Preston Pysh, der Gründer von BuffettsBooks.com, hat sich auf Twitter eingefunden, um über die derzeitige quantitative Lockerung, UBI und die zivilen Unruhen zu diskutieren, die sich in den USA zu einem Chaos entwickelt haben. Themengebiete, die natürlich auch der perfekte Nährboden für eine Diskussion über Bitcoin sind.

Während Pysh sagt, dass Bitcoin der Silberstreifen in dieser Situation ist, bringt er den Milliardär Mark Cuban dazu, sich mit einer gegenteiligen Meinung in die Diskussion einzuschalten.

Kann Bitcoin wirklich zu einem besseren Finanzsystem verhelfen?

Preston Pysh schrieb mehrere Tweets über das Drucken von Bargeld zur Rettung von Unternehmen und Banken und über die Regierung, die Konjunkturschecks direkt an die Bevölkerung schickt. Er erklärte, dass diese Schecks notwendig seien, um Unruhen und Chaos und eine weitere Verschärfung der Situation zu verhindern.

Laut Pysh wird die Kluft zwischen Arm und Reich durch die finanziellen Anreize immer größer, die einige als das universelle Grundeinkommen (UBI) bezeichnen. Aus diesem Grund besitze er Bitcoin. Gleichzeitig glaubt Preston Pysh nämlich zu erkennen, dass das Fiat-Finanzsystem dem Untergang geweiht sei.

Doch ist Bitcoin wirklich die Lösung? Der Milliardär Mark Cuban zweifelt das an.

Cuban ist eher dafür bekannt, nicht der größte Fan von Bitcoin zu sein. Zumindest sagte er einmal, dass Bananen nützlicher seien als Bitcoin, da erstere zumindest essbar seien. Als er sich der obigen Diskussion anschloss, äußerte er Zweifel an den von Pysh vorgebrachten Argumenten, dass Bitcoin langfristig die Lösung sei.

Bis zum BTC-Teil hast du viel richtig verstanden. Wie wirkt sich in einem nur BTC-System die Inflation der BTC durch Angebot und Nachfrage auf diejenigen aus, die keine Vermögenswerte besitzen und die versuchen, BTC zu erwerben? Wie werden Märkte für Güter und Dienstleistungen geschaffen? Wie fraktioniert kann BTC werden?

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Bitcoin kann ein Store of Value sein…

Seiner Ansicht nach liegt eine grundsätzliche Meinungsverschiedenheit darin, dass Bitcoin-Anhänger glauben, der Preis von BTC spiegele den Erfolg bei der Bekämpfung aller von Pysh genannten Probleme wider. Er aber geht von dem Gegenteil aus. Je mehr es in wenigen Händen konzentriert ist, desto eher wird es gehortet und seltener überhaupt zur Verfügung gestellt.

Allerdings gesteht Cuban Bitcoin mittlerweile zu, dass es ähnlich wie Gold ein Store of Value sein kann.

Er bezweifelt allerdings, dass die Bitcoin-Whales wirklich viel von ihrem Bitcoin-Reichtum den Massen zur Verfügung stellen werden. Dementsprechend wird die Zirkulation von BTC gering ausfallen und Whales werden in einer Welt, in der das globale monetäre Wirtschaftssystem auf Bitcoin aufbaut, zu viel Einfluss haben.

Pysh hält dagegen, dass, wenn Unternehmen anfangen, ihre freien Cash-Flows in BTC zu denominieren und BTC als Unit of Account zu verwenden, plötzlich Leute wie er selbst, die einen Haufen BTC besitzen, dieses Eigenkapital kaufen wollen, um einen höhere interne Rendite zu erzielen. Durch diesen Mechanismus würde Bitcoin nach und nach in der Wirtschaft umverteilt werden.

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