Das forensische Team xrplorer forensics berichtet, dass einige Anwender einem neuen Betrug zum Opfer gefallen sind. Dabei soll eine große Menge an XRP gestohlen worden sein. Die Ripple Scammer nutzten gefälschte „Ledger Live“-Chrome-Erweiterungen, um das Konto von Personen über den Google Chrome-Webbrowser zu infiltrieren. Anschließend besorgten sie sich Sicherungskopien der Benutzer-Passphrasen.

Hacker erbeutet weitere 1,4 Millionen XRP

Die Hacker täuschten die Menschen durch Werbung in Google-Suchen und nutzten anschließend Google Docs, um die Daten der Nutzer zu sammeln. Der Krypto-forensische Experte berichtete außerdem, dass die Konten der Nutzer dabei geleert und ca. 1,4 Millionen XRP gestohlen wurden. Dabei handelt es sich hier um keinen Einzelfall. Immer wieder schaffen es Hacker im Internet, Menschen um ihre Kryptowährungen zu betrügen. Dabei geben sie sich oft als Offizielle von Ripple selbst aus. Erst letzten Monat wurden über 200.000 XRP gestohlen.

Die Cyber-Hacker ziehen nun die Gelder über die HitBTC-Krypto-Börse ab.

 

In einem weiteren Tweet warnt xrplorer forensics ausdrücklich davor, jemals Tools für die Hardware-Wallet von anderen Orten als dem Anbieter selbst herunterzuladen. Denn auf diesem Weg schaffen es Hacker in der Regel die Wallets zu infiltrieren.

 

Ripple macht seit einiger Zeit zudem darauf aufmerksam, dass weder ihr Unternehmen noch ihre Mitarbeiter XRP öffentlich verschenken und dies auch niemals tun werden. In einem Blog-Beitrag klärt Ripple die Leser daher auf, dass Werbegeschenk-Anzeigen das erste zuverlässige Indiz dafür sind, dass es sich hierbei um einen Scam handelt. Vor allem ist die Forderung zuerst Geld zu senden, bevor man noch mehr zurückbekommt, ein 100%ig sicherer Hinweis darauf, dass am anderen Ende der Leitung ein Betrüger sitzt.

Zudem erklärt Ripple in seinem Beitrag, dass sie sich sehr darum bemühen, gegen Cyber-Diebstahlversuche aktiv vorzugehen. So heißt es:

Als Reaktion auf die zahlreichen XRP-Gewinnbetrug und -Imitationen hat Ripple einen externen Anbieter von Cybersicherheits- und digitalen Bedrohungsinformationen beauftragt, um bei der Berichterstattung und der Bekämpfung von Angriffen zu helfen. Zusätzlich haben wir ein eigenes Formular für die Community erstellt, um ungewöhnliche Aktivitäten zu melden.

Lies auch: Ripple Scam: Brad Garlinghouse und der angebliche 50 Mio. XRP Airdrop

Ripple spendet 200.000$ für den Kampf gegen das Coronavirus

Um die globale COVID-19-Pandemie zu bekämpfen und seine Kunden in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, hat Ripple 200.000 Dollar gespendet.

Brad Garlinghouse, der CEO von Ripple, betonte, dass das Wohlergehen der Kunden die Priorität des Unternehmens bleibt. Er sagte ferner, dass der Bedarf an globalen Geldtransfers steigen werde, da die Weltwirtschaften nach und nach geschlossen würden.

Andere namhafte Krypto-Unternehmen haben ebenfalls ihren Beitrag zur Kampagne gegen den Virus geleistet. Die Binance Charity startete die Kampagne Crypto Against COVID und spendete eine satte Summe von 1 Million Dollar!

Auch das italienische Rote Kreuz hat Anfang März eine Bitcoin-Spendenkampagne gegen COVID-19 gestartet, mit dem Ziel 10.000 Dollar einzusammeln. Dieses Ziel wurde weit übertroffen. Während der Kampagne wurden nämlich mehr als 21.000 USD gespendet.

Lies auch: Bitcoin so bullish wie nie zuvor? Diese Indikatoren sprechen für den nächsten Bullrun!