Vor gerade einmal zwei Tage kündigte die weltweit größte Crypto-Exchange Binance auf ihrer Blogseite eine News an, die von großer Bedeutung für Bitcoin und dessen Adoption sein könnte. So unterzeichnete Binance gemeinsam mit dem Ukrainischen Ministerium für Digitale Transformation eine Absichtserklärung. Ziel dieser Absichtserklärung sei es ‚den potenziellen Rechtsstatus digitaler Assets und Währungen in dem Land‘ zu ermitteln?

Was steckt konkret hinter der ‚Partnerschaft‘ zwischen Binance und dem Ukrainischen Ministerium? Wird Bitcoin etwa bald zum Zahlungsmittel in der Ukraine?

Bitcoin als legales Zahlungsmittel in der Ukraine?

Wie aus dem Blog-Post von Binance (siehe Quelle) ersichtlich ist, hat die Crypto-Exchange eine Absichtserklärung mit dem Ukrainischen Ministerium für Digitale Transformation unterzeichnet. Eine Absichtserklärung ist zunächst nichts anders als eine Art vertragliche Vereinbarung (genauer gesagt eine Willenserklärung), bei der beide Parteien sich dazu bereit erklären, die in der Erklärung genannten Ziele gemeinsam anzugehen und umzusetzen.

Wie ich bereits in der Einleitung erwähnt habe, haben sich beide Parteien in dieser Absichtserklärung nun darauf geeinigt, ‚den potenziellen Rechtsstatus digitaler Assets und Währungen in dem Land‘ zu ermitteln. Bevor wir auf weitere Inhalte eingehen, werfen wir nochmal kurz einen Blick darauf, wer oder was das Ministerium für Digitale Transformation überhaupt ist.

Das Ukrainische Ministerium für Digitale Transformation

Das Ministerium ist die zentrale Institution in der Ukraine für den digitalen Wandel. Das heißt konkret, dass sie dafür zuständig ist, das Land in einen ‚modernen und digitalen‘ Staat zu verwandeln. Um dies zu schaffen, deckt das Ministerium eine ganze Fülle an Themenfeldern ab. Diese reichen von der Digitalisierung, e-Governance und e-Democracy über Open Data und Digital Rights eben bis hin zu Gebieten wie E-Commerce und Businesses, der Entwicklung der IT-Industrie und der Bereitstellung von elektronischen Zahlungsmöglichkeiten.

Kurzum: alles, was im Entferntesten mit dem Bereich Digitalisierung und Internet zu tun hat, läuft über dieses Ministerium. Kommen wir nun zurück zu den Inhalten.


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Bitcoin als Profiteur der Absichtserklärung?

Nun geht aus dem Blog-Post ebenso hervor, dass Binance bei der Entwicklung ‚eines transparenten und effektiven Mechanismus zum Transfer von Rechten zu jeglicher Art von digitalen Assets und Währungen‘ hilft. Des Weiteren sollen im Kontext der Blockchain-Technologie gute Bedingungen für Investments und die Niederlassung von Unternehmen geschaffen werden. Kurzum: die Ukraine soll ein Land werden, welches crypto- und blockchainfreundlich ist.

Der Ukrainische Vize-Premier und Minister für Digitale Transformation, Mykhailo Fedorov, sagte dazu:

Die Ukraine ist nun endlich einer Situation, in der sich Exekutive, Legislative sowie der Markt über die Regulierung des ukrainischen Kryptowährungsmarktes geeinigt haben. Bis Ende dieses Jahres plant das Ministerium für Digitale Transformation zusammen mit Abgeordneten und Vertretern von Wirtschaftsunternehmen, die Arbeiten an den entsprechenden Gesetzentwürfen abzuschließen, um sie unserem Parlament vorzulegen.

Soweit, so gut. Wichtig ist hierbei der Schlusssatz, bei dem der Minister sagt:

Das Ministerium beabsichtigt, ein angenehmes und wettbewerbsorientiertes Umfeld für die Kryptoindustrie in der Ukraine zu schaffen.

Ukraine bereit für Bitcoin und alle anderen Kryptowährungen

Daraus können wir also entnehmen, dass die Ukraine bereit für Bitcoin und Co ist. Zu der konkreten Absichtserklärung mit Binance sagte der Vize-Premier nun Folgendes:

Durch die Unterzeichnung der Absichtserklärung mit Binance öffnen wir die Ukraine für einen der größten Kryptowährungsbörsen der Welt und lassen Binance hier legal ihr Geschäft starten. Dank dieses Schrittes können sowohl die Ukrainer als auch globale Kryptowährungsunternehmen offen und transparent in der Ukraine agieren.

Erfreulich ist hierbei auch der zweite Abschnitt, in welchem deutlich wird, dass Binance wohl eine entscheidende Rolle auf die Regulierung von Kryptowährungen in der Ukraine haben wird. So sagte Fedorov:

Zusätzlich dazu, begrüßen wir die Bereitschaft von Binance uns dabei zu beraten. Binance als Weltführer in diesem Bereich ist für uns sehr hilfreich – gerade weil wir aktuell dabei sind ein regulatorisches Framework und die Bedingungen für den Markt zu formulieren.


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Binance CEO Changpeng Zhao zeigt sich optimistisch

Binance CEO CZ begrüßte die Absichtserklärung natürlich und wählte (noch) positivere Worte als es der Vize-Premier der Ukraine selbst tat. So sagte CZ:

Die Legalisierung von Kryptowährungen und die damit verbundene Adoption durch die fortschrittliche Gesetzgebung sind wesentliche Einflussfaktoren für eine positive Entwicklung der ukrainischen Wirtschaft. Außerdem helfen sie dabei, Investitionen in das Land zu bringen.

Nachdem diese für Bitcoin (und alle Kryptowährungen) erfreuliche Nachricht am 05. November veröffentlicht wurde, legte CZ einen Tag später noch einen drauf. Denn – welch Timing – gerade jetzt habe Binance die Möglichkeit freigeschalten, auf Binance mit der ukrainischen Landeswährung Hrywna (kurz UAH) Bitcoin und Co. zu kaufen.

Wie denkst du über die Wirkung der Absichtserklärung von Binance und dem ukrainischen Ministerium? Siehst du die Nachricht als positiv für Bitcoin?

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[Bildquelle: Shutterstock]
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Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Das es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.

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