Der Bitcoin Preis ist in den letzten Tagen Achterbahn gefahren. Wie von uns berichtet, ging es erst steil bergab, nur um die Verluste kurz danach zum Teil wieder einzufahren. Wie üblich werden mit dieser Volatilität viele BTC Interessierte zunehmend nervöser. Doch was viele beim täglich mehrmaligen Schauen auf den Kurs vergessen: der Wert eines Assets und sein Preis korrelieren nicht immer zu 100% und können sich zeitweise völlig losgelöst von einander entwickeln. Fakt ist, in den letzten Tagen hat sich an den fundamentalen Daten, die Bitcoin seinen Wert geben, nichts verändert.

Der wahre Wert eines Produktes oder Assets, wie im Fall von BTC, wird bekanntlich durch dessen Anwendungsmöglichkeiten (Use Cases) und Nutzen bestimmt. Folglich muss auch Bitcoin Probleme aus der realen Welt lösen, um als wertvoll zu gelten. Passend dazu hat der bekannte Bitcoin Befürworter Andreas Antonopoulos in einem kürzlich erschienenen Interview erklärt, wieso es für BTC im Westen aktuell noch schwierig ist Fuß zu fassen, wohingegen das in anderen Teilen der Erde ganz anders aussieht.

Bitcoin: mehr Nutzen in Entwicklungsländern?

In einem Interview mit Peter McCormack, dem Gastgeber des Podcasts „Defiance“, nahm der im Crypto-Bereich für sein Expertenwissen geschätzte Andreas Antonopoulos Stellung zum aktuellen Stand der Bitcoin Adoption. Dabei verglich er auch den Westen, wie Europa, mit den meisten anderen Teilen der Welt.

Antonopoulos berichtet im Interview, dass es seiner Erfahrung nach viel einfacher sein, Menschen in Entwicklungsländern, die mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen haben, Bitcoin zu erklären, als Menschen im Westen. Denn dort sei das Finanz- und Bankensystem so entwickelt, dass es für die Meisten kein Problem darstelle. Trotzdem ist BTC im Westen genauso nützlich wie im Rest der Welt.

Selbst während wir in der westlichen Welt die besten Formen von Geld und Bankgeschäften haben, die Geld kaufen kann, sind selbst diese schrecklich fragmentiert, langsam, ineffizient und voller Fehler. Aber die Wahrheit ist, dass das das Beste ist. Von da an wird es deprimierend schlimm.

Die Ineffizienzen im weltweiten Finanzsystem verschenken nach Ansicht des Griechen enormes Potential, weil es Menschen von der wirtschaftlichen Aktivität ausschließt. Bitcoin dagegen stelle hierfür eine Lösung für das 21. Jahrhundert dar:

Also, warum Bitcoin? Denn das 21. Jahrhundert braucht ein System des Internet-Geldes des 21. Jahrhunderts, das offen, grenzenlos, neutral, zensurresistent, unveränderlich und erlaubnislos ist und den Bedürfnissen des Handels für jede Person auf diesem Planeten dient, egal wo sie ist, egal wer sie ist, egal wann und wo – und das ist Bitcoin.


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Was ist mit BTC im Westen?

Bitcoin wird laut Antonopoulos bei uns im Westen erst wertgeschätzt werden, wenn es auch für die dortigen Menschen ein wirkliches Problem löst. Das sei dann der Fall, wenn die Leute merken, dass sie mit BTC Dinge machen können, die sie mit traditionellem Fiat Geld nicht machen können. Gerade in einer Welt, in der Maschinen und Computer von Menschen immer unabhängiger kommunizieren, gibt es viele Potentiale für den digitalen Coin.

Es ist interessant für Spiele. Es ist interessant für neue Anwendungen. Ihr autonomes Fahrzeug, das Sie mit einer Stromladestation interagieren lassen möchten, wird keine eigene Kreditkarte haben. Und wenn doch, wäre das ein Sicherheitsalptraum. Aber es könnte eigene Bitcoin haben, um diese Art von Transaktion durchzuführen.

Rettet uns Bitcoin vor dem Überwachungs-Staat?

Natürlich gibt es noch mehr Anwendungsmöglichkeiten und Probleme, die Bitcoin zu lösen vermag. Der Crypto-Experte weist im Interview noch auf einen sehr politischen Mehrwert hin, den die Zensurresistenz von BTC mit sich bringt. Laut Antonopoulos sichert Bitcoin den Menschen nämlich ihr Rechte, Freiheit und Privatsphäre.

Das sei in unserer Welt ein zunehmend wichtiger Punkt, da traditionelle Finanzsysteme auch zu Überwachungszwecken genutzt würden, in manchen Ländern mehr, in manchen weniger. Dabei würde Bargeld in den meisten Ländern immer mehr zurückgedrängt. Das stellt laut dem Experten ein Problem dar, da die eigenen Finanz-Transaktionen sehr viele Informationen, wie Standort, Vorlieben, politische Interessen usw. preisgeben.

Uns wird bewusst Bargeld als Transaktionsmittel genommen. Das ist eine sehr bewusste, politische Strategie […]. Und es ist ein sehr, sehr gefährlicher Trend, wie viele der anderen autoritären Trends, die wir gesehen haben, auch in angeblich freien und demokratischen Ländern.

Wie Andreas Antonopoulos im Interview mit seiner von Crypto-Fans geschätzten Expertise zeigt, gibt es viele Anwendungsfälle für Bitcoin. Einige sind für viele heute vielleicht noch nicht ersichtlich, könnten in den nächsten Jahren und in Krisenzeiten allerdings mehr an Bedeutung gewinnen. Trotz der aktuellen Kursschwankungen, sollte man sich also nicht verunsichern lassen und sich auf den Wert, anstatt auf den Kurs von Bitcoin konzentrieren.

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[Bildquelle: Shutterstock]