Bitcoin ist das beste Asset der vergangenen Dekade gewesen. Im Vergleich zu Aktien, Immobilien oder Edelmetallen konnte BTC enorme Gewinne verzeichnen. Während einige Menschen in Bitcoin investieren, weil sie an dessen Technologie und Werteversprechen glauben, gibt es die andere Gruppe, die BTC als sinnvolle Ergänzung im eigenen Portfolio betrachtet. Das Ziel dabei ist es, die maximale Rendite herauszuholen.

Immer wieder kommt Kritik von außen: Bitcoin habe keinen inneren Wert. Es sei lediglich ein Schneeballsystem. Eine Gefahr. Ein Risiko. Und es drohe der Totalverlust. So auch nun die drastische Warnung des Präsidenten der Bank of England. Schauen wir, was er zu sagen hat.

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Endet die Bitcoin Investition als Totalverlust?

Nach wie vor ist die Skepsis vieler Investoren gegenüber Kryptowährungen hoch. Während die jüngere Generation Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen als technologischen Meilenstein und Innovation betrachten, ist es vor allem die ältere Generation die Nichts von all dem hält. Aktien oder Immobilien seien im Vergleich zu Kryptowährungen durchaus beständiger und weisen mehr Substanz auf.

Eine Aussagen, die in diese Richtung geht, kam nun von Andrew Bailey. Bailey ist nicht etwa der Erfinder der gleichnamigen Alkoholmarke, sondern der ehemalige und ab dem 17. März auch wieder aktuelle Präsident der Bank of England. Er äußerte sich nun im Rahmen eines Finanzausschusses  des Britischen Parlaments zu Bitcoin und Co. Seine Meinung könnte klarer nicht sein:

Dabei blieb er bei seinen Aussagen, die er auch schon in der Vergangenheit äußerte. Der Grundtenor: Kryptowährungen sind eine schlechte Investition. Und auch dieses Mal fand Bailey drastische Worte, so dass er wie folgt zitiert werden darf:

Wenn du Bitcoin kaufen willst, dann rechne damit, all dein Geld zu verlieren. Er hat keinen intrinsischen Wert.

Wenn wir dieser Nachricht etwas Positives abgewinnen wollen, dann ist es, dass er Bitcoin immerhin einen extrinsischen Wert zuspricht. Dennoch sei dieser extrinsische Wert nicht so hoch, wie ihn die Leute sehen würden.


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Andrew Bailey und Warren Buffet mit ähnlicher Ansicht

Damit äußert sich Andrew Bailey fast identisch wie das ‚Orakel von Oklahoma‘ – Warren Buffet. Buffet sagte – trotz (oder gerade) wegen seines Treffens mit Justin Sun – dass Bitcoin keinen Wert hat. Während Buffet sich jedoch selten zu Kryptowährungen äußert, schießt Bailey regelmäßig gegen Kryptowährungen.

Das beste Beispiel hierfür ist ein Interview von Bailey mit der BBC aus dem Jahr 2017. Während des enormen Bitcoin Booms im Dezember bezeichnet Bailey BTC als volatiles Asset und komisches Wirtschaftsgut (‚odd commodity‘). Die Warnung war bereits damals die Gleiche:

Die Debatte, ob Bitcoin einen intrinsischen Wert hat ist wohl so alt wie der Coin selbst. Die Antwort darauf ist vielschichtig und es gibt verschiedene Interpretationen. Während die einen bereits die Herstellungskosten oder seine Funktion als dezentrale Datenbank als intrinsischen Wert sehen, sprechen Kritiker diese Argumente ab. Fest steht jedenfalls aus meiner Perspektive: wer nicht gerade in einen Bitcoin Scam investiert, braucht sich keine Sorgen zu machen, dass er ‚all sein Geld verliert‘.

Wie denkst du über Bitcoin und seinen intrinsischen Wert? – Müssen wir Angst haben, dass unser investiertes Geld irgendwann verloren ist?

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[Bildquelle: Shutterstock]

Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.