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Deloitte-Studie: 85 % der Einzelhändler würden Krypto-Zahlungen akzeptieren

Deloitte-Studie: 85 % der Einzelhändler würden Krypto-Zahlungen akzeptieren

Zuletzt aktualisiert am 22nd Sep 2022
Hinweis
  • Viele Händler erwarten mit Spannung die Ermöglichung von Zahlungen mit Kryptowährungen und Stablecoins.
  • Durch Zahlungen in digitaler Währung werden sie sich von Konkurrenz abheben.
  • Komplexität der Integration ist die größte Herausforderung bei der Einführung von Krypto-Zahlungen.

Das allgemeine Interesse an digitalen Währungen ist bei den jüngeren Generationen groß. Die jüngste Studie von Deloitte zeigt, dass viele Einzelhändler auf diesen Zug aufspringen würden. Mehr als 85 % der Einzelhändler gaben an, dass sie der Einführung von Krypto-Zahlungen hohe oder sehr hohe Priorität einräumen, während etwa 83 % dasselbe für Stablecoins tun.

Fast drei Viertel der Befragten behaupten, innerhalb der nächsten 24 Monate Zahlungen entweder mit Kryptowährungen oder mit Stablecoins akzeptieren zu wollen.

Die Umfrage fand zwischen dem 3. und 16. Dezember 2021 unter 2.000 Führungskräften in Einzelhandelsunternehmen in den USA statt, wobei alle Befragten aus der Konsumgüter- und Dienstleistungsbranche stammten. Jeweils 10 % stammten aus den folgenden Untersektoren: Kosmetik, digitale Güter, Elektronik, Mode, Lebensmittel und Getränke, Haus/Garten, Gastgewerbe und Freizeit, persönliche und Haushaltswaren, Dienstleistungen und Transport.

Einstellung zu Kryptowährungen

Insgesamt stimmen die Händler weitgehend zu, dass Unternehmen, die digitale Währungen akzeptieren, einen Wettbewerbsvorteil auf dem Markt haben (87 %).

Die Studie ergab, dass eine überwältigende Mehrheit derjenigen, die derzeit Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren (93 %), bereits eine positive Auswirkung auf die Kundenkennzahlen ihres Unternehmens festgestellt haben, zum Beispiel eine Vergrößerung der Kundschaft und der Markenwahrnehmung. Sie erwarten, dass es sich im nächsten Jahr fortsetzen wird.

Laut der Studie sind Händler aus einer Vielzahl von Gründen bereit, Zahlungen in digitalen Währungen zu akzeptieren.

Die Befragten sehen, dass sich der Markt schnell verändert und wollen die Kundenpräferenzen unterstützen. Sie erwarten, dass sie aus der Einführung digitaler Währungen in dreierlei Hinsicht Nutzen ziehen werden: verbesserte Kundenerfahrung (48 % der Befragten), Vergrößerung des Kundenstamms (46 %) und Wahrnehmung der Marke als innovativ (40 %).

Herausforderungen

Bei der Frage nach möglichen Problemen einer Einführung von Krypto-Zahlungen gaben 89 % der Befragten mindestens eines dieser Option an: Integration in die bestehende Finanzinfrastruktur und/oder die Vielzahl der verschiedenen digitalen Währungen. Diese Herausforderungen sind bei allen Unternehmen gleich, unabhängig von der Umsatzgröße.

Die Befragten nannten auch mehrere weitere Hindernisse für die Einführung, wobei die Sicherheit der Zahlungsplattformen an erster Stelle steht (43 %), gefolgt von der sich ändernden Gesetzeslage (37 %) sowie der Instabilität des Marktes für digitale Währungen (36 %). Für große Händler und diejenigen, die am meisten investiert haben, ist die Unübersichtlichkeit des Marktes für digitale Währungen das größte Hindernis (43 %).

"Wir gehen davon aus, dass kontinuierliche Aufklärung und ein besserer Lernprozess weitere regulatorische Klarheit schaffen werden, um eine breitere Akzeptanz in einem weitem Spektrum von Finanzdienstleistungen und Finanzprodukten zu ermöglichen", heißt es in der von Deloitte veröffentlichten Studie.

Murtuza Merchant

Murtuza Merchant

Murtuza Merchant is a senior journalist, having been associated with various publications for over a decade. An avid follower of blockchain tech and cryptocurrencies, he is part of a crypto advisory firm that advises corporates – startups and established firms on media strategies.