Der CEO von Ripple, Brad Garlinghouse, sprach über den aktuellen Stand von Ripple, XRP und die Pläne des Unternehmens für 2020.

Warum Garlinghouse dabei zu dem Schluss kam, dass Ripple in 5 Jahren zum Amazon der Kryptoindustrie werden will, erfahrt ihr heute und hier.

Ripple konnte selbst im Bärenmarkt wachsen

Brad Garlinghouse sprach in einem Interview mit Julia Chatterly von CNN über den Zustand von Ripple und seine Zukunftspläne. Der CEO sieht Ripple und XRP derzeit sehr gut positioniert, während er den kurzfristigen Preisaktionen keine große Aufmerksamkeit schenkt.

Garlinghouse betrachtet sein Unternehmen aus einem viel längerfristigen Blickwinkel. Er ist davon überzeugt, dass das Ökosystem von Ripple weiter wachsen und mit Projekten wie Coil für Mikrozahlungen echte Probleme für echte Kunden lösen wird.

Garlinghouse erklärte, dass er Bitcoin, Ethereum oder andere Crypto-Projekte nicht als konkurrierende Projekte ansieht und dass das allgemeine Wachstum in diesem Bereich für alle gut ist.

Das Unternehmen Ripple wächst stetig und heuerte im Bärenmarkt 150 weitere Mitarbeiter an, während bei vielen anderen Projekten massiv Personal entlassen wurde.

Wir haben im letzten Jahr mehr als 150 neue Mitarbeiter eingestellt und das zu einer Zeit, in der sich andere meiner Meinung nach weniger auf die Lösung von Problemen der realen Welt konzentriert haben. In den letzten Wochen gab es eine Reihe von Entlassungen in der Crypto-Community.

Ripple plant auch, mit den Regulierungsbehörden zusammenzuarbeiten, um mehr Klarheit zu schaffen. Garlinghouse wünscht sich, dass die USA eine führende Rolle in der Krypto- und Blockchain-Industrie übernehmen, aber das wird nicht ohne regulatorische Klarheit geschehen.

Ist Ripple 10 Milliarden $ wert?

Garlinghouse ging auch auf den bevorstehenden Börsengang von Ripple ein, ohne jedoch einen endgültigen Zeitplan zu nennen.

Da die aktuelle Marktkapitalisierung von XRP nördlich von 10 Milliarden Dollar liegt, stellt seiner Meinung nach eine Bewertung von 10 Milliarden Dollar für einen Börsengang von Ripple eine gute Gelegenheit für die Aktionäre von Ripple dar. Ein IPO würde Ripple zudem mehr Flexibilität ermöglichen, weiteren Geschäften wie die 50 Millionen Dollar-Investition in Moneygram oder die mexikanische Börse Bitso zu verfolgen.

Der direkte Vergleich zwischen XRP und Ripple hinkt allerdings stark nach. So sollte Garlinghouse am Besten wissen, dass Ripple und XRP nicht deckungsgleich sind. Die aktuelle Marktkapitalisierung von XRP als Bewertungskriterium für Ripple heranzuziehen, legt die Vermutung nahe, dass eine solche Bewertung für Ripple höchstwahrscheinlich schmeichelhaft wäre.


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Chinas eigene digitale Währung ist gesund für Crypto

Der Ripple CEO äußerte auch die Meinung, dass Chinas Central Bank Digital Currency (CBDC) insgesamt gesund für Crypto sei. Er ist der Meinung, dass Regierungen und Zentralbanken Crypto und Blockchain-Technologien in Betracht ziehen sollten.

Wenn ich einen Schritt zurücktrete und es auf der Makroebene betrachte, denke ich, dass es wirklich gesund und konstruktiv für die gesamte Gemeinschaft der Crypto-Blockchains ist, wenn sich die Zentralbanken und Zentralregierungen darauf konzentrieren, was diese neuen Technologien tun können, um unsere Wirtschaft effizienter zu gestalten und unsere Zahlungsinfrastruktur effizienter zu machen… also insgesamt denke ich, dass es wirklich positiv ist.

Bereits im Juli letzten Jahres haben wir darüber berichtet, dass laut einer Aussagen von Wang Xing, dem Direktor des Forschungsbüros der People’s Bank of China (PBOC), China intensiv an einer eigenen Kryptowährung arbeitet.

Damit steht China allerdings bei Weitem nicht alleine dar. Die Europäische Zentralbank (EZB) veröffentlichte erst im Dezember letzten Jahres das Whitepaper für ihre eigene digitale Währung. Des Weiteren hat sich die EZB mit den Zentralbanken von Kanada, Japan, Vereinigtem Königreich, Schweden und der Schweiz zu einem Bankenkonsortium zusammengeschlossen um das CBDC-Projekt gemeinsam voran zu treiben.

Ripple, das Amazon der Crypto-Welt

Garlinghouse erwähnte im Verlauf des Interviews Amazons episches Wachstum und wie das Unternehmen als Online-Buchverkäufer startete, bevor es sich zu einem Dreh- und Angelpunkt entwickelte und begann, den elektronischen Handel zu dominieren. Er sieht ein ähnliches Potenzial für Ripple, obwohl er sagt, dass nach wie vor die Lösung grenzüberschreitender Zahlungen an erster Stelle steht.

I hope that in 5 years we’re not just Amazon books, we’re Amazon.

Seiner Meinung nach sei es zwar schwierig, sich vorzustellen, wo der Crypto-Markt in fünf Jahren sein wird, aber er sieht, dass Ripple viel größer wird und echte Lösungen für die Kunden bietet.

Ripple hat sich mit vielen strategischen Unternehmen wie SBI, Moneygram, IndusInd und der saudi-arabisch britischen Bank zusammengetan, um seinen Marktanteil und seinen Einfluss in der Branche der Überweisungen und des grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs zu erhöhen.


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Garlinghouse gab bekannt, dass, da Ripple ein Open-Source-Unternehmen ist, er offen für die Idee von CBDCs sei, die auf seiner Blockchain starten wollen. CDBCs könnten Ripples Technologie für hocheffiziente grenzüberschreitende Zahlungen in verschiedenen Bankrechtsordnungen nutzen. Es wäre interessant zu sehen, ob Zentralbanken dieses Angebot annehmen.

Die CBDCs waren in jedem Fall dieses Jahr in Davos ein heißes Gesprächsthema und viele Zentralbanken in den Schwellenländern untersuchen bereits die Möglichkeit, ihre eigenen CBDCs zu starten. Damit stehen uns mit Sicherheit noch aufregende Zeiten bevor.

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[Bildquelle: Shutterstock]