold. Ein Schlüsselfaktor ist die sinkende 180 Tage Volatilität gegenüber Gold. Die Volatilität aller anderen risikoreichen Assets ist gestiegen, während die von BTC sinkt.

Des Weiteren spricht der Analyst über die Gründe für den aktuellen Bullenmärkten und sieht auch hier eine Entwicklung des gesamten Marktes. Der Bullrun des Bitcoin Kurs im Jahr 2017 basierte zu großem Teil auf FOMO. Die Masse an Privatanlegern entdeckte zum ersten Mal BTC und investierte.

Der jetzige Anstieg sei jedoch viel mehr durch Investoren aus der Wall Street herbeigeführt. McGlone spricht hier sogar von einer „Wall Street FOMO“, die durch Quantitative Easing ausgelöst wird.

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[Bild: Shutterstock]
Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.