Die Bitcoin Post Halving Depression ist bei den meisten angekommen. Das Interesse nach Bitcoin und Kryptowährungen ist in den letzten Monaten stark gesunken und viele zweifeln bereits an der Zukunft von BTC und Kryptowährungen. Doch so schlecht sieht die Lage aktuell gar nicht aus. Wenn wir in Richtung Mining schauen, das nicht nur für einen Großteil des Angebots auf den Märkten verantwortlich ist, sondern zudem den wichtigsten Sicherheitsaspekt darstellt, dann kriegt man ein anderes Bild.

Die Hashrate hat vor wenigen Tagen ein neues Allzeithoch erreicht. Zudem ist gestern auch die Difficulty, also die Schwierigkeit einen Block zu finden, auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Wenn es weiter bei so einer hohen Hashrate bleiben sollte, dann wird sich die nächste Difficulty Anpassung um weitere 9% erhöhen und somit alle Miner noch mehr unter Druck setzen.

Was das zu bedeuten hat und welche Rückschlüsse wir daraus ziehen können, erfährst du in diesem Artikel.

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Bitcoin Hashrate und Difficulty

Hinter der Hashrate von Bitcoin verbergen sich viele verschiedene Miner, die mit ihren Maschinen nach neuen Blöcken suchen. Dabei stellen die Block Rewards, also die Belohnungen für das Finden eines validen Blocks, aktuell die höchste Motivation dar. Doch auch die Transaktionsgebühren sind mittlerweile nicht mehr zu verachten.

Um zu verhindern, dass immer mehr Miner in das Business einsteigen und nach neuen Blöcken und somit nach neuen Bitcoins suchen, hat sich Satoshi Nakamoto was geniales einfallen lassen – Difficulty Anpassung. Die Difficulty bestimmt wie schwer es ist einen neuen Block zu finden. Durch die Anpassung dieser Difficulty wird erreicht, dass ein Block im Durchschnitt jede 10 Minuten gefunden wird, unabhängig davon, wie viel Hashrate in das Netzwerk fließt.

Damit wird garantiert, dass nicht nur Blöcke zu langsam oder zu schnell gefunden werden, sondern dass auch die vorgegebene Produktionsrate von BTC eingehalten wird. Dadurch kann niemand mehr BTC produzieren als vorgesehen, egal wie viel Energie und Arbeit er investiert.


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Das Vertrauen in Bitcoin und die Difficulty Anpassung

Obwohl das Halving die Einnahmen der Miner in BTC von einem auf den anderen Block halbiert hat, ist die Hashrate bis auf ein neues Allzeithoch gestiegen. Das zeigt deutlich, wie zuversichtlich die Miner in Bezug auf die Zukunft vom Bitcoin Kurs sind. Die Miner spekulieren nämlich auch nur mit einem weitaus höheren Risiko durch das Investment und die Laufenden kosten für das Mining Business.

Dennoch stellt die letzte Difficulty Anpassung, die ebenfalls ein neues Allzeithoch erreicht hat, die Miner immer mehr unter Druck. Für jeden Miner ist es somit schwerer geworden neue Blöcke zu finden. Somit muss der Miner noch mehr investieren, um die Chance zu bekommen, einen Block zu finden. Das könnte im schlimmsten Fall dazu führen, dass einige Miner kapitulieren oder aus dem Business kurzfristig aussteigen, um auf eine Difficulty Anpassung nach unten abzuwarten.

Wenn die Hashrate über die nächsten 13 Tage unverändert bleibt, wird eine weitere Difficulty Anpassung von ca. 9% nach oben stattfinden. Anschließend ist davon auszugehen, dass die Hashrate wieder sinken wird. Es ist ein ewiges Spiel, dass von der Hashrate, der Difficulty und dem Bitcoin Kurs bestimmt wird. Ein unglaublich spannendes aber auch sehr risikoreiches Business. Der perfekte Schutz, um ein dezentrales Geld ausreichend zu sichern.

Der innere Wert steigt

An dieser Stelle sind sich viele nicht einig aber Bitcoin hat einen inneren Wert. Manche würden diesen in grundlegenden Eigenschaften von BTC sehen wie Dezentralität, Sicherheit, Zensurresistenz, Knappheit usw. Andere sehen den inneren Wert in Energie, die dafür aufgebracht werden muss, um einen Bitcoin zu produzieren.

Wenn wir nach der nötigen Arbeit gehen, um einen BTC zu produzieren, dann ist der innere Wert nach dem Bitcoin Halving extrem gestiegen. Die Hashrate befindet sich auf einem neuen Allzeithoch und es wird nur noch die Hälfte an BTC produziert wie vor dem Halving.

Auf der anderen Seite wird die Hashrate eher von dem Bitcoin Kurs bestimmt und nicht andersherum. Demnach werden viele Miner ihre Maschinen vorerst abschalten, wenn der BTC Kurs stark einbrechen sollte. Dann würde sich einfach für viele Miner unter diesen Bedingungen nicht mehr lohnen Bitcoins zu produzieren. Dann würden die Kosten die Einnahmen übersteigen und das Business nicht mehr profitabel machen.

Fazit

Dennoch gibt die Zuversicht der Miner Hoffnung auf einen steigenden Kurs. Denn wir dürfen nicht vergessen, dass das Angebot an neuen BTC seit dem letzten Halving um die Hälfte gefallen ist. Das kann in den nächsten Jahren schnell zu einem Nachfrageüberhang führen und den Bitcoin Kurs in die Höhe treiben. Und dann steht schon in 2024 das nächste Halving bereit und wird das Angebot wieder halbieren. Hier trifft gleichbleibende bis steigende Nachfrage auf stetig fallendes Angebot. Was das langfristige Ergebnis davon ist, kann sich jeder selbst denken. Ob es am Ende auch so kommt, kann natürlich aktuell keiner sagen aber die Chancen stehen nicht schlecht.

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[Bildquelle: Shutterstock]

Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.