Am Mittwoch sagte die US-Senatorin Cynthia Lummis, dass Stablecoins mit Bargeld unterlegt und von Banken ausgegeben werden sollten. Sie ist eine bekannte Befürworterin von Kryptowährungen.

Lummis machte diese Aussage während einer Sitzung im Senat. Dabei ging es um die mögliche Entwicklung einer digitalen Währung (CBDC) der US-Zentralbank. Die Senatorin beschwerte sich darüber, dass derzeit existierende digitale Währungen nicht „transparent“ unterlegt seien.

Sie behauptet, dass Stablecoins von Depositeninstituten ausgegeben werden sollten. Beziehungsweise über Geldmarktfonds und ähnliche Quellen.

Lummis fügte hinzu, dass die Coins zu 100 % durch Bargeld oder ihre Äquivalente gedeckt sein sollten. Außerdem sollte man sie regelmäßig einer Überarbeitung unterziehen.

Derzeit sind Circle und Tether die beiden größten Stablecoins. Ihre Emittenten geben an, dass die Coins durch kurzfristige Wertpapiere und Handelspapiere sowie durch Bargeld und ähnliche Produkte gedeckt sind.

Der Abgeordnete Warren Davidson (R-Ohio) ist ebenfalls ein Befürworter von Kryptowährungen. Er sagte Anfang des Jahres, dass man Stablecoins als sicher ansehen sollte. Sie müssten dabei durch die US-Börsenaufsicht (SEC) reguliert sein.

In Washington gelten Kryptowährungen als eine komplizierte Angelegenheiten

Der Markt für Kryptowährungen wächst in Washington schnell. Dadurch fühlen sich die Gesetzgeber und Regulierungsbehörden alarmiert. Sie sind gerade dabei, Möglichkeiten für die Kontrolle der boomenden Branche zu finden. Die Regierungsvertreter diskutierten darüber, wie sie die an Fiatgeld-Kurse gebundene Stablecoins regulieren sollten. Dadurch wollen sie unvorhersehbare Preisschwankungen vermeiden.

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Investoren verwenden Stablecoins wie Tether unter anderem dafür, andere Kryptowährungen wie Bitcoin zu kaufen. Diese Coins sind zwar nicht reguliert, aber man nutzt sie dennoch häufig für Transaktionen. Das Problem dabei: Sie ähneln traditionellen Finanzprodukten wie Bankkonten, aber kein Verbraucherschutz ist gewährleistet.

Wir erwarten, dass das Finanzministerium in den kommenden Wochen einen Bericht über Stablecoins veröffentlicht. US-Beamte bereiten diesen Bericht derzeit vor. Darüber hinaus erwägen sie, eine formelle Untersuchung des Financial Stability Oversight Council einzuleiten. Sie wollen prüfen, ob Stablecoins eine wirtschaftliche Bedrohung darstellen. In der Zukunft könnten sie aufgrund dessen einer stärkeren Regulierung unterliegen.

Digitale Währung (CBDC) von US-Zentralbank geplant

Lummis legte am Mittwoch ihre Leitprinzipien für die Entwicklung einer digitalen Währung der US-Zentralbank ebenfalls fest.

Ihre Äußerungen erfolgten, nachdem der Vorsitzende der Federal Reserve, Jerome Powell, am Dienstag einen Kongress einberufen hatte, um eine neue Gesetzgebung für die Pläne der Fed zur Schaffung eines digitalen Dollars zu genehmigen.

In ihrer Rede nannte Lummis ihre wichtigsten Grundsätze für einen digitalen US-Dollar, darunter legitimer Bedarf, finanzielle Eingliederung, Programmierbarkeit, Vermeidung systematischer Risiken und Datenschutz.