Schon länger ist die Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen Ripple und der Santander Bank bekannt. Die multinationale Bank ist nach Marktkapitalisierung die größte Bank der Eurozone, weltweit gehört sie zu den 16 größten Finanzhäusern und hat insgesamt rund 140 Millionen Kunden.

Der Bankengigant Banco Santander hat nun über seine Ripple-basierte Überweisungsapp inzwischen grenzüberschreitende Zahlungen im Wert von mehr als einer halben Milliarde Dollar ausgeführt.

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Ripple und Santanders One Pay FX

Santander hat die internationale Zahlungslösung One Pay FX erstmals 2018 in Großbritannien, Polen, Brasilien und Spanien eingeführt. Seitdem wurde die App auch in Chile und Portugal eingeführt und hat laut einem neuen Update der Bank mit der Hilfe von Ripple Überweisungen im Gesamtwert von 528,63 Millionen Dollar abgewickelt.

Eine Pay FX-Zahlung kann auch, neben den obigen Ländern, in zwei Dutzend anderen Ländern, darunter die gesamte Eurozone, überwiesen werden.

Die App verwendet das Zahlungsnachrichtensystem von Ripple, im Gegensatz zu Ripple’s einheimischem Token XRP, um Geld zwischen den Währungen zu bewegen. Das technische Produkt, das ein Konkurrent des internationalen Finanznetzwerks Swift ist, hilft Banken bei der Abwicklung von Fiat-to-Fiat-Transaktionen in Echtzeit, indem es Nachrichten zur Klärung und Überprüfung von Transaktionsdetails verwendet.


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Aussicht auf weitere Zusammenarbeit?

Nachdem Santander sein One Pay FX Update über Twitter gepostet hatte, stellten mehrere Crypto-Enthusiasten in Frage, ob die Bank auch vorhabe, das XRP-basierte grenzüberschreitende Zahlungsprodukt von Ripple, On-Demand Liquidity, einzusetzen. Sie bekamen allerdings keine Antwort.

Anfang dieses Monats kündigte die Vorstandsvorsitzende von Santander, Ana Botín, an, dass die Hälfte der jährlichen internationalen Überweisungen der Bank nun über die Ripple-App abgewickelt werden können. Der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen steht also scheinbar weiterhin eine rosige Zukunft bevor.

[Bildquelle: Shutterstock]

Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.