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Stripe kündigt Unterstützung für Kryptowährungen und NFTs an

Stripe kündigt Unterstützung für Kryptowährungen und NFTs an

Zuletzt aktualisiert am 21st Jul 2022
Hinweis
  • Stripe will Krypto-Dienste in USA, Großbritannien und der EU anbieten.
  • Die Plattform hat nach eigenen Angaben bereits Verträge mit FTX, FTX.US, Nifty Gateway und zwei weiteren Unternehmen.
  • Es gibt auch eine NFT-Kollektion „Cube Thingies“ auf Nifty Gateway.

Der Zahlungsdienst Stripe kündigte eine Reihe von Krypto-Dienstleistungen für Unternehmen an. Ab sofort soll es möglich sein, die Plattform für den Kauf von Kryptowährungen und nicht-fungiblen Token (NFTs) zu nutzen. Der Mitbegründer des Unternehmens, John Collison, gab diese Entwicklung gestern auf Twitter bekannt.

Stripe unterstützt jetzt Krypto-Geschäfte: Börsen, On-Ramps, Wallets und NFT-Marktplätze. Nicht nur Einzahlungen, sondern auch Auszahlungen, KYC und Identitätsüberprüfung, Betrugsprävention und vieles mehr.

Stripe beschränkt Krypto-Dienste derzeit auf die USA, Großbritannien und die Europäischen Union. Unternehmen, die diese Dienste nutzen, werden in der Lage sein, Fiat-Zahlungen mit Karten von Visa und Mastercard, Apple Pay und Google Pay sowie andere beliebte Zahlungsmethoden zu akzeptieren.

Mit diesen Diensten will man etablierten und neuen Krypto-Unternehmen Zugang zur globalen Finanzinfrastruktur zu bieten. Auf der Website von Stripe heißt es, dass diese Dienste es Unternehmen ermöglichen werden, Zahlungen in Fiat-Geld über ein System mit integrierter Betrugsprävention und Autorisierung zu verarbeiten.

Darüber hinaus hat das Unternehmen bekannt gegeben, dass es bereits Partnerschaften mit FTX, NFT.US, Nifty Gateway, Just Mining und BlockchainCom eingegangen ist. Auf diese Weise sollen web3-Dienste möglich sein.

Das ist nicht das erste Mal, dass sich Stripe mit Kryptowährungen beschäftigt. Das Unternehmen bot Nutzern die Möglichkeit, in Bitcoin (BTC) zu bezahlen, bevor es den Dienst 2018 einstellte. Die Rückkehr in das web3-Ökosystem ist aber keine Überraschung. Im Oktober 2021 hatte ein Bericht enthüllt, dass Stripe ein Team zusammenstellt, um web3-Zahlungsdienste zu entwickeln.

Stripe lanciert ein NFT-Projekt

Die NFT-Dienste von Stripe für Marktplätze werden in den USA, Großbritannien, der EU und Japan verfügbar sein. In den USA wird das Unternehmen NFT-Zahlungen für Primär- und Sekundärverkäufe unterstützen. Letztere werden jedoch einer Überprüfung unterzogen. Im Vereinigten Königreich und in der EU wird Stripe NFT-Verkäufe von Primärverkäufern, die Unternehmen sind, und von Marktplätzen, die nur Primärverkäufe unterstützen, erleichtern.

In Japan wird das Unternehmen sowohl primäre als auch sekundäre NFT-Verkäufe ermöglichen. Sekundärverkäufe sind jedoch auf Unternehmen oder Einzelunternehmer beschränkt.

Im Rahmen der Ankündigung gab Stripe auch bekannt, dass es eine NFT-Kollektion mit dem Namen „Cube Thingies“ herausgebracht hat. Wie der Name schon verrät, ist das markanteste Merkmal der NFTs ihre Quader-Form. Die Kollektion ist auf Nifty Gateway gelistet und besteht aus drei Editionen.

Cube Thingy 1 umfasst 77 NFTs mit einem Mindestpreis von 484,84 US-Dollar. Bei Cube Thingy 2 sind es 51 NFTs mit einem Mindestpreis von 900,69 US-Dollar. Cube Thingy 3 hingegen besteht aus 46 Parallelepipeds zum Mindestpreis von 1.500 US-Dollar. Stripe plant, den Erlös aus diesen NFT-Verkäufen an die gemeinnützige Organisation Watsi zu spenden.

Jinia Shawdagor

Jinia Shawdagor

Jinia ist eine Fintech-Autorin aus Schweden. Mit jahrelanger Erfahrung hat sie für renommierte Publikationen wie Cointelegraph, Bitcoinist, Invezz usw. über Kryptowährung und Blockchain geschrieben. Sie liebt Gartenarbeit, Reisen und Freude und Glück aus den kleinen Dingen des Lebens zu ziehen