Bitcoin nähert sich einem weiteren Meilenstein und jagt ein neues Rekordhoch: die Rede ist von der Hashrate. Denn die Bitcoin Hashrate, die seit Beginn des Jahres kontinuierlich zunimmt und neue Allzeithochs erreicht, steht nun kurz vor der ‚magischen‘ 100.000.000 TH/s Marke. Damit zementiert Bitcoin seinen Anspruch das sicherste, robusteste und widerstandsfähigste Netzwerk zu sein. Anders formuliert: Bitcoin macht sich bereit für die Zukunft!

Es ist Mal wieder Montag und somit der Beginn einer neuen Wochen. Wenn du das Wichtigste der vergangenen Woche nochmal in aller Kürze sehen möchtest, dann ist unser Wochenrückblick für die KW 36 genau das Richtige!

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Bitcoin Hashrate auf Rekordhoch

Als Grundlage nehmen wir die öffentlich-zugänglichen Daten von blockchain.com. Die Grafik, die du auch im Folgenden siehst, zeigt deutlich, dass die Bitcoin Hashrate seit Beginn des Jahres zunimmt.

So liegt die aktuelle Hashrate bei 94.000.000 TH/s. Dies entspricht einer Rechenleistung von 94 Exa-Hash pro Sekunde. Anders ausgedrückt: das Bitcoin Netzwerk ist in der Lage 94 Trillionen Hashes pro Sekunde zu berechnen.

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Man kann bereits sehen, dass der Beginn des Jahres den Wendepunkt für die Hashrate darstellte. Während das Wachstum in den Monaten Januar bis April langsam, aber kontinuierlich voranging, lassen sich gerade in den letzten 6 Monaten ein enormer Fortschritt sehen. So hat sich die Hashrate des Bitcoin Netzwerks im Zeitraum von April bis zum heutigen Tage verdoppelt!

Wenn die Bitcoin Hashrate also mit dem aktuellen Tempo weiterwächst, können wir in den nächsten Tagen einen dreistelligen Wert sehen. Eine Hashrate von mehr als 100 Exa-Hash wäre ein absolutes Novum in der Geschichte von Bitcoin und würde seinen Führungsanspruch zementieren.

Denn die Hashrate, als Ausdruck der gesamten Rechenleistung des Netzwerks, ist auch immer ein Maß für die Sicherheit des Netzwerks. Einfach ausgedrückt: Je höher die Hashrate des Netzwerks ist, desto stärker und sicherer ist die Bitcoin Blockchain.

Max Keiser: Bitcoin Kurs folgt Bitcoin Hashrate

Eine solche Explosion der Bitcoin Hashrate bleibt natürlich nicht lange unbemerkt. Und so gibt es einige Analysten und Trader, die das aktuelle Geschehen kommentieren und bewerten – zum Beispiel Max Keiser.

Keiser ist der Ansicht, dass der Preis von Bitcoin automatisch einem Anstieg der Hashrate folgt. Steigt also die Hashrate wird auch der Bitcoin Preis über die Zeit steigen und sich der erhöhten Rechenleistung des Netzwerks anpassen. Seine Argumentation liegt darin, dass Miner immer einen ökonomischen Anreiz für ihre Tätigkeit benötigen. Eine Erhöhung der Hashrate führt auch zu einer Anpassung der Difficulty, sodass die Wahrscheinlichkeit für Miner, die kein Hardware-Upgrade durchgeführt haben, geringer wird einen Block zu treffen. Demnach müsse diese gesenkte Trefferwahrscheinlichkeit durch einen höheren Bitcoin Preis kompensiert werden.

Führt das Hashrate Rekordhoch auch zu einem neuen Allzeithoch beim Bitcoin Kurs?

Und wenn man sich nun den Verlauf der Hashrate und den Verlauf des Bitcoin Kurses anschaut, so sieht man doch einige Parallelen. Denn wie der obige Chart zeigt, markierte der Januar diesen Jahres den Wendepunkt für die Hashrate. Parallel dazu hat auch der Bitcoin Kurs seinen Wendepunkt im Januar. Erst einige Monate später, nämlich im April, begannen sowohl die Hashrate als auch der Bitcoin Kurs zu explodieren.

Keiser geht nun sogar einen Schritt weiter und sagt, dass der Anstieg der Hashrate zu einer Gefahr für Fiat-Währungen werden könnte. Denn große Rechenzentren könnten auf den Geschmack kommen ihre Rechenleistung für Bitcoin-Mining aufzuwenden. In seinem Tweet sagte er konkret:

Wenn Keiser mit seiner Prognose also Recht behält, dass der Bitcoin Kurs einem Anstieg der Bitcoin Hashrate folgt, dann könnten uns in den nächsten Wochen und Monate neue Rekordhochs beim Bitcoin Kurs erreichen.

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[Bildquelle: Shutterstock]

 

QUELLEblockchain.com
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Das es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.

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