Craig Wright kann es mal wieder nicht lassen. Der selbsternannte Satoshi Nakamoto hat auf einer Veranstaltung verlauten lassen, dass er als „Erfinder“ von Bitcoin alle seine Bitcoin (angeblich sind es 821.050 BTC) verschenken will. Dies wären zum jetzigen Zeitpunkt ca. 8 Mrd. USD und ein großer Anteil, der sich im Umlauf befindlichen Bitcoins.

Laut Craig Wright sollen die Bitcoins im Jahr 2020 nicht mehr im „Tulip Trust“ gelockt sein und stünden dann bereit für eine großzügige Spende. Ein weiterer Akt in seiner unrühmlichen Agenda zu proklamieren, er sei Satoshi Nakamoto. Können wir uns 2020 also auf einen Bitcoin Airdrop freuen?

Craig Wright möchte als selbsternannter Erfinder von Bitcoin seine angeblichen 821.050 BTC spenden

Craig Wright schafft es immer wieder, sich in den Mittelpunkt zu stellen und behauptet nunmehr seit vielen Jahren, er sei der wahre Erfinder von Bitcoin, der „wahre“ Satoshi Nakamoto. Laut seinen Angaben soll ihm deshalb ein Gesamtwert von 821.050 BTC (ca. 8 Mrd. USD) zur Verfügung stehen, die jedoch noch bis 2020 gelockt sein sollen.

Wright soll angeblich zusammen mit David Kleiman das „Projekt Bitcoin“ gestartet haben. Ein Fall der sogar jetzt vor Gericht ist, denn die Schwester des verstorbenen Kleiman klagt nun seit einem Jahr die angeblich gestohlenen Bitcoins ein. Bitcoins von denen man alles andere als sicher sagen kann, dass sie überhaupt einem von beiden gehörten bzw. zugänglich sind.

Diese 821.050 Bitcoins sind nun zu verschenken – wir sprechen hier also eine unglaublich große Anzahl an BTC, die Craig Wright weder hat, noch nachweisen kann, dass sie ihm zustehen oder er überhaupt Zugang dazu hätte.

Seine geplante Spende hat er zumindest schon mal auf dem Event großspurig angekündigt – gleichwohl inszeniert er sich als Gönner und Philanthrop. Daher werde er die umgerechnet 8 Mrd. US-Dollar Bildungszwecken zur Verfügung stellen.

I have about 8 billion dollars’ worth of bitcoin and I’m donating them. Not as a joke. I’m giving them away. I want them to go to education. So my BTC is not going to go to me. I’ll keep my bitcoin — the bitcoin I created, the bitcoin I still work on. But the BTC, the whatever forks — I don’t really care — in 2020 I’m going to give them away…

Er betont in seiner Ansage, dass die Bitcoins (BTC), die er spenden will, ihn ohnehin nicht interessierten. Anstatt dessen wolle er liebe seine „wahren“ Bitcoin behalten und weiter daran arbeiten. An dieser Stelle meint er wohl Bitcoin SV, den Fork eine Bitcoin Forks, nämlich Bitcoin Cash.

Wie ernst kann man diese Aussage nehmen? – Ist Craig Wright Satoshi Nakamoto?

Immer wieder kommt diese Frage auf. Der Selbstdarsteller nutzt hierfür wirklich jede Gelegenheit und versucht nun im Rahmen des Gerichtsverfahren zu beweisen, dass er wirklich Satoshi Nakamoto ist. Jedoch kommen erhebliche Zweifel auf, die schon von vielen Experten und der Community mit Fakten unterfüttert wurden. Zudem konnte er dem US Gericht nicht seine öffentlichen Adressen nennen, um zu beweisen, dass es seine sind (zumal das nicht Beweis genug wäre). Alles soll sich auf einem Trust befinden, der Craig Wright gehören soll.


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Arthur van Pelt (Dragon Industries) ist nur einer der Zweifler und hat die jüngste „Give Away Bitcoin“ Aussage von Craig Wright mit einer Tweet-Reihe auseinander genommen.

In seiner Tweet Reihe erklärt er sehr deutlich, dass sich Craig Wright (CW) immer wieder in Widersprüche verzwickt und Aussagen tätigt, die schlicht und ergreifend nicht stimmen können. Wir haben darüber auch schon mehrfach berichtet und wollen dieses Faß nicht weiter öffnen – denn am Ende werden wir es ja alle 2020 in Erfahrung bringen können.

Wir haben hierzu auch ein Video gemacht und unsere Meinung unter großem Unmut der Bitcoin SV Community kundgetan:

Bitcoin SV Kurs explodiert: Ist Craig Wright wirklich Satoshi Nakamoto?

 

Was denkst du, ist Craig Wright tatsächlich Satoshi Nakamoto? Komm in unseren Telegram Chat und tausche dich mit den Experten und der Community aus. Abonniere zusätzlich unseren News Kanal, um keine News mehr zu verpassen.

[Bildquelle: Shutterstock]

2 KOMMENTARE

  1. Ich verfolge Artikel über dieses Individuum äußerst selten, aber ein paar Sachen bleiben einfach im Gedächtnis. Meine Top3:
    1. Bei den Gerichtsverhandlungen sollte er offenlegen, dass er tatsächlich Zugang zu seinen angeblich ersten geminten BTC hat. Vorgelegt hat er lediglich einen Screenshot eines Blockexplorers 🙂
    2. Dann behauptet er durch einen Bug, den nur er kennt, würde sich Bitcoin 2020 selbst terminieren.
    3. Das Theme Wright und Kleiman, mal kommen Aussagen, wie Kleiman hätte nur finanziert, aber nie die Technik mit ihm gemeinsam entwickelt. Dann wieder andersrum. etc.

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