Vergangene Woche fand vom 21. bis zum 23. Oktober die FinTech Abu Dhabi statt. Auf dem dreitätigen Event ging es wie der Name bereits erahnen lässt, vor allem um eine Sache: FinTechs und die Innovationen, die die Finanzindustrie von morgen bestimmen werden. Einer der Sprecher war Navin Gupta, der bei Ripple als Managing Director für Südostasien, den mittleren Osten sowie Nordafrika tätig ist. Nach ihm sind Kryptowährungen wie XRP die perfekte Technologie, um eine „Revolution in der Welt der Micropayments“ auszulösen.

Gupta geht noch einen Schritt weiter und sagte auf der FinTech Abu Dhabi, dass damit Hunderte Millionen von Menschen zukünftig Micropayments auf Basis von Kryptowährungen, wie beispielsweise XRP, verwenden könnten. Werfen wir einen Blick auf die Aussagen des Ripple Managing Directors. Die gesamte Podiumsdiskussion gibt es auf Youtube und ist als Quelle hinterlegt.

Ripple Managing Director: Micropayments durch Kryptowährungen

Bevor wir tiefer auf die Aussagen von Gupta blicken, sollte man sich natürlich bewusst machen, dass eine Veranstaltung wie die FinTech Abu Dhabi natürlich nicht nur der reinen Informationsvermittlung dient, sondern viel mehr eine exzellente Möglichkeit der Selbstvermarktung für Ripple ist. Kurzum: eine Werbeveranstaltung par excellence, bei der natürlich die positiven Seiten und Chancen hervorgehoben werden. Dennoch gibt Gupta interessante Einblicke in die Nutzung von Kryptowährungen (und XRP im Speziellen) als Medium für Micropayments.

Micropayments: Bereitstellung von Content im Internet

So nannte Gupta als konkretes Beispiel die Bereitstellung von Artikeln jeglicher Art auf Webseiten. Anstatt ein monatliches Abonnement eingehen zu müssen, um bestimmte Inhalte lesen zu können, könnte durch Micropayments einfach ein Minimalbetrag gezahlt werden.

Nehmen wir an eine Webseite hat bereits eine Millionen an Abonnenten und hat damit einen Sättigungspunkt erreicht hat. Dennoch will sie weiter wachsen. Sie möchte dem Leser nun die Möglichkeit geben, einen Artikel für 10 Cent zu lesen… Ehrlicherweise gibt es heute kein Payment-System, dass auf einfache Art und Weise 10 Cent von dem Leser, nennen wir sie Emily, nehmen kann und es an den Publisher weiterleitet.

Soweit zum Problem, das der Ripple Managing Director beschrieb. Doch was wäre ein Problem ohne Lösung? – Richtig, ein ungelöstes Problem. Und da man ungern ungelöste Probleme auf solchen Veranstaltungen vorträgt, illustrierte Gupta die Lösung des Problems mit folgender Aussage:

Wie gesagt: aktuell kann niemand dieses Problem auf eine so einfache Art und Weise lösen, als dass Emily einfach einen Button drückt, das Geld transferiert wird und sie den Artikel direkt lesen kann. Cryptos können dies jedoch. Ja sie können dieses Problem und zwar zu vernachlässigbaren Kosten bei der eigentlichen Transaktion. Cryptos erlauben es Emily endlich ihren Artikel zu lesen. Daher denke ich, dass Micropayments genauso so ein Bereich sind, bei dem Publisher auf Hunderte von Millionen Kunden wie Emily warten, denen sie „portionsweise“ Content anbieten können.


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Ripple Managing Director: XRP für Micropayments bei In-Game Items

Neben dem Potenzial im Bereich Micropayments sieht der Ripple Executive eine weitere Chance in der Gaming-Industrie. Konkret geht es um den Kauf und Verkauf von In-Game Items, die anschließend in Fiat-Währungen konvertiert werden können. Inspiration holte er sich bei diesem Beispiel von seinem Sohn. Das folgende Beispiel mag (meiner Meinung nach) etwas verrückt klingen, ist jedoch ein interessanter Gedankengang:

Mein Sohn gewinnt im Spiel ein virtuelles Schwer. Gut, er gewinnt einige Dinge. Aber was er wirklich tun möchte, ist das virtuelle Schwert in eine Kugel Eis zu konvertieren. Eine echte Kugel Eis. Also möchte er sein virtuelles Schwert für einen Dollar an jemanden verkaufen, der es gern hätte. Er ist also „next level“ und möchte sein Schwert in Eis wandeln. Aktuell gibt es wieder kein Payment System, das dies leisten kann.

Auch hier wird zunächst das Problem beschrieben. Nun kommt er auf XRP zu sprechen, welches das Problem löst.

Dennoch hat mein Sohn etwas gewonnen, das einen gewissen Wert hat. Die Leute im Spiel sagen: ‚dein Schwer ist wertvoll‘. Aber er will eben eine Kugel Eis. Was wir also nun tun können ist dieses digitale Asset nehmen und es via XRP in Fiat-Währung konvertieren, sodass er sich im Laden sein Eis kaufen kann.

Und mit diesen beiden einfachen Beispielen möchte Navin Gupta das Potenzial von Ripple und XRP im Bereich Micropayments aufzeigen.

Es gibt also diese riesigen Märkte mit Hunderten Millionen von Kunden, die aktuell einfach nicht richtig bedient werden, weil es kein adäquates Payment System gibt. Und wir von Ripple wir ändern das. Wir ändern das, indem wir in Firmen investieren, die daran arbeiten. Indem wir in diesem Ökosystem arbeiten und es Firmen ermöglichen, solche Payment Systeme zu integrieren. Und damit habt ihr eine Idee, wessen Zeit gekommen ist.

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Siehst du XRP in den Bereich Micropayments und konkret im Bereich Gaming als Lösung? Oder sind die Aussagen des Ripple Managing Directors zu hoch gegriffen?

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[Bildquelle: Shutterstock]
QUELLEYoutube Podiumsdiskussion mit Navin Gupta
Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Das es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.