Wo bleiben die institutionellen Bitcoin Investoren? Seit Jahren wird darüber gesprochen, dass institutionelle Investoren bereits in den Startlöchern stehen und bald in BTC einsteigen werden. Doch bis jetzt waren das nur leere Versprechen oder etwa doch nicht? Grayscale, einer der größten Vermögensverwalter für digitale Assets, zeigt mit seinem aktuellen Bericht, dass das Interesse an der institutionellen Front an Bitcoin massiv zugenommen hat.

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Rekord an institutionellen Geldern bei Grayscale

Grayscale wurde bereits in der Vergangenheit als möglicher Auslöser für einen institutionellen Bitcoin Boom angesehen. Der Vermögensverwalter hat sich frühzeitig auf Großinvestoren fokussiert und zeigt anhand der vierteljährlichen Berichte des Fonds, ob und wieviel institutionelles Geld in den Kryptomarkt eintritt oder austritt. Das ist ein guter Indikator, um das institutionelle Interesse in Bitcoin zu messen.

Grayscale hat kürzlich seine Ergebnisse für das erste Quartal 2020 veröffentlicht, die mehr als 500 Millionen US-Dollar an Zuflüssen in den Fond zeigen. Fast 90% dieser Zuflüsse waren institutionelle Gelder. Das deutet eindeutig darauf hin, dass der institutionelle Appetit nach Bitcoin und Kryptowährungen als Anlageklasse zunimmt.


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Institutionelle Bitcoin Investoren im Anmarsch

Dem Bericht zufolge verzeichnet das Unternehmen im ersten Quartal 2020 einen Zufluss von genau 503,7 Millionen US-Dollar in die 10 Krypto-Fonds. Es ist das beste Quartal in der Geschichte des Unternehmens. Die Zuflüsse haben sich zum dritten Quartal 2019 fast verdoppelt. Damals wurden insgesamt 254,8 Millionen US-Dollar investiert.

Was einige wohl verwundern dürfte ist, dass diese Verdopplung der Mittelzuflüsse trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten inmitten der Corona-Krise erfolgt ist. Das liegt nicht nur an den revolutionären Eigenschaften von Bitcoin, sondern weil die meisten Kunden von Grayscale Krypto-Assets als „mittel- bis langfristige Investitionsmöglichkeit und als Kernbestandteil ihres Anlageportfolios“ betrachten.

Bei Grayscale investieren aber nicht nur alteingesessene Investoren, sondern auch neue. Auf neue Investoren entfielen im 1. Quartal 2020 160,1 Millionen US-Dollar. Die Investoren interessieren sich aktuell eindeutig am meisten für Bitcoin. Etwas abgeschlagen aber dennoch stark zeigen sich die Investitionen in Ethereum. In Zahlen: 388,9 Millionen US-Dollar gingen in den Grayscale Bitcoin Trust und 110,0 Millionen US-Dollar in den Grayscale Ethereum Trust.

Am interessantesten dabei ist, dass 88% aller Zuflüsse im ersten Quartal 2020 von institutionellen Investoren kamen. Im Bericht wird angegeben, dass der Großteil davon von verschiedenen Hedge-Fonds kam.

All eyes on Bitcoin

Wie bereits erwähnt, beliefen sich die Zuflüsse in den Grayscale Bitcoin Trust auf insgesamt über 388 Millionen US-Dollar. Dies ist der höchste Stand, den der Fonds in einem einzelnen Quartal verzeichnet hat. Es übertrifft sogar den bisherigen Höchststand von rund 193,8 Millionen US-Dollar.

Grayscale kontrolliert aktuell 1,7% aller Bitcoin, die sich in Umlauf befinden. Das sind ca. 311.590 BTC. Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich die Menge um ca. 0,1% erhöht. Das zeigt, dass die Nachfrage von institutionellen Investoren nach dem Grayscale Bitcoin Trust, seit der Gründung des Unternehmens vor sieben Jahren, weiter an Dynamik gewonnen hat. Wenn wir nun die gehaltene Menge an Bitcoins auf die Gesamt-Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen umrechnen, dann kontrolliert Grayscale ca. 1,2% des gesamten Kryptomarktes.

Die Daten von Grayscale lassen hoffen, dass das institutionelle Interesse nach Bitcoin und anderen Kryptowährungen weiter steigt. Es zeigt aktuell zudem, dass Bitcoin in der aktuellen Krise von vielen institutionellen Investoren als möglicher Store-of-Value angesehen wird, um sich in Zeiten einer möglichen Hyperinflation abzusichern. Wir sind gespannt wie sich das Interesse aus institutioneller Sicht weiterentwickelt wird und halten euch wie immer auf dem Laufenden.

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[Bildquelle: Shutterstock]

Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.