Eines der stärksten Narrative von Bitcoin ist seine Verwendung als digitales Gold. BTC genießt den Ruf eines digitalen Wertspeichers mit vielen Eigenschaften, die die von Gold sogar übertreffen. Stichworte sind hierbei die Teilbarkeit sowie die Portabilität der Kryptowährung. Dass Bitcoin und Gold immer stärker miteinander korrelieren, zeigen nun aktuelle Daten.

In diesem Artikel wollen wir näher auf die Daten eingehen. Die Bitcoin-Gold-Korrelation ist auf einem Höchststand. Was heißt das für BTC?

Bitcoin-Gold-Korrelation auf Höchststand

Als Basis unseres Artikels dienen die aktuellen Daten des Finanz-Newsletters TheDailyShot. Demnach befindet sich die Korrelation von Bitcoin und Gold auf einem neuen Höchststand.

Wie aus den Daten hervorgeht, erreicht die 60-Tage Korrelation mit einem Wert von 0.6 ein absolutes Allzeithoch. Ab einem Wert von 0.6 spricht man in der Regel auch von einem statistisch erkennbaren Zusammenhang.

Anders formuliert: Die Korrelation von Bitcoin und Gold hat einen Wert erreicht, bei dem die Kursentwicklungen erkennbar zusammenhängen.

Auch aktuelle Daten von SkewAnalytics zeigen, dass der Zusammenhang zwischen Bitcoin und Gold unabstreitbar ist. Demnach sehen wir für den Monat September einen Höchstwert, bei dem an 76% der ausgewerteten Tage gleiche Kursbewegungen festzustellen sind.

Skew bitcoin-gold correlation

Dabei zeigt sich in der oben stehenden Grafik vor allem, dass die makroökonomische Situation und die Covid-19 bedingten geldpolitischen Maßnahmen zu einer Zunahme der Korrelation geführt haben.

Investoren suchen nach sicheren Anlagemöglichkeiten in Krisenzeiten. Auch institutionelle Investoren schichten dabei immer mehr in Richtung Bitcoin um. Durch den Zufluss an Kapital sehen wir auch einen spürbaren Rückgang der Bitcoin Volatilität.

Hält der Trend weiterhin an, wovon zunächst auszugehen ist, ist eine weitere Zunahme der Bitcoin-Gold-Korrelation durchaus realistisch.

Profiteure der globalen Finanz- und Geldpolitik

Wie ich bereits oben im Text beschrieben habe, ist der Grund für die Zunahme der Korrelation kein Geheimnis. Wir befinden uns in einer wirtschaftlich extrem turbulenten Zeit.

In solchen Zeiten der Unsicherheit greifen tiefe psychologische Phänomene und Investoren suchen nach sicheren Häfen. Mit Blick auf den kommenden Winter und dem Damoklesschwert einer zweiten Coronawelle befürchten Investoren und Anleger weitere wirtschaftliche Einbußen.

Zentralbanken aller Wert versuchen hingegen die Maschinerie am Laufen zu halten. Mittels Geldmengenerhöhungen soll die Wirtschaft stimuliert werden. Der negative Effekt hierbei ist jedoch die Schwächung der eigenen Nationalwährung sowie ein Verlust der Kaufkraft.

Daher ist es wohl kein Wunder, dass sowohl der Bitcoin Kurs als auch Gold die Profiteure der Stunde sind.

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Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.