Die in den USA für Einlagensicherung verantwortliche Federal Deposit Insurance (FDIC) führt erste Gespräche darüber, dass einige Stablecoins für eine Versicherung in Frage kommen. Das berichteten Insider gegenüber Coindesk. Die Regierungsbehörde will herausfinden, wie eine solche Versicherung für Stablecoin-Reserven aussehen könnte. Vor allem für solche, die in Banken gehalten sind. Wenn der Inhaber scheitert, muss die Versicherung Verluste bis zu 250.000 Dollar in bar abdecken.

Die FDIC diskutiert auch über eine reguläre, direkte Einlagenversicherung für Institutionen, die Stablecoins ausgeben wollen. Ein Insider sagte:

Das ist alles Teil eines Prozesses, mit dem sie versuchen, Stablecoins auf verantwortungsvolle Weise in das Bankensystem zu bringen. Es kommt darauf an, was die Stablecoins unterlegt. Wenn sie durch Bargeldreserven bei der US-Notenbank Fed gedeckt sind, dann kann man wohl sagen, dass es sich um eine Einlage handelt. Wenn sie durch Staatsanleihen gedeckt sind, kann man sie wohl kaum als Einlage behandeln.

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Regierung will Stablecoin-Emittenten bankähnlichen Vorschriften unterwerfen

Anfang dieser Woche berichtete das Wall Street Journal, dass die US-Regierung für Stablecoin-Emittenten die gleichen Vorschriften wie für Banken erlassen will. Kürzlich berichtete der USDC-Emittent Circle, dass die SEC ihm eine Vorladung zur Untersuchung geschickt hat. USDC ist der zweitgrößte Stablecoin nach Tether.

Sowohl Tether als auch USDC sind im Hinblick auf ihre Sicherheiten unter die Lupe genommen worden. Stablecoins sollen in einem Verhältnis von 1:1 an den US-Dollar gekoppelt sein. Insider berichten, dass Stablecoin-Emittenten nicht über die gleiche FDIC-Versicherung verfügen wie Kryptobörsen, wenn sie in den USA Bankgeschäfte tätigen.

Kryptobörsen können dabei für jeden ihrer Kunden eine Versicherung von bis zu 250.000 Dollar abschließen. Stablecoin-Emittenten hingegen genießen diese Art von Schutz nicht.

Todd Phillips, ein ehemaliger FDIC-Anwalt, kommentierte:

Die FDIC prüft wahrscheinlich, ob Stablecoins als Einlagen gelten können oder ob das Eigentum an einem Stablecoin eine Einlage beim Stablecoin-Emittenten darstellt. Man muss bedenken, dass jede Person nur bis zu 250.000 Dollar versichert ist. Der Stablecoin-Emittent müsste also im Auge behalten, wer der aktuelle Inhaber seiner Stablecoins ist und wie viele er besitzt. Die FDIC hat im Wesentlichen eine übergeordnete Aufgabe, nämlich die Sicherheit des Einlagenversicherungsfonds, des DIF, zu gewährleisten. Wenn die FDIC einen Stablecoin versichern würde, würde diese Versicherung aus dem DIF kommen und die FDIC wird sehr sicher sein wollen, dass sie auf einer legalen Grundlage steht und dass alles, was sie tut, den DIF nicht gefährdet.